Teneriffa spricht über den Jobrekord der Filmbranche, den Produktionsboom mit 166 Drehs und das Wachstum bei Animation und Postproduktion sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Teneriffas Filmbranche hat 4.249 Jobs geschaffen
Die audiovisuelle Branche hat 2025 auf Teneriffa 4.249 hochqualifizierte Arbeitsplätze geschaffen. Sie legte damit um 15 Prozent zu und erreichte laut Tenerife Film Commission einen Rekordwert.
Der wirtschaftliche Einfluss betrug 117 Millionen Euro und lag so hoch wie nie zuvor. Lope Afonso, Vizepräsident und Tourismusrat der Inselverwaltung, erklärte, der Sektor habe sich zu einem bedeutenden Arbeitgeber entwickelt.
166 Produktionen haben die Drehtage deutlich erhöht
Die Produktionen haben 2025 auf Teneriffa 166 Projekte umgesetzt. Darunter fielen 31 Spielfilme und 15 Serien, rund 60 Prozent kamen aus dem Ausland.
Die Drehtage stiegen auf 1.526 und deuteten auf längere Aufenthalte hin. Der tägliche wirtschaftliche Effekt lag im Schnitt bei 464.616 Euro, wie die Tenerife Film Commission mitteilte.
Animation und Postproduktion sind kräftig gewachsen
Der Animationsbereich hat 2025 fünf Spielfilme und zwei Serien auf Teneriffa verzeichnet. Die Gesamtinvestition lag bei 15.288.275,75 Euro.
Die Postproduktion wuchs fast um 50 Prozent und erreichte 4,2 Millionen Euro Investitionen. Produktionen wie „The Morning Show“ nutzten laut Bericht die Dienstleistungen der Insel.
Steueranreize haben deutlich mehr Produktionen genutzt
Insgesamt 52 Produktionen haben 2025 steuerliche Anreize auf Teneriffa genutzt. Die Zahl verdoppelte sich damit gegenüber dem Vorjahr.
Vor allem lokale Produzenten griffen häufiger auf diese Vorteile zurück. Die Daten stammten aus der Auswertung der Tenerife Film Commission, die Produktionen auf der Insel begleitet.
Internationale Anerkennung hat den Standort weiter gestärkt
Mehrere Projekte haben 2025 internationale Aufmerksamkeit für Teneriffa erzeugt. Filme wie „Mariposas Negras“ erhielten Auszeichnungen bei bedeutenden Preisverleihungen.
Die Tenerife Film Commission trat zudem auf internationalen Veranstaltungen auf und förderte Ausbildung im Sektor. Als nächsten Schwerpunkt nannte sie die Vereinfachung administrativer Abläufe, um wettbewerbsfähiger zu werden.











