Lanzarote blickt auf einen Traum rund um Christopher Nolan, den Boom um Homers "Odyssee" in einer Buchhandlung und eine KI als Retter – und auf weitere Entwicklungen, die die Insel gerade beschäftigen.
Traum um Nolan und die zerstörte "Odyssee"
Der Traum war eindringlich: Christopher Nolan und zerrissene "Odyssee"-Bände, Seiten in Fetzen, eine diffuse Unruhe danach. Warum Nolan die Bücher zerstört hatte, blieb offen. Der Wunsch, Homers Werk nach dem Film und ohne Spoiler zu lesen, war jedenfalls real.
Librería Picasso: Starker "Odyssee"-Absatz seit Filmstart
Die naheliegende Lösung: neue Exemplare in der Librería Picasso. Seit dem Filmstart gingen dort tausende Ausgaben von "Die Odyssee" über den Ladentisch – darunter eine von Milo Manara illustrierte Version, die kürzlich bei Lumen erschienen war und als Sammlerstück gilt.
KI stellt im Traum die Bücher wieder her
Im Traum half eine KI weiter. Sie präsentierte ein makelloses Exemplar von "Die Odyssee" – als hätte sie die Schnipsel vom Boden aufgesammelt und neu zusammengesetzt. Die Freude darüber war groß, denn der Kauf neuer Bücher funktionierte in dieser Traumlogik nicht.
Filmkritiken an Nolan wirkten nach
Der Traum ließ sich als Folge zu vieler Filmkritiken deuten. Viele warfen Nolan vor, das literarische Original zu zerstören – das Unterbewusstsein setzte das schlicht wörtlich um. Dem Autor gefiel der Film dennoch, besonders eine Hommage an Francisco de Goya.
Gedankenspiel: Nolan und "Don Quijote"
Am Ende ein Vorschlag: Nolan solle sich an eine Verfilmung von "Don Quijote" wagen. Das könne ein Vergnügen werden – konkrete Pläne oder Ankündigungen dazu gibt es nicht.


