Casimiro Curbelo erinnert an 43 Jahre Autonomie
Casimiro Curbelo hat an die Bedeutung des Autogouvernements für die Kanarischen Inseln erinnert. Der Präsident der Inselverwaltung von La Gomera verwies darauf, dass vor 43 Jahren mit der ersten Sitzung des kanarischen Parlaments eine neue Ära der Selbstverwaltung begann. Seitdem habe sich der Archipel stark gewandelt: Institutionen wurden aufgebaut, öffentliche Dienste gestärkt und die Infrastruktur modernisiert.
La Gomera fordert gerechteres Wachstum und bessere Löhne
Trotz wirtschaftlicher Erfolge warnte Curbelo vor Selbstzufriedenheit. Es gebe weiterhin strukturelle Armut und unzureichende Löhne – das Wachstum müsse deshalb gerechter gestaltet werden. Nötig seien Perspektiven für junge Menschen, finanzielle Entlastungen für Familien sowie Verbesserungen bei der Gesundheitsversorgung und beim Zugang zu Wohnraum.
Autonomie als Werkzeug für spürbare Verbesserungen im Alltag
Das Autogouvernement habe sich bewährt, wenn es das tägliche Leben der Menschen verbessert habe, sagte Curbelo. Dafür brauche es politische Stabilität und sinnvolle Entscheidungen. Zugleich müssten die Kanarischen Inseln ihre Einzigartigkeit als ultraperiphere Region verteidigen und besondere finanzielle Maßnahmen sichern.
Diversifizierung, Energiewende und Migration als zentrale Aufgaben
Curbelo warb für eine breiter aufgestellte Wirtschaft auf den Kanaren. Die Zukunft erfordere eine Diversifizierung, die den Tourismus sozial wertvoller mache, den Primärsektor schütze und die Energiewende vorantreibe. Migration müsse menschlich und verantwortungsvoll behandelt werden. Der 30. Mai solle daran erinnern, den Archipel gerechter, nachhaltiger und chancenreicher zu gestalten.





