Teneriffa arbeitet an der landschaftlichen Erneuerung der TF-1, ehrt Maestro Shin mit der Ehrenbürgerschaft und saniert ökologisch degradierte Böschungen.
TF-1: Größte Landschaftserneuerung entlang der Schnellstraße gestartet
Die Inselverwaltung hat die bislang umfassendste landschaftliche Erneuerung entlang der TF-1 gestartet. Das Projekt kostet mehr als drei Millionen Euro und zielt auf die Wiederherstellung degradierter Flächen an einem wichtigen Zugang nach Santa Cruz de Tenerife.
Die Arbeiten umfassen laut Verwaltung knapp 65.000 Quadratmeter tatsächliche Bearbeitungsfläche – die Hänge haben im Schnitt 28 Grad Neigung. Geplant sind die Entfernung invasiver Arten, die Verkleidung von mehr als 10.000 Quadratmetern Böschung mit Naturstein sowie die Pflanzung von rund 5.500 einheimischen Gewächsen.
Cabildo-Präsidentin Dávila: Sicherheit und Naturwert verbessert
Rosa Dávila, Präsidentin des Cabildo von Teneriffa, bezeichnete das Vorhaben als Signal für umweltfreundliche Infrastruktur. Man habe nicht nur Sicherheit und Erscheinungsbild eines Hauptzugangs verbessert, sondern auch den natürlichen Wert des Gebiets wiederhergestellt, erklärte sie.
Die Maßnahme setzt auf ökologische Sanierung und landschaftliche Integration. Natursteinverkleidungen sollen die Stabilität der Böschung erhöhen und das Umfeld optisch aufwerten.
Steile Hänge an der TF-1: Straßenbeauftragter erläutert besondere Herausforderungen
Dámaso Arteaga, Straßenbeauftragter der Inselverwaltung, beschrieb die besonderen Herausforderungen der Arbeiten. Die steilen Hänge und die starke Degradation hätten zunächst eine gründliche Reinigung nötig gemacht, sagte er.
Vorrangig war dabei die Entfernung invasiver Arten, besonders des Katzenschwanzgrases. Erst danach begann die Bepflanzung mit einheimischen Arten wie Kardonen und Tabaibas, um die Böschung ökologisch zu stabilisieren.
Ehrenbürgerschaft für Maestro Shin: Cabildo leitet Verfahren ein
Das Cabildo hat einstimmig das Verfahren zur Verleihung der Ehrenbürgerschaft an Hyun Seung Shin Ra, bekannt als Maestro Shin, eingeleitet. Die Verwaltung würdigte damit seine Rolle im Sport und in der Kultur sowie seinen Einsatz für die Beziehungen zwischen Teneriffa und Südkorea.
Maestro Shin kam in den späten 1970er Jahren auf die Insel und machte sich durch Beiträge zur sozialen Integration einen Namen. Er führte Akupunktur auf Teneriffa mit ein und gilt als Pionier im Taekwondo-Unterricht, mit dem er Generationen von Sportlern ausbildete.
Maestro Shin förderte Austausch zwischen kanarischem Ringkampf und Ssireum
Die Inselverwaltung hob auch Maestro Shins Verbindung zum kanarischen Ringkampf hervor. Mehr als drei Jahrzehnte lang förderte er den Austausch mit dem koreanischen Ssireum und stärkte damit sportliche und kulturelle Brücken.
Zu seinen Auszeichnungen zählen die Silbermedaille für sportliche Verdienste der spanischen Taekwondo-Föderation und die Goldmedaille der Stadt Santa Cruz de Tenerife. Mit dem Beschluss des Cabildo beginnt eines der höchsten Ehrenverfahren der Insel.






