Yoné Caraballo fordert ein Moratorium für den touristischen Ausbau auf Lanzarote. Die PP-Jugend holt sich Posten in der nationalen Führung. Dazu sportliche Erfolge auf dem Wasser und weitere Entwicklungen von der Insel.
Tourismusmoratorium: Caraballo kritisiert Wachstumsmodell auf Lanzarote
Yoné Caraballo, Kandidat für die Präsidentschaft der Inselverwaltung von Lanzarote und La Graciosa, hat ein Moratorium für den touristischen Ausbau gefordert. Er beschrieb den starken Bevölkerungszuwachs als Folge eines tourismusorientierten Modells, das über Jahre durch neue Unterkünfte und Aktivitäten ausgebaut worden sei.
Die Einwohnerzahl sei in mehr als zwanzig Jahren von etwas mehr als 110.000 auf mehr als 166.000 gestiegen, so Caraballo. Das habe Wohnen, Wasserversorgung, Mobilität sowie Gesundheits- und Bildungseinrichtungen belastet. Er machte die Coalición Canaria für dieses Modell verantwortlich und verlangte einen Stopp neuer Betten, damit die Insel wieder planen und über ihr künftiges Gleichgewicht entscheiden könne.
PP-Jugend Lanzarote mit Posten in nationaler Leitung
Vertreter von Nuevas Generaciones auf Lanzarote und La Graciosa haben beim XVI. Kongress der spanischen Jugendorganisation in Valladolid neue Einflussmöglichkeiten erreicht. Ignacio Dancausa wurde dort zum nationalen Präsidenten gewählt. Fünf Delegierte von den Kanarischen Inseln reisten an, darunter Ana Hernández als Präsidentin und Pedro Cabrera als Generalsekretär.
Hernández sagte, das Treffen habe Energie gegeben, und sie hoffe auf eine künftige Regierung unter Alberto Núñez Feijóo. In das höchste Entscheidungsgremium wurden Ana Hernández sowie Óscar Díaz aus Tías aufgenommen, der seit 2018 Mitglied ist. Hernández sprach von einer neuen Phase mit Dancausa und Antonio Landáburu an der Spitze.
Regata Roque del Este: Doppelsieg nach berechneter Zeit in Arrecife
Sieben Boote haben bei der Regata Roque del Este de Cruceros um die Plätze gekämpft. Der Real Club Náutico de Arrecife organisierte die Veranstaltung gemeinsam mit Calero Marinas SL. Gesegelt wurde eine Strecke von 47 Seemeilen bei Nord-Nordost-Wind mit 7 bis 12 Knoten.
Als erstes Boot erreichte Sorondongo IV von Miguel A. Armas nach 7:23:24 das Ziel in Arrecife. Die Wertung nach berechneter Zeit führte jedoch zu einem geteilten Sieg: Avanti Lanzarote von Pablo Padilla und Ferrer & García von Pedro M. Ferrer lagen gemeinsam vorn, Sorondongo IV wurde Dritter. Die Crew des Lucero II rettete zudem eine in Haken und Plastik verfangene Schildkröte und gab dafür die Regatta auf.
Vela Latina in Playa Blanca: Tritón gewinnt Copa del Sur 2026
Der Tritón hat die sechste Ausgabe der Copa Vela Latina del Sur gewonnen. Das Boot mit Steuermann Cristian Sánchez setzte sich am Samstag in der Bucht von Playa Blanca durch, überholte in der Schlussphase den zuvor führenden Playa Dorada und gewann am Ende mit einem Punkt Vorsprung.
Bernasan unter Gonzalo Morales wurde Dritter – alle drei Spitzenplätze gingen an Teams aus Playa Blanca. Im Kulturzentrum La Aurora übergaben die Stadträte Ángel Lago und Beatriz Vázquez die Preise. Das Ayuntamiento von Yaiza kündigte an, den Wettbewerb weiter auszubauen, nachdem die Teilnehmerzahl von weniger als zehn auf siebzehn Boote gestiegen war.
Triathlon: Lionel Morales holt WM-Podium in Hamburg
Lionel Morales hat in Hamburg den dritten Platz in einem Weltmeisterschaftsrennen erreicht. Der Triathlet von Lanzarote kam in der Kategorie PTS2 nach 1:11:25 ins Ziel. Schneller waren Wim De Paepe aus Belgien in 1:07:36 und Jules Ribstein aus Frankreich in 1:07:41.
Morales sagte, die Veranstaltung sei ein Spektakel gewesen und die Organisation habe überzeugt. Das Schwimmen im See sei wegen ungewohnter Bedingungen schwierig gewesen, auf dem Rad habe er sich am stärksten gefühlt. Als nächste Station nannte er ein weiteres Weltmeisterschaftsrennen in Tata in Ungarn.
Haría: CC-Lokalsekretärin Revelo wirbt für Vertrauen in die Kommunalpolitik
Aroa Revelo hat in Haría mehr Vertrauen und Engagement für die Zukunft gefordert. Die Lokalsekretärin der Coalición Canaria in Haría schrieb, Politik dürfe sich nicht auf das Verwalten des Gegenwärtigen beschränken, sondern müsse Wege eröffnen und Hoffnung geben, damit Bewohner Chancen sähen und in ihrer Heimat bleiben könnten.
Resignation sei die Folge einer Politik, die vor allem Hindernisse aufzähle, so Revelo. Haría habe Potenzial durch Landschaft, Identität und Geschichte – vor allem aber durch Menschen, die dort leben und Familien gründen wollten. Eine Verwaltung müsse zuhören, Ressourcen erkennen und ambitioniert gestalten, ohne Unmögliches zu versprechen.





