Lanzarote spricht über den Streit um Zuständigkeiten in Los Ajaches, bessere Zugänge nach Papagayo und eine Lightpainting-Ausstellung in Yaiza sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Yaiza hat Wege zu Papagayo instand gesetzt und Druck auf die Inselverwaltung erhöht
Yaiza hat den Zugang zu den Stränden von Papagayo und zum Campingplatz verbessert. Die Gemeinde setzte mit eigenen Mitteln Wege vom Kontrollpunkt am Naturdenkmal Los Ajaches bis zum Parkplatz von Playa Mujeres sowie weitere stark beanspruchte Abschnitte instand.
Bürgermeister Óscar Noda erklärte, das Cabildo von Lanzarote trage ebenfalls Verantwortung für Pflege und Erhalt. Er wartete weiter darauf, dass die Inselverwaltung ihre Kompetenzen übernehme und die laufende Instandhaltung, neue Beschilderung und Ausstattung des Gebiets sichere.
Óscar Noda hat ein Treffen verlangt und auf einen Bericht an den Cabildo-Präsidenten verwiesen
Óscar Noda hat erneut Zusammenarbeit mit dem Cabildo gefordert. Die Gemeinde habe vor fast einem Jahr dem Präsidenten der Inselverwaltung einen detaillierten Bericht übergeben, der die Zuständigkeit des Cabildo als Verwaltungsorgan von Los Ajaches begründet habe.
Yaiza führte demnach Arbeiten aus, die nicht in die kommunale Zuständigkeit fielen. Die Gemeinde schlug ein technisches und politisches Treffen vor, an dem Bereiche des Cabildo, der Rat des Biosphärenreservats und alle im Cabildo vertretenen politischen Gruppen teilnehmen sollten.
Rosa García hat mit „Yaiza es luz“ Lightpainting-Fotografie auf Lanzarote gezeigt
Rosa García hat mit der Ausstellung „Yaiza es luz“ Besucher in der Casa de la Cultura Benito Pérez Armas begeistert. Sie zeigte 28 Fotografien, die sie mit Lightpainting auf Lanzarote aufnahm, vorwiegend im Gemeindegebiet von Yaiza, ohne künstliche Intelligenz und ohne Fotomontagen.
Bei der Eröffnung am Donnerstag war César Rijo anwesend, der Kulturbeauftragte von Yaiza. Irma Echeverría stellte die Künstlerin vor und erinnerte an ihren familiären Hintergrund, da Garcías Mutter Fotografin war und ihr Vater als Dichter eng mit Yaiza verbunden war.
Die Künstlerin hat Orte und Geschichten der Insel in den Mittelpunkt ihrer Bildtitel gestellt
Rosa García hat die Titel ihrer Werke als Kapitel eines Buches beschrieben. Sie wollte, dass Betrachter über die Ausstellung hinaus Geschichten entdecken, die Lanzarote bereithielt, und dabei neue Perspektiven auf Landschaften und Ereignisse fanden.
Die Serie zeigte Motive wie die Salinas de Janubio und Timanfaya, griff aber auch tragische Geschichten gestrandeter Flüchtlingsboote auf. García nutzte zudem selbst gefertigte Lichtquellen, die charakteristische Lichtspuren erzeugten und so den Blick auf bekannte Orte veränderten.
Yaiza hat Öffnungszeiten und Workshops bis zum 12. August angekündigt
Yaiza hat die Ausstellung bis zum 12. August terminiert. Sie war montags bis freitags von 8.00 bis 13.30 Uhr sowie von 17.00 bis 20.00 Uhr geöffnet, samstags von 10.00 bis 13.00 Uhr.
Zum Programm gehörten Führungen, Masterclasses und zweitägige Workshops zur Lightpainting-Technik am 7. und 8. August. Interessierte sollten sich per E Mail an [email protected] anmelden, während die Gemeinde weiter auf Kulturförderung setzte.


