Gran Canaria spricht über das Maspalomas Soul Festival, die Kunstaktion „Gran Spectrum“ und eine Entschädigung nach Helikopterschäden sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Maspalomas Soul Festival meldet Besucherrekord
Das Maspalomas Costa Canaria Soul Festival hat einen neuen Besucherrekord erreicht. Täglich kamen bis zu 10.000 Menschen, und die Organisatoren meldeten im Vergleich zu früheren Jahren einen deutlichen Anstieg. Damit entwickelte sich die Veranstaltung zu einem der bedeutendsten Soul-Festivals in Europa.
Das Programm verband Musik, Kultur und Gemeinschaftsgeist, und es zog Einheimische sowie internationale Gäste an. Laut Veranstaltern stärkte das Festival auch lokale Geschäfte und den Tourismus auf Gran Canaria, und es gilt als Kandidat für ein dauerhaftes jährliches Highlight im europäischen Kulturkalender.
Spencer Tunick setzte mit „Gran Spectrum“ ein Pride-Zeichen
Spencer Tunick hat am 26. Juli Las Palmas und Maspalomas in eine Kunstinstallation verwandelt. Der US-Künstler feierte mit „Gran Spectrum“ die LGTBIQA+-Pride auf Gran Canaria und erklärte, er habe damit auf einen kritischen Moment für LGTBIQA+-Rechte reagiert, besonders in den USA.
Die partizipative Aktion stand allen offen, unabhängig von Geschlecht oder politischer Überzeugung, und Teilnehmer bedeckten sich mit Farbe und formten abstrakte Figuren. Tunick sagte, die kollektive Körperkunst solle Vielfalt und Menschenrechte international diskutierbar machen, und jeder Teilnehmer erhielt ein limitiertes Foto.
Staat und Inselverwaltung erkannten Helikopterschäden nach Brand an
Die spanische Regierung und das Cabildo de Gran Canaria haben Schäden an einem privaten Grundstück durch einen Hubschrauber bei einem Brand 2019 anerkannt. Lokale Behörden teilten mit, eine Klage des Eigentümers, der 50.000 Euro forderte, habe zu der Einigung geführt.
Der Hubschrauber hatte bei Löscharbeiten versehentlich erheblichen Schaden verursacht, und ein Entschädigungsplan sollte bald umgesetzt werden. Der Fall weckte zugleich Bedenken zu Einsatzprotokollen und Risiken bei Luftlöschaktionen, und er unterstrich die Debatte über Verantwortlichkeiten bei Notfalleinsätzen.
Café Romano hat im Parque Romano in Las Palmas wiedereröffnet
Das Café Romano by D’Vainilla hat am Spielplatz Alonso Quesada im Parque Romano wiedereröffnet. Der Stadtrat von Las Palmas de Gran Canaria hatte die Konzession nach einer Ausschreibung vergeben, und das Angebot umfasste neue Einrichtungen und Möbel sowie Renovierungen von Bereich und Terrasse.
Das Café beschäftigte zunächst drei Mitarbeiter und bot Getränke wie Smoothies sowie Sandwiches, Toasts, Snacks und handgemachte Kekse an, weitere Menüerweiterungen waren geplant. Stadtrat Francisco Hernández Spínola sagte, die Wiedereröffnung belebe öffentliche Räume und fördere wirtschaftliche Aktivität, die Konzession lief fünf Jahre bei 20.400 Euro jährlich.






