Gran Canaria kämpft mit den Folgen eines Sturms, der Naturdenkmäler beschädigt hat. Zudem gilt eine Wetterwarnung wegen Regen, und eine Bergstraße ist durch einen Felsbrocken blockiert.
Sturm beschädigte Dünen von Maspalomas und Naturpools in Agaete
Ein Sturm hat die Dünen von Maspalomas und die Naturpools in Agaete beschädigt. Starke Winde und heftiger Regen verursachten Erosion an den Sandflächen, in Agaete liefen Becken über und Trümmer verteilten sich in den betroffenen Bereichen. Die zuständigen Stellen bewerteten die Schäden, organisierten Reinigungsaktionen und stellten Wege und Zugänge wieder her.
Die Behörden riefen Einwohner und Besucher zur Vorsicht auf und baten, die Areale bis zur Freigabe zu meiden. Gleichzeitig liefen Gespräche über bessere Infrastruktur und Prävention, um die Naturstätten künftig stärker vor Stürmen zu schützen.
Wetterwarnung wegen Regen auf Gran Canaria aufrechterhalten
Die Kanarische Regierung hat die Wetterwarnung für Regen auf Gran Canaria aufrechterhalten. Die Generaldirektion für Notfälle stufte die Windwarnung am Sonntagmittag auf Vorwarnstatus herab, weil die Frontaktivität von Sturm Therese nachließ. Einzelne kräftige Böen blieben jedoch möglich.
Die Niederschläge galten als schwer vorherzusagen und konnten jede Region treffen, besonders am Nachmittag und in der Nacht auf Sonntag sowie in den frühen Morgenstunden des Montags. Für Gran Canaria erwarteten die Behörden anhaltendere Schauer auf den Gipfeln und im Südwesten, teils begleitet von Gewittern.
Inselverwaltung räumt 15-Tonnen-Felsbrocken zwischen Ayacata und Tejeda
Die Inselverwaltung hat mit der Entfernung eines 15 Tonnen schweren Felsbrockens auf der Straße zwischen Ayacata und Tejeda begonnen. Der Block hatte die Verbindung stark beeinträchtigt und den Verkehr seit dem Vorfall erheblich gestört. Zudem galt er als Gefahr für Autofahrer.
Schwere Maschinen kamen zum Einsatz, während die Behörden Verkehrsmanagementpläne und Risikobewertungen zu möglichen weiteren Steinschlägen umsetzten. Bewohner und Geschäftsleute in Ayacata und Tejeda rechneten mit Einschränkungen. Die Verwaltung kündigte eine zügige Wiederherstellung des Normalverkehrs an.





