Fuerteventura beschäftigt sich derzeit mit dem Ausbau der FV-1, einer neuen Entsalzungsanlage im Süden und einem KI-Projekt der Inselverwaltung. Hinzu kommen weitere Entwicklungen auf der Insel.
FV-1 zwischen La Capellanía und Corralejo erhält Zusatzarbeiten
Die kanarische Regierung hat ergänzende Bauarbeiten an der FV-1 endgültig genehmigt. Das Projekt kostet 1.847.268,69 Euro inklusive der kanarischen Mehrwertsteuer IGIC und soll die Straße funktionaler machen und besser in die Umgebung einbinden.
Geplant sind Lärmschutzwände in städtischen Abschnitten sowie ein Radweg entlang der Trasse. Verkehrsminister Pablo Rodríguez erklärte, die Maßnahmen stützten ein nachhaltigeres Mobilitätsmodell und verbesserten die Lebensqualität der Anwohner. La Olivas Bürgermeister Isaí Blanco betonte, der Radweg erfülle eine langjährige Forderung.
Pájara begrüßt Standort für Entsalzungsanlage in Matas Blancas
Die Gemeinde Pájara hat die einstimmige Standortentscheidung für eine neue Entsalzungsanlage im Süden begrüßt. Die Generalversammlung des Wasserinsularrats von Fuerteventura legte Matas Blancas fest, um die Versorgung zu stärken und die Abhängigkeit von Puerto del Rosario zu verringern.
Vizebürgermeister Alexis Alonso, zuständig für Wasser, sagte, der Schritt erleichtere die Raumplanung und sichere Ressourcen für künftiges Wachstum. Bürgermeister Alejandro Jorge nannte das Vorhaben wichtig für die Zukunft. Vorgesehen sind zunächst 10.000 bis 15.000 Kubikmeter täglich, mit Option auf Ausbau nach technischen und Umweltkriterien.
Inselverwaltung startet KI-Projekt "Intelligenz für alle"
Die Inselverwaltung hat das Projekt "Fuerteventura: Intelligenz für alle" gestartet. Damit will sie Beschäftigung fördern, die Verwaltung modernisieren und neue wirtschaftliche Chancen schaffen. Die digitale Transformation steht dabei im Mittelpunkt.
Möglich macht das eine Vereinbarung mit dem Clúster Canarias Excelencia Tecnológica, einem Verband von IT-Unternehmen zur Förderung von Informations- und Kommunikationstechnologien. Das Plenum der Inselregierung verabschiedete dafür einstimmig einen strategischen Subventionsplan für Informatik und neue Technologien. Beauftragte Carmen Alonso erklärte, der Plan solle die digitale Kluft verringern und konkrete Maßnahmen für Bevölkerung, Unternehmen und Bildung anstoßen.
Puerto del Rosario eröffnet neue Zentrale der Sozialdienste
Puerto del Rosario hat eine neue Zentrale der Sozialdienste in der Straße Primero de Mayo 29 eröffnet. Bürgermeister David de Vera eröffnete den barrierefreien Standort am Freitag gemeinsam mit der Präsidentin der Inselverwaltung, Lola García, und Mitgliedern der Stadtregierung.
Das Gebäude bietet auf zwei Etagen mehr als 740 Quadratmeter mit 20 Beratungsbüros, Wartebereich, Besprechungsraum und einem Spielzimmer. De Vera sagte, die Dienste hätten dringend würdige Räume gebraucht. García betonte den Wert öffentlicher Ressourcen für das soziale Wohl. In dem Haus arbeitet ein Team unter anderem mit 14 Sozialarbeiterinnen und vier Psychologinnen.
Puerto del Rosario beginnt Asphaltarbeiten in Tesjuates
Puerto del Rosario hat die Asphaltierung neuer Wege in Tesjuates gestartet. Die Stadtverwaltung reagiert damit nach eigenen Angaben auf eine bekannte Forderung aus der Nachbarschaft und will die Infrastruktur im Inselinneren verbessern.
Das Projekt hat ein Budget von 720.127,05 Euro und liegt bei Construcciones Rodríguez Ramírez S.A. Stadträtin Ana Hernández erklärte, die Arbeiten umfassten auch Freimachen, Nivellieren und Verdichten sowie Entwässerung und Beschilderung. Bürgermeister David de Vera sagte, sicherere Wege verbesserten den Alltag vieler Anwohner.
Antigua baut Videoüberwachung und Bodycams für die Polizei aus
Antiguas Bürgermeister Matías Peña García hat den Ausbau der Überwachungstechnik vorgestellt. Er besuchte das Kontrollzentrum der Ortspolizei, wo Subinspektor-Chef Domingo Franquiz über elf neue Körperkameras für Beamte informierte.
In stark frequentierten Bereichen wie Caleta de Fuste installierte die Gemeinde 16 zusätzliche Kameras. Peña erklärte, wegen wiederholter illegaler Müllablagerungen erwäge Antigua außerdem zehn weitere Kameras an strategischen Punkten. Franquiz sagte, die Polizei befinde sich in einem Modernisierungsprozess, um auf wachsende Bevölkerungszahlen zu reagieren.
Tuinejes Bürgermeister José David Herrera übernimmt Mancomunidad
José David Herrera Ginory hat die Präsidentschaft der Mancomunidad de Municipios del Centro Sur de Fuerteventura übernommen. Der Bürgermeister von Tuineje löste am Donnerstag, dem 23. April, Betancurias Bürgermeister Enrique Cerdeña Méndez ab.
Zur Mancomunidad gehören Antigua, Betancuria, Pájara und Tuineje. Herrera sagte, er wolle Ziele fortführen und öffentliche Dienstleistungen verbessern, darunter Jugendteam, städtische Tierheime und ein Tageszentrum für psychosoziale Rehabilitation. Er kündigte bessere Kommunikation der Angebote und mehr Koordination an. Cerdeña verwies auf Schulungen im Jugendbereich, Maßnahmen zu Katzenkolonien und Fortschritte bei Transparenz und interner Struktur.
Pájara startet Reparaturdienst für Wasser und Abwasser in Costa Calma
Pájara hat einen neuen Vertrag zur Inspektion, Wartung und Reparatur von Schäden an Trinkwasser und Abwasser in Cañada del Río gestartet. Die Maßnahme kostet 58.036 Euro und soll Vorfälle in der Urbanisation Costa Calma schneller beheben.
Vizebürgermeister Alexis Alonso, zuständig für Stadtplanung und Wasser, sagte, zunächst müsse der Zustand erfasst und anschließend Verbesserungen bewertet werden. Bürgermeister Alejandro Jorge erklärte, der Dienst solle schneller und effektiver reagieren und Prävention stärken. Der Vertrag läuft etwa zwei Jahre, der Auftragnehmer stellt Personal und eine Telefonleitung an 365 Tagen rund um die Uhr.
Pájara beglückwünscht Schwestern Brenda und Ingrid Roger zu Sportpreisen
Die Gemeinde Pájara hat Brenda und Ingrid Roger nach Auszeichnungen auf Lanzarote beglückwünscht. Die Schwestern aus Fuerteventura erhielten bei der III Gala Mujer y Deporte Canario in den Jameos del Agua Ehrungen für sportliche Leistungen.
Brenda Roger Soler wurde als eine der besten Sportlerinnen auf regionaler und insularer Ebene ausgezeichnet und erzielte in nationalen Wettbewerben mehr als 1.000 Tore im Handball. Ingrid Roger Soler erhielt einen Preis für Führungsstil und Engagement als Kapitänin des Frauenteams Zonzamas. Sportstadtrat José Benito Alonso und Bürgermeister Alejandro Jorge würdigten ihren Vorbildcharakter.
Kanaren fordern 35,9 Millionen Euro POSEI-Mittel vom Staat
Landwirtschaftsminister Narvay Quintero hat vom spanischen Staat ausstehende 35,9 Millionen Euro aus dem zusätzlichen POSEI-Programm gefordert. Er sagte, die Kanarischen Inseln hätten 24,9 Millionen Euro für 2022 bis 2024 vorfinanziert und zusätzlich 11 Millionen Euro für die Kampagne 2025 erwartet.
Quintero erklärte, die EU habe Verbesserungen genehmigt, die für Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft wichtig seien. Er verwies auf Artikel 23 der Verordnung EU Nr. 228/2013 und erwog rechtliche Schritte. Bei der Konferenz ging es auch um ein Schulprogramm, das 2026/2027 727.008,13 Euro für Obst und Gemüse sowie 133.333,33 Euro zur Förderung einheimischer Tierrassen erhält.
Kanaren benennen Medaillen 2026 für Kultur, Soziales und Sport
Die Kanaren haben Persönlichkeiten und Institutionen benannt, die 2026 Medaillen erhalten sollen. Genannt wurden unter anderem der Musiker Braulio, der Ehrenpräsident von Cajasiete Fernando Berge Royo, die Casa de Galicia sowie der Kampfsportler Juan Espino Dieppa.
Vorgeschlagen wurden auch Goldmedaillen, darunter posthum für den Bürgerrechtler Pedro Zerolo, sowie Auszeichnungen für die Brustkrebs-Vereinigung Ámate unter Leitung von Carmen Bonfante. Weitere Nennungen betrafen die Pflegekammern der Kanaren, den Sportclub In Corpore Sano auf El Hierro und die Danza de las Cintas de Güímar als Tradition auf Teneriffa.





