Spanien hat von Januar bis Mittwoch insgesamt 20.258 Migranten registriert, die auf irregulärem Weg ins Land gelangt sind. Das geht aus dem aktuellen Bericht des spanischen Innenministeriums hervor. Damit sank die Zahl der Ankünfte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 30,2 Prozent. Im Jahr 2024 waren im selben Zeitraum 29.031 Menschen auf irregulärem Weg nach Spanien gekommen.
Über den Seeweg erreichten in diesem Jahr 18.657 Migranten das Land. Das entspricht einem Rückgang von 32,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr, als 27.640 Menschen per Boot ankamen. Die Zahl der genutzten Boote lag bei 653, das sind 169 weniger als im Jahr 2024.
Ankünfte auf den Kanaren deutlich gesunken
Auf den Kanarischen Inseln verzeichneten die Behörden bis Mittwoch 11.575 irreguläre Ankünfte. Im Vergleich zum Vorjahr mit 21.470 Migranten entspricht das einem Rückgang von 46,1 Prozent. In diesem Jahr kamen die Menschen mit 191 Booten auf den Archipel, 41,8 Prozent weniger als 2024, als 328 Boote registriert wurden.
Im Gegensatz dazu stiegen die Zahlen auf dem spanischen Festland und den Balearen. Dort kamen 7064 Migranten per Boot an, was einem Anstieg von 14,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Im Jahr 2024 waren es 6151 Menschen. Die Zahl der Boote sank auf 457, das sind 31 weniger als im Vorjahr.
Mehr irreguläre Einreisen nach Ceuta und Melilla
In den autonomen Städten Ceuta und Melilla wurden insgesamt 1601 irreguläre Grenzübertritte auf dem Landweg gezählt. Das entspricht einem Anstieg von 15,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Nach Ceuta gelangten 1452 Menschen, 98 mehr als im Jahr 2024. In Melilla stieg die Zahl auf 149, was einem Zuwachs von 302,7 Prozent gegenüber den 37 Ankünften im Vorjahr entspricht.
Auf dem Seeweg erreichten drei Migranten Ceuta, im Vorjahr waren es 13. Nach Melilla kamen 15 Menschen per Boot, im Vergleich zu sechs im Jahr 2024, was einer Steigerung von 150 Prozent entspricht.



