Die erste Phase des grünen Weges in Mogán hat Anfang Herbst ihren Abschluss gefunden. Von insgesamt 2,785 Kilometern verläuft der Pfad entlang des Barranco de Mogán vom Dorf bis zur Brücke im Stadtteil Los Navarro. Ziel ist es, eine sichere und nachhaltige Verbindung für Anwohner, Radfahrer und Wanderer zu schaffen. Die Stadtverwaltung von Mogán sucht bereits nach Finanzierungsmöglichkeiten für die zweite Phase des Projekts, die den Weg bis zur Playa de Mogán verlängern soll, um das historische Zentrum mit dem touristischen und fischereiwirtschaftlichen Kern zu verbinden.
Der Stadtrat investiert 1.830.000 Euro aus dem Plan für Wiederaufbau, Transformation und Resilienz – NextGeneration EU, um den Plan für nachhaltigen Tourismus in Reisezielen (PSTD) umzusetzen. „Wir sehen bereits die Installation der Holzeinzäunung, die sich harmonisch in die ländliche Umgebung einfügt, und die Beschilderung wird in Kürze angebracht“, erklärte der Stadtrat für öffentliche Arbeiten, Ernesto Hernández. Er informierte auch, dass der Bau der Stützmauer kurz vor dem Abschluss steht. Diese wird mit Steinen aus dem Barranco gebaut, um die Sicherheit der durch den Weg entstandenen Hänge zu gewährleisten, der drei Meter breit ist, parallel zum Flussbett verläuft und sich über diesem erhebt.
Grüner Weg in Mogán
Hernández ist überzeugt, dass der grüne Weg die Passanten mit den Ausblicken auf den Barranco und den Nutzungsmöglichkeiten begeistern wird. Er bietet die Möglichkeit, im Freien Sport zu treiben und die GC-200 zu meiden, die keine Gehwege hat, um zwischen den verschiedenen Stadtteilen zu laufen oder sich fortzubewegen.
„Es ist ein Modell, das sicherlich auch in anderen Regionen inspirieren wird“, betont er und hebt hervor, dass der Weg ausschließlich für Fußgänger und Radfahrer gedacht ist und motorisierte Fahrzeuge verboten sind. „Diese verursachen nur Schäden am Weg“, fügt er hinzu. Der Stadtrat appelliert an den „Respekt für die installierten Einrichtungen“, da es bereits Vorfälle gegeben hat. „Es ist ein Gewinn für unsere Bewohner und die Touristen, die uns besuchen, daher sollten wir es pflegen, um es maximal zu nutzen und zu genießen“, erklärt er.


