Ein Gericht hat die Bauordnung von Gáldar gekippt, Regen kehrt nach der Hitzewelle zurück, und ein Kommentar zur Vetternwirtschaft in der Politik sorgt für Diskussionen. Was Gran Canaria derzeit bewegt.
Oberster Gerichtshof kippt Bauordnung in Gáldar
Anwohner haben vor dem Obersten Gerichtshof Spaniens die Bauordnung von Gáldar zu Fall gebracht. Das Gericht erklärte die Regelung für ungültig, weil eine vorgeschriebene Umweltbewertung fehlte. Die Verordnung sollte städtebauliches Wachstum erleichtern und die Flächennutzung ändern. Das Urteil macht deutlich: Behörden müssen ökologische Folgen vollständig prüfen, bevor sie solche Planungen umsetzen.
Regen auf Gran Canaria nach der Hitzewelle
Meteorologen kündigten für Samstag wieder Regen auf den Kanaren an. Das Europäische Zentrum für mittelfristige Wettervorhersagen (ECMWF) sagte eine kleine Front aus Norden voraus, die auch Gran Canaria erreichte. Die staatliche Wetteragentur Aemet meldete für den Norden bewölkte Abschnitte mit leichtem Regen, während andere Inselteile teils klar blieben. Am Nachmittag nahm die Bewölkung auch im Süden und Südosten zu, vereinzelt fiel Regen bei meist schwachem bis mäßigem Nordwind.
Kommentar entfacht Debatte über Vetternwirtschaft in der Politik
Ein lokaler Beitrag hat eine Diskussion über politische Loyalität und Führungskultur in Spanien neu entfacht. Der Text beschrieb, dass Parteien Führungsposten teils nach Beziehungen statt nach Fähigkeiten vergeben. Genannt wurden unter anderem die Kanarische Koalition sowie die Hafenbehörde von Las Palmas. Auch die Sozialistische Partei und die Volkspartei kamen vor. Der Autor kritisierte einen Verlust früherer ethischer Maßstäbe und eine stärkere Orientierung an inneren Zirkeln.
Mini Africa Cup auf Teneriffa: Fußballturnier für Integration
Junge afrikanische Migranten haben auf den Kanaren ein Turnier für Respekt und Integration organisiert. In Tacoronte auf Teneriffa startete der Mini Africa Cup 2026 mit 150 Spielern im Alter von 14 bis 22 Jahren aus acht Teams. Koordinator Miguel Llorca verwies angesichts zunehmender Hassreden auf die Bedeutung von Menschenrechten. Die Idee stammte von Modou Lamin aus Gambia, der mit 14 Jahren auf die Kanarischen Inseln gekommen war. Organisator Buba erklärte, Fußball schaffe Freundschaften und kulturelle Verbindungen.







