Fuerteventura meldet Fortschritte bei der Energieversorgung, stellt einen Leitfaden gegen LGTBIfobie vor und setzt neue Impulse für Jugendprojekte.
Notstromkraftwerke sollen Stromlücke auf Fuerteventura schließen
Der kanarische Umwelt- und Energieminister Mariano Hernández Zapata hat sich vor Ort über den Baufortschritt neuer Notstromkraftwerke in Puerto del Rosario informiert. Die Anlagen seien nach der Energienotlage auf den Kanaren als temporäre Absicherung nötig, während langfristige Lösungen entstünden, erklärte er.
Zapata bezifferte das Defizit auf Fuerteventura auf 50 Megawatt. Das Unternehmen Sampol liefert 18 Megawatt mit zehn Generatoren, die 50 Fachkräfte errichteten. Disa betreibt 15 Megawatt mit acht Propangas-Motoren und plant fünf bis zehn Jobs für Betrieb und Wartung.
Puerto del Rosario: Leitfaden gegen LGTBIfobie vorgestellt
Bürgermeister David de Vera hat am Freitag gemeinsam mit dem Verein Altihay Fuerteventura und der Polizei eine Broschüre für Opfer von Hassverbrechen wegen LGTBIfobie präsentiert. Betroffene sollen damit schneller Hilfe und klare Informationen erhalten.
Gleichstellungsrätin Tacoremi Gutiérrez sagte, der Leitfaden solle Schweigen und Angst durchbrechen. Carla Soto von Altihay Fuerteventura verwies darauf, dass viele Opfer Anlaufstellen nicht kennten. Subinspektor Sergio Cerdeña betonte, Anzeigen seien wichtig, damit Informationen und Zeugenaussagen gesichert würden.
El Talentón: Jugendliche entwickeln Projektideen auf Fuerteventura
Die Inselverwaltung hat El Talentón mit knapp zwanzig jungen Teilnehmern gestartet. Cabildo-Präsidentin Lola García begrüßte sie gemeinsam mit Bildungs- und Jugendrat Adargoma Hernández, Tourismus- und Arbeitsministerin Jessica de León sowie María Teresa Ortega, Generaldirektorin des Servicio Canario de Empleo.
In Workshops erarbeiteten die Teilnehmer Projektideen und stellten sie am Nachmittag einem Fachgremium vor. Das Siegerprojekt vertritt Fuerteventura im Finale auf La Palma und kann 1.500 Euro für einen MVP erhalten. Für 2026 kündigten die Organisatoren Publikumsvoting und Präsentationen vor Investoren an.
La Oliva: Reinigungskräfte an Schulen künftig in Vollzeit
Bürgermeister Isaí Blanco hat die Arbeitszeit städtischer Reinigungskräfte von Teilzeit auf Vollzeit erhöht. Die tägliche Reinigungszeit stieg damit von vier auf acht Stunden. Die Änderung erfülle eine langjährige Forderung und verbessere die Servicequalität in den Schulen, erklärte Blanco.
Personalrätin Alexandra Martín sprach von einem Akt der Gerechtigkeit für langjährige Mitarbeiterinnen. Finanzrat Juan José Rodríguez verwies auf die wirtschaftliche Machbarkeit. Die Regelung trat laut Rathaus am 1. Juni 2026 in Kraft und gilt für Festangestellte sowie Teilzeitkräfte, die freiwillig wechseln.
Fuerteventura Avanza kritisiert Timing bei Ehrungen in Puerto del Rosario
Fuerteventura Avanza beanstandet die Wiederbelebung des Rats für Ehrungen und Auszeichnungen. Das Gremium sei fast drei Jahre inaktiv geblieben, obwohl das Plenum mehrfach einstimmig Anerkennungen für Personen und Kollektive aus Sozial-, Kultur- und Sportbereich beschlossen hatte, erklärte die Partei.
Sie verwies auf einen Antrag von Oktober 2024 zur Ehrung der Sportlerin Silvia María Caso Pedreguera, die als Weltmeisterin auf Fuerteventura gilt. Auch Beschlüsse von März 2023 zur Misión Cristiana Moderna und zu Rettungsleistungen aus Los Molinos seien liegen geblieben. Fuerteventura Avanza sah einen Wahlkampfbezug und forderte kontinuierliche Verfahren.
Pájara: Neue Pergolen an Fußballplätzen in Morro Jable und Pájara
Bürgermeister Alejandro Jorge hat neue Schattenbereiche auf zwei Fußballplätzen fertiggestellt. Gemeinsam mit dem ersten stellvertretenden Bürgermeister Alexis Alonso und Sportstadtrat José Benito Alonso besichtigte er die Holzpergolen auf den Tribünen in Morro Jable und in Pájara.
Die Gemeinde investierte 39.969,20 Euro, um den Komfort für Familien, Nutzer und Zuschauer zu erhöhen. Alexis Alonso sagte, die Stadtplanung habe die Maßnahme angestoßen und arbeite an weiteren Projekten. José Benito Alonso erklärte, die Pergolen erfüllten eine langjährige Nachfrage nach Sonnenschutz.
Tiscamanita: Neue Pergola schützt Bühnenbereich vor Sonne
Das Cabildo hat den Platz in Tiscamanita mit einer Holzpergola aufgewertet. Die Inselverwaltung setzte das Projekt gemeinsam mit der Stadtverwaltung von Tuineje im Programm "Fuerteventura, bonita por naturaleza" um. Die Arbeiten begannen am Morgen, damit Veranstaltungen künftig besser vor direkter Sonne geschützt sind.
Die Konstruktion ist mehr als fünf Meter hoch, bedeckt mehr als 50 Quadratmeter und wird von 60 Holzbalken getragen. Das öffentliche Unternehmen Gesplan führte die Arbeiten aus. Die Verwaltung verwies auf Erfahrungen aus Tesejerague und nannte als weitere Programmlinien Trockenmauern, Gavias und das Säubern von Bachläufen.
Puerto del Rosario sucht Dialog mit dem Taxigewerbe
Bürgermeister David de Vera hat am Donnerstag den Präsidenten der Federación del Taxi de Canarias getroffen. Gemeinsam mit Verkehrsbeauftragtem Luis Chacón diskutierte er Anliegen und Vorschläge zur Verbesserung des Dienstes.
Vertreter des Sektors schilderten Herausforderungen auf Fuerteventura. De Vera und Chacón betonten die Rolle der Taxifahrer für die Mobilität und kündigten an, den Dialog fortzusetzen. Der Präsident der Föderation lobte die Offenheit der Stadtverwaltung und die Bereitschaft, gemeinsam Lösungen zu entwickeln.
Antigua: XIV Milla Barceló Caleta de Fuste am 22. Mai
Bürgermeister Matías Peña García hat die XIV Milla Barceló Caleta de Fuste gemeinsam mit der Barceló Hotel Group vorgestellt. Die städtische Laufveranstaltung findet am 22. Mai um 18 Uhr auf der Avenida de El Castillo statt. Ramón Domínguez Valerón wurde als Schirmherr genannt.
Sportdezernent Samuel Torres Mesa und Hoteldirektoren der Barceló-Häuser nahmen an der Vorstellung teil. Die Organisatoren erwarten rund 400 Läufer von Kindern bis Veteranen auf 1.609 Metern, darunter Teilnehmer von anderen Inseln, besonders aus Lanzarote. Anmeldungen laufen bis 18. Mai; Startunterlagen werden ab 20. Mai in der Thalasso-Anlage ausgegeben.
Kanaren fördern ländliche Wohnprojekte mit fünf Millionen Euro
Die kanarische Regierung hat eine neue Förderrunde gegen Landflucht gestartet. Über das Instituto Canario de la Vivienda stellt sie fünf Millionen Euro bereit, damit 58 Gemeinden mit weniger als 20.000 Einwohnern ländliche Wohnhäuser renovieren können – auch auf Fuerteventura.
Die Gemeinden reichten Projekte bis 15. Juni ein und vergeben die Zuschüsse selbst. Die Verteilung richtet sich nach Einwohnerzahl, registrierten Wohnungssuchenden und einem Solidaritätskriterium. Gefördert werden Sanierungen, Barrierefreiheit, Smart-Home-Technik, Küchen und Bäder, Energieeffizienz sowie die Legalisierung von Gebäuden außerhalb der Planung.
Rugby-Finale im Risco Prieto Stadion auf Fuerteventura
Der Club de Rugby Mahoh hat das Finale der Liga Canaria de Rugby XV auf Fuerteventura ausgetragen. Das Spiel gegen CRULL begann am Samstag, 23. Mai, um 12.30 Uhr im Risco Prieto Stadion. Der Club hatte die Fans zuvor aufgerufen, die Tribünen zu füllen.
Mahoh beschrieb Monate mit Training, Reisen und Wettkämpfen und gestaltete den Tag als Sportfest für Familien und die Sportgemeinschaft der Insel. Der Verein sah in der Begegnung auch eine Chance, Rugby auf Fuerteventura weiter zu stärken, und dankte Sponsoren, Institutionen und Freiwilligen für ihre Unterstützung.
Kanaren vereinfachen Vereinsarbeit auf Fuerteventura digital
Generaldirektorin Carmen Delia Alberto hat am Donnerstag Änderungen im Vereinsregister und neue Vorlagen vorgestellt. Sie leitete eine Schulung des Programms Asóciat-e, die Webseitenaktualisierungen und ein neues Satzungsmodell für Vereine behandelte.
Carmen Alonso Saavedra, zuständig für Barrierefreiheit und neue Technologien auf Fuerteventura, nannte das Angebot wichtig für nichtkapitale Inseln. Klarere Sprache und digitale Werkzeuge sollen Abläufe vereinfachen und kleineren Vereinen helfen. Weitere Termine folgen auf El Hierro sowie im Juni auf La Graciosa, Lanzarote und La Palma.





