Teneriffa spricht über die Wiederöffnung der Teide-Zufahrten, den Kinderschutz bei geschlechtsspezifischer Gewalt und neue Kulturpreise in Santa Cruz sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Teide-Zufahrten nach Eis wieder geöffnet
Die Inselverwaltung hat die Straßen zum Teide-Nationalpark wieder geöffnet. Zuvor hatte sie die TF-24 und TF-21 vorsorglich gesperrt, weil Eisplatten die Sicherheit gefährdeten. Nach Inspektionen und der Verbesserung der Straßenverhältnisse gab sie beide Zufahrten frei.
Die Verwaltung betont, Reisende sollten vor Fahrten in die Höhenlagen weiterhin Straßenzustand und Wettervorhersagen prüfen. Vorsicht bleibt nötig, weil sich das Wetter in den Bergen schnell ändern kann.
Fachtag „Hijas del miedo“ beleuchtet Gewaltfolgen für Kinder
Die Inselverwaltung hat die Veranstaltung „Hijas del miedo“ zur Gewalt aus Sicht von Kindern organisiert. Sie fand am 13. März im Paraninfo der Universität von La Laguna statt und brachte Fachleute aus Recht, Wissenschaft und Sozialwesen zusammen. Ziel war, Folgen geschlechtsspezifischer Gewalt für Kinder und Jugendliche zu analysieren.
Sozialdezernentin Águeda Fumero erklärte, das Bewusstsein wachse, dass Kinder in Gewaltkontexten eigene Unterstützung brauchten. Die Einheit für geschlechtsspezifische Gewalt des Instituto Insular de Atención Social y Sociosanitaria betreute 2025 insgesamt 543 Minderjährige, die Mittel stiegen seit 2022 auf 12.644.568 Euro.
TF-12 in Anaga erhält mehr Straßensicherheit
Die Inselverwaltung hat Arbeiten zur Verbesserung der Straßensicherheit auf der TF-12 begonnen. Das Projekt zwischen Kilometer 22+635 und 26+575 kostete 305.250,76 Euro und sollte innerhalb von sechs Monaten abgeschlossen sein. Verkehrsbeauftragter Dámaso Arteaga verwies auf ein Versprechen an Anwohner.
Die Teams erneuerten in sechs Abschnitten Straßengräben auf 662 Metern, räumten Bereiche ab und trugen neue Betonschichten auf. Arteaga sagte, die Eingriffe verbesserten Entwässerung und reduzierten Risiken, gerade bei wechselnden Wetterbedingungen in Anaga.
Kirche San Juan Bautista in Arico für 350.000 Euro restauriert
Die Inselverwaltung hat die Restaurierung der Kirche San Juan Bautista in Arico abgeschlossen. Die Arbeiten kosteten mehr als 350.000 Euro und liefen über eine Subvention an das Bistum im Programm für Historisches Erbe 2023 bis 2027. Die Verwaltung trug 80 Prozent der Kosten, das Bistum 20 Prozent.
Isabel de Esteban, Leiterin des Bereichs Historisches Erbe, betonte die Bedeutung für den Erhalt des kulturellen Erbes. Die jüngste Phase umfasste Turmstruktur, Kuppel und neogotische Elemente des Baptisteriums sowie neue Beleuchtung und Sicherheitsvorkehrungen.
Premios Quirino: 27 Nominierungen, Gala in Santa Cruz
Die Premios Quirino haben die Nominierungen für 2026 bekannt gegeben. Die neunte Ausgabe findet am 17. April in Santa Cruz de Tenerife statt, 27 Werke aus sieben Ländern konkurrierten um Preise der iberoamerikanischen Animation. Die Auswahl stammte aus 265 Einsendungen und umfasste sieben Haupt- sowie drei Technik-Kategorien.
Die Bekanntgabe erfolgte im Instituto Cervantes in São Paulo, Lope Afonso als Vizepräsident und Tourismusrat der Inselverwaltung nahm teil. Im Anschluss diskutierten Branchenvertreter Koproduktionen, zudem präsentierten Silvina Cornillón und José Luis Farias das Quirino-Ökosystem mit Markt- und Koproduktionsformaten.
Premios Anillos de Oro: 853 Bewerbungen für Serienpreise
Die Premios Anillos de Oro haben in ihrer ersten Ausgabe mehr als 850 Bewerbungen erhalten. Der Círculo de Profesionales de las Series Españolas meldete 853 Einreichungen von 93 Serien und fünf Film Commissions für 23 Kategorien. Die Preisverleihung ist für den 20. Juni in Santa Cruz de Tenerife geplant.
Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Inselverwaltung, der Regierung der Kanarischen Inseln und der Stadtverwaltung von Santa Cruz. Serienprofis konnten sich bis zum 27. März registrieren, um abzustimmen, die erste Runde endete am 24. April und sollte im Mai die Finalisten liefern.
FUNDORO erhält Förderung für wissenschaftliche Bildung
Die Inselverwaltung hat der Fundación Canaria Orotava de Historia de la Ciencia eine Förderung zugesprochen. Die Subvention sollte 2026 die Betriebskosten der Stiftung decken und gehörte zum strategischen Subventionsplan 2024 bis 2026. Inselrat Efrain Medina für Beschäftigung und Bildung nannte FUNDORO einen wichtigen Akteur für wissenschaftliche Bildung.
Die Stiftung plante für 2026 Seminare, Workshops und Ausstellungen, vor allem für Bildungseinrichtungen im Norden von Teneriffa. Die Förderung sollte zudem Jugendbeteiligung stärken und junge Menschen für Wissenschaft und ihre Geschichte begeistern.
Juegos Cabildo: Nachwuchs startet in sieben Sportarten
Der Cabildo hat die 22. Runde der XXXIX Juegos Cabildo auf Teneriffa gestartet. Am Wochenende liefen Wettbewerbe in sieben Sportarten, darunter Taekwondo, Rettungsschwimmen, Kanarischer Ringkampf, Futsal, Basketball, Handball und Volleyball. Sportbeauftragte Yolanda Moliné sagte, das Format motiviere seit fast vier Jahrzehnten Tausende Kinder.
Im Taekwondo traten 150 Sportler in Granadilla de Abona an, im Basketball spielten fast 300 Teilnehmer in Playa San Juan in Guía de Isora. Im Volleyball liefen Inselrunden mit rund 500 Spielern, der Kanarische Ringkampf setzte seine Liga mit 300 Kämpfern fort.








