El Hierro erwartet eine Wetterumstellung mit Regen und Wind, in Valverde streiten Parteien um die Zukunft der kommunalen Kindertagesstätte, und La Frontera hat eine Rettungshundestaffel in den Notfallplan aufgenommen. Weitere Themen sind das Dekret Kanaren und Verbesserungsarbeiten in Valverde.
Atlantische Kaltfront bringt Regen und Wind nach El Hierro
Meteored hat eine Wetterumstellung mit Niederschlägen für El Hierro angekündigt. Eine Kaltfront westlich der Iberischen Halbinsel nahe den Azoren soll in den kommenden Tagen die Kanarischen Inseln erreichen und die Instabilität erhöhen. Vereinzelte Niederschläge können ab Dienstag oder Mittwoch einsetzen, zur zweiten Wochenhälfte erwarten Meteorologen die stärksten Regenfälle.
Für El Hierro deuten die Modelle auf leichte bis mäßige Niederschläge ab Wochenmitte hin, begleitet von stärkerem Wind und leicht sinkenden Temperaturen. Meteored verweist zugleich auf Unsicherheiten bei Zugbahn und Intensität, weshalb sich Verteilung und Mengen mit neuen Prognosen noch ändern können.
PSOE fordert Sondersitzung zur Kindertagesstätte in Valverde
Die sozialistische Fraktion im Rathaus von Valverde hat eine außerordentliche Sitzung zur Zukunft der kommunalen Kindertagesstätte beantragt. Der PSOE erklärt, nach Akteneinsicht ein Dokument gefunden zu haben, das eine mündliche Vereinbarung von Bürgermeister Carlos Brito zur Übergabe des Gebäudes an die Regierung der Kanarischen Inseln festhält. Die Sozialisten sehen darin einen Widerspruch zu einem zuvor einstimmig angenommenen Dringlichkeitsantrag zum Schutz der kommunalen Trägerschaft.
PSOE-Ratsherr Víctor Delgado sagte, seine Gruppe wolle ein Managementmodell nicht ohne Transparenz ändern lassen. Die Opposition verlangt die Offenlegung der Unterlagen, eine Debatte zur Verhinderung der Übergabe und Schritte zur kostenlosen Nutzung der Einrichtung. Der PSOE kritisiert zudem, Medienvertretern sei der Zugang zum Rathaus verwehrt worden.
Rettungshundestaffel wird in Notfallplan von La Frontera integriert
La Frontera hat die Zusammenarbeit im Zivilschutz mit einer neuen Rettungseinheit ausgebaut. Bürgermeister Pablo Rodríguez Cejas unterzeichnete mit Manuel Pérez Ramírez von der Asociación Unidad Canina de Rescate auf El Hierro ein Abkommen, das die Einheit für vier Jahre in den kommunalen Notfallplan integriert. Ziel ist eine schnellere, koordinierte Reaktion auf Notlagen im gesamten Gemeindegebiet.
Die Rettungshundestaffel soll bei der Suche nach Vermissten in offenem, bergigem und städtischem Gelände helfen und Einsätze in schwierigen Umgebungen wie eingestürzten Strukturen unterstützen. Vorgesehen sind außerdem Prävention bei Waldbrandgefahr, Übungen und Spezialkurse sowie eine paritätische Kommission zur Begleitung der Umsetzung.
Gemeinderat El Pinar unterstützt Dekret Kanaren einstimmig
Der Gemeinderat von El Pinar hat das sogenannte Dekret Kanaren einstimmig unterstützt. Die Initiative zielt auf wirtschaftliche und steuerliche Maßnahmen für El Hierro, La Gomera und La Palma und wurde auf Antrag von Oppositionsräten wie Rubén Acosta von der Agrupación Herreña Independiente (AHI) sowie den fraktionslosen Giovanni González, Misel Álvarez und Francisco González behandelt. Bürgermeister Juan Miguel Padrón fasste die Position der Regierungsfraktion mit "wir stimmen zu" zusammen.
Genannt wurden eine 60-prozentige Reduzierung der Einkommensteuer und eine 50-prozentige Ermäßigung der Sozialversicherungsbeiträge für Unternehmen und Selbstständige. Befürworter argumentieren, das Dekret gleiche strukturelle Nachteile der doppelten Insellage aus und könne Wettbewerbsfähigkeit, Arbeitsplätze und das Bleiben auf der Insel fördern.
Valverde setzt Verbesserungsarbeiten für Sicherheit und Komfort um
Die Gemeinde Valverde hat mehrere Verbesserungs- und Wartungsarbeiten im Gemeindegebiet durchgeführt. Der Stadtrat nannte die Aufwertung der Zone Charco Manso und den Fortschritt am Pozo de Las Calcosas. Außerdem installierte die Verwaltung im Zentrum von Valverde städtisches Mobiliar auf der Hauptstraße, um den Fußgängerverkehr angenehmer zu machen. In El Tamaduste brachte die Gemeinde neue Sicherheitsgeländer an verschiedenen Stellen an.
Stadtrat Anatael Barrera erklärte, die Maßnahmen gehörten zur laufenden Instandhaltung öffentlicher Räume und entsprächen Wünschen von Anwohnern. Bürgermeister Carlos Brito betonte, die Gemeinde wolle Dörfer und Stadtteile sicherer und komfortabler gestalten.






