Teneriffa: Inklusionssport in La Orotava, Trachtenhandwerk in Taganana und eine Lyrikpräsentation in der Inselverwaltung – ein Überblick über aktuelle Ereignisse auf der Insel.
Hospiten 8KM Orotava: Inklusion und Solidarität im Mittelpunkt
Die Inselverwaltung hat die XIV Hospiten 8KM Orotava als Sport- und Solidaritätsereignis unterstützt. Im Plenarsaal begrüßte Vizepräsident Lope Afonso die Teilnehmenden; die Inselrätinnen Águeda Fumero und Yolanda Moliné hoben den sozialen Nutzen der Veranstaltung hervor. Am 24. und 25. Juli sollten rund 1.000 Läufer nach La Orotava kommen.
Die Organisatoren ergänzten das Programm um die I Caminata Solidaria Sinpromi Islenior. Fumero verwies auf Initiativen wie "IncluyeT Superación Permanente", die Sport für soziale Integration nutzen. Moliné bezeichnete den Lauf als besonders, weil er sportliche Qualität mit einem klaren Inklusionsanspruch verbinde.
Taganana: Traditionelles Trachtenhandwerk für die nächste Generation
In Taganana richtete die Inselverwaltung die III. Muestra de Oficios Artesanos zur traditionellen Kleidung aus. Arbeits- und Bildungsminister Efraín Medina erklärte, die Tracht sei Identität – Wissen müsse mit historischem Anspruch an die nächste Generation weitergegeben werden. Veranstaltet wurde die Muestra gemeinsam mit der Empresa Insular de Artesanía S.A. und dem Consejo Sectorial de la Indumentaria Tradicional.
Das Programm umfasste Workshops zu handgefertigten Knöpfen, Palmgeflecht, Caírel Palmero und Tuchmustern. Juan de la Cruz aus dem Fachrat betonte die Bedeutung mündlicher Überlieferung, Francisco José Machado sprach über lokale Kleidung des 20. Jahrhunderts, und Historiker Arón Morales thematisierte typische Fehler beim Tragen von Trachten. Kinderangebote, Wettbewerbe und Folklore rundeten den Tag ab.
Lyrikpräsentation in der Librería der Inselverwaltung: Elena Villamandos stellt neuen Band vor
Die Librería der Inselverwaltung präsentierte am Dienstag, 28. Juli, Elena Villamandos‘ Band "Cancionero triste y otras pequeñas piezas eróticas". Ab 18.30 Uhr stellte die Autorin aus Teneriffa ihre Gedichte vor, begleitet von Antonio M. Piñero und Tomás G. Ahola. Die Texte behandeln Erotik, Erinnerung, Sehnsucht und Verlust.
Villamandos ist durch Romane wie "Alteración y fuga" bekannt und erhielt den Premio de Cuentos Isaac de Vega; zudem war sie Finalistin beim III Certamen Internacional de Poesía "Mujer y madre". Die Präsentation gehörte zum Kulturprogramm der wiedereröffneten Librería, die seit dem 30. April als Treffpunkt für Literatur und kanarisches Kulturerbe dient.




