La Gomera meldet erhöhte Waldbrandgefahr, startet die Restaurierung eines historischen Gebäudes in Chipude, erzielt Bestnoten bei der Transparenzbewertung und richtet gleich zwei Sportveranstaltungen aus.
La Gomera ruft Alarmstufe 1 wegen Waldbrandgefahr aus
Der Inselrat hat Alarmstufe 1 wegen erhöhter Waldbrandgefahr ausgerufen. Seit Donnerstag, 11.00 Uhr, gelten präventive und restriktive Maßnahmen, nachdem die kanarische Notfallbehörde wegen hoher Temperaturen für den gesamten Archipel gewarnt hatte.
Die Verwaltung untersagte offene Feuer, das Abbrennen von Pflanzenresten, Feuerwerksvorführungen in Risikogebieten sowie den Einsatz funkenbildender Maschinen. Sie empfahl, Aufenthalte in Wäldern zu reduzieren, die heißesten Tageszeiten zu meiden und besonders Kinder sowie ältere Menschen zu schützen.
Restaurierung der Casa de los Ayala in Chipude beginnt
Das Cabildo von La Gomera hat die Restaurierung der Casa de los Ayala in Chipude gestartet. Cabildo-Präsident Casimiro Curbelo erklärte, die Arbeiten schützten einen wesentlichen Teil der Inselgeschichte und belebten einen Ort, der eng mit der landwirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Vergangenheit der Insel verbunden sei.
Vallehermosos Bürgermeister Emiliano Coello kündigte an, das Gebäude solle ein zugänglicher Ort für Ausstellungen und kulturelle Aktivitäten werden. Das Projekt umfasst die Restaurierung erhaltenswerter Teile sowie den Wiederaufbau historischer Strukturen auf 6.581,55 Quadratmetern – darunter originale Mauern, Öffnungen und traditionelle Bauelemente.
Valle Gran Rey erreicht erneut Höchstpunktzahl im Transparenzindex
Der Ayuntamiento von Valle Gran Rey hat 2025 wieder die Höchstpunktzahl im Transparenzindex der Kanarischen Inseln, ITCanarias, erzielt. Die Bewertung des kanarischen Transparenzbeauftragten setzt die Gemeinde erneut an die Spitze auf La Gomera und verbessert das Ergebnis um 0,76 Punkte.
Bürgermeister Borja Barroso betonte, Transparenz stärke das Vertrauen der Bürger und gehe über eine gesetzliche Pflicht hinaus. Die zuständige Stadträtin Ariana Mesa verwies auf den Anstieg von 4,58 im Jahr 2022 auf 9,24 und nun auf 10 – das Ergebnis koordinierter Arbeit am Transparenzportal.
Vallehermoso feiert zehnte Cicloturista Virgen del Carmen
Vallehermoso hat die X Cicloturista Virgen del Carmen ausgerichtet und damit das zehnjährige Bestehen der Veranstaltung gefeiert. Der Start erfolgte um 8.30 Uhr an der Plaza de la Constitución; die 65,2 Kilometer lange Strecke führte durch Epina, El Cercado und Chipude.
Die Organisatoren richteten Sammelpunkte und Verpflegungsstationen ein. Zwei Abschnitte wurden zeitlich erfasst, obwohl die Ausfahrt nicht wettbewerbsorientiert war. Bürgermeister Emiliano Coello dankte dem Club Ciclista El Fogueo sowie Unterstützern wie der Inselverwaltung und der Marke Alimentos de La Gomera.
118 Schwimmer bei der VII Travesía a Nado Isla Colombina in Valle Gran Rey
Valle Gran Rey hat die VII Travesía a Nado Isla Colombina ausgerichtet und 118 Schwimmer auf die Strecke gebracht. Inselrat für Sport Guillermo Medina erklärte, die Veranstaltung habe sich im Sportkalender auf La Gomera und den Kanarischen Inseln etabliert und spreche Profis wie Hobbysportler gleichermaßen an.
Zur Wahl standen 5.500 Meter im Rahmen der Copa de Canarias de Aguas Abiertas sowie 3.300 Meter, beide von der Playa de Vueltas zur Playa de La Calera. Hinzu kam eine Kinderstrecke. Walter Martín, Sportbeauftragter von Valle Gran Rey, hob Klima und Natur als Standortvorteil hervor; alle Finisher erhielten Medaillen.
IxLG fordert dauerhafte Nutzung der Casa de la Aduana in San Sebastián
Guzmán Correa Marichal hat im Plenum der Inselverwaltung eine feste Nutzung für die Real Casa de la Aduana verlangt. Der Vertreter von Iniciativa por La Gomera (IxLG) fragte am 3. Juli nach dem Konzept für das Gebäude, das nach zehnjähriger Schließung 2025 wiedereröffnet wurde, aber ohne dauerhafte Funktion blieb.
IxLG erinnerte daran, dass die Casa de la Aduana mehr als 400 Jahre lang Handelszentrum war und seit 1996 als Kulturgut gilt. Die Partei kritisierte die lange Schließung als Folge schlechter Verwaltung durch die Agrupación Socialista Gomera (ASG) und forderte ein stabiles, öffentlich zugängliches Projekt statt kurzfristiger Nutzungen.







