Fuerteventura spricht über den genehmigten Fahrradweg an der FV-1, die politische Abgrenzung von Contigo Fuerteventura, einen illegalen Wasseranschluss in Tindaya sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Fahrradweg und Lärmschutz an der FV-1 genehmigt
La Oliva hat den Ausbau der FV-1 zwischen La Capellanía und Corralejo endgültig genehmigt. Das Projekt kostete 1,85 Millionen Euro und umfasst Lärmschutzwände, eine bessere Einbindung der Straße in die Umgebung sowie einen Fahrradweg, den Einwohner aus Tamaragua lange gefordert hatten.
Bürgermeister Isaí Blanco sagte, damit erfülle die Gemeinde eine der größten Forderungen des Stadtteils. Der kanarische Verkehrsminister Pablo Rodríguez erklärte, die Maßnahme stärke Nachhaltigkeit und Lebensqualität. Inselpräsidentin Lola García begrüßte die Entscheidung und verwies auf mehr nachhaltige Mobilität und weniger Lärm.
Contigo Fuerteventura lehnt Wahlallianz ab
Contigo Fuerteventura hat sich gegen eine Beteiligung an einer angekündigten Wahlallianz entschieden. Der Zusammenschluss sollte neue Kräfte für die Wahlen 2027 bündeln, doch die Partei blieb nach eigener Prüfung bei einem eigenständigen Kurs.
Contigo Fuerteventura erklärte, sie wolle ohne Einschränkungen einer breiten Koalition direkt auf Bürgeranliegen reagieren und die eigene Identität sowie das Programm stärken. Die Partei kündigte an, weiter in allen Gemeinden präsent zu bleiben, lokale Teams auszubauen und eine Alternative jenseits traditioneller Blockbildungen anzubieten.
Illegaler Wasseranschluss in Tindaya entdeckt
Bürger haben in Tindaya eine illegale Wasserverbindung entdeckt. Mitarbeiter des CAAF, des Wasserversorgers auf Fuerteventura, trennten den Anschluss und wollten Anzeige bei den Behörden erstatten.
Die Verwaltung warnte, solche Eingriffe beeinträchtigten das Verteilungsnetz. Das könne den Wasserdruck senken und Schäden in der Region verursachen.
Carrera Trotadunas in Puerto del Rosario mit 380 Teilnehmern
Puerto del Rosario hat die elfte Carrera Popular y Solidaria Trotadunas in Playa Chica veranstaltet. Bürgermeister David de Vera sagte, die Veranstaltung sei gewachsen und habe Sport mit Bürgerbeteiligung und sozialem Engagement verbunden. Rund 380 Teilnehmer wurden erwartet, nachdem mehr als 300 Anmeldungen eingegangen waren.
Der Strafverteidiger Gregorio Fontanilla gewann den 5-Kilometer-Lauf und nahm den Preis mit seiner Hündin entgegen, die ihn beim Training begleitet hatte und die Strecke mitlief. Die Erlöse gingen an die Organisation FUERTEYOGA, zudem versorgte die FRUTERÍA EBOREY mehr als 350 Sportler mit Obst.
Goldmedaille der Kanaren für Juan Espino
Die Federación de Lucha Canaria freut sich über die Goldmedaille der Kanarischen Inseln für Juan Francisco Espino Dieppa. Verbandspräsident Francisco Rivero gratulierte im Namen der Lucha-Canaria-Familie und würdigte eine außergewöhnliche Karriere.
Die kanarische Regierung erklärte, Espino sei ein Vorbild im Kontaktsport und der erste Spanier, der einen Kampf in der UFC, der Ultimate Fighting Championship, gewann. Espino hatte 2018 "The Ultimate Fighters 28: Heavy Hitters" gewonnen, in Las Vegas Justin Frazier per Armhebel besiegt und sich später verletzungsbedingt zurückgezogen. Er trat 2023 offiziell zurück und arbeitet als MMA-Nationaltrainer.





