La Gomera beschäftigt sich mit Leseförderung, Investitionen aus dem FDCAN sowie Kulturveranstaltungen und weiteren Entwicklungen. Was die Insel aktuell bewegt.
Lesefest belebt Plätze und Gemeinden
Die Inselverwaltung hat am Samstag die Feria Insular del Libro nach San Sebastián geholt. Sie organisierte das Programm mit der Buchhandlung Librería Junonia und band später auch Vallehermoso und Agulo ein. Kulturbeauftragte Rosa Elena García erklärte, die Initiativen sollten Bücher näherbringen und Lesegewohnheiten stärken, die Bildung und kritische Entwicklung förderten. Bürgermeisterin Angélica Padilla sagte, öffentliche Räume seien so zu Treffpunkten rund um Literatur geworden.
Autoren und Theater erreichen Kinder und Publikum
Die Veranstalter kombinierten am Vormittag Theater und Buchpremieren. Um 11 Uhr spielte die Gruppe Teatrapa Plus das Stück "El Quijotito" für Kinder und Jugendliche und führte sie an klassische Literatur heran. Danach stellten Mirian Eugenia Vigo Vadillo, Carlos Jesús Pérez Simancas und Olivia Armas Padilla ihre neuen Bücher vor. Sie erläuterten Inhalte sowie Arbeitsweisen und suchten den direkten Austausch mit dem Publikum.
Poesie, Wein und Konzert schließen Kulturtag ab
Die Buchmesse setzte am Nachmittag weitere Termine auf La Gomera. In San Sebastián liefen um 18 Uhr und 19 Uhr zusätzliche Präsentationen, während in Vallehermoso die Professorin Ángeles Alemán Gómez um 18 Uhr "El último amor de Sventenius" vorstellte. Um 19.30 Uhr verband "Verso y Reverso" auf der Plaza de la Constitución Gedichte gomeroscher Autoren wie Pedro García Cabrera und Bohemia Pulido mit einer Weinverkostung. In Agulo schloss Marta Bolaños um 21 Uhr mit einem Open-Air-Konzert im Rahmen des "Festival No Solo Boleros".
FDCAN ermöglicht 196 Projekte auf La Gomera
Der Fondo de Desarrollo de Canarias, kurz FDCAN, hat in den vergangenen zehn Jahren Investitionen auf den Kanaren gebündelt. Er entstand 2015, um Mittel des früheren IGTE in produktive Vorhaben und aktive Beschäftigungspolitik umzulenken. Auf La Gomera liefen zwischen 2016 und 2022 insgesamt 196 Projekte mit mehr als 85 Millionen Euro, womit die Insel laut Bericht die höchste Pro-Kopf-Investition im Archipel erreichte.
Verlängerung des Fonds soll neue Aufgaben abdecken
Die Verantwortlichen haben die Verlängerung des FDCAN um weitere zehn Jahre als Chance beschrieben. Sie sahen darin Spielraum, Themen wie Wohnungsbau, soziale Infrastruktur und demografischen Wandel stärker zu berücksichtigen, während die Modernisierung des Wirtschaftsmodells und Nachhaltigkeit weiter als Aufgaben gelten. Der Bericht betonte zudem, stabile Finanzierung, strategische Planung und gemeinsame Verwaltung blieben entscheidend, damit der Fonds Ungleichgewichte reduziere und den Zusammenhalt zwischen den Inseln stärke.





