Die Initiative für La Gomera (IxLG) hat den Verzug bei der Bearbeitung der Gesundheitsbeihilfen für 2024 kritisiert. Die Antragsfrist endete am 20. Dezember, doch das Cabildo hat die endgültige Entscheidung noch nicht veröffentlicht. Diese Beihilfen sind für viele bedürftige Familien von großer Bedeutung.
Der Sprecher der IxLG im Cabildo, Aarón Rodríguez Ramos, bezeichnete die Situation als weiteres Beispiel für die Nachlässigkeit und fehlende politische Führung der Regierung. „Diese Beihilfen sind nicht nebensächlich, sondern unerlässlich für medizinische, zahnärztliche, orthopädische und augenärztliche Ausgaben. Acht Monate nach Fristende ist die fehlende politische Entschlossenheit und Planung alarmierend“, erklärte er.
Verzögerungen bei Gesundheitsbeihilfen auf La Gomera
Die IxLG betont, dass das Problem nicht beim technischen Personal liegt, dem sie „Professionalität und täglichen Einsatz“ bescheinigen, sondern in der schlechten Organisation und dem Mangel an Ressourcen aufgrund einer ineffektiven politischen Verwaltung. „Die öffentlichen Mitarbeiter geben ihr Bestes mit den vorhandenen Mitteln, aber ohne klare Führung und ohne entschlossenen Einsatz zur Verstärkung der Dienste gerät die Situation ins Stocken“, so Rodríguez Ramos.
Die Initiative erinnert daran, dass die allgemeine Regelung einen maximalen Zeitraum von sechs Monaten für die Bearbeitung solcher Anträge vorsieht. Der Verzug überschreitet bereits die vernünftigen Grenzen und verursacht Unsicherheit und Unmut unter den Antragstellern, von denen viele wirtschaftlich und sozial besonders gefährdet sind.
IxLG fordert rasches Handeln von ASG
IxLG fordert ASG auf, effektiv zu handeln, die Anträge zu bearbeiten und Verantwortung zu übernehmen. „Soziale Angelegenheiten dürfen nicht als unwichtig behandelt werden. Weniger Ausreden und mehr echtes Engagement für die Menschen sind nötig“, schloss Rodríguez Ramos.






