Gran Canaria hat Feuerwehrleute und Material zur Unterstützung nach Madrid und Ávila geschickt. Die Inselverwaltung teilte mit, die Teams sollten die dortigen Löscharbeiten verstärken, weil die Brände als schwer beherrschbar galten und bereits Tausende Hektar verwüstet hatten. Behördenvertreter verwiesen auf die wachsende Gefahr von Waldbränden in Spanien und betonten, Prävention müsse ganzjährig greifen.
Gáldar und Tejeda schließen Kulturpakt mit Gemeinden in Galicien
Gáldar und Tejeda haben ein Partnerschaftsabkommen mit Gemeinden am Französischen Weg in Galicien geschlossen. Gáldars stellvertretender Bürgermeister Julio Mateo Castillo leitete die Zeremonie, Bürgermeister Teodoro Sosa und Tejedas Bürgermeister Francisco Perera bestätigten den Pakt, den Gáldar am 11. April genehmigt hatte. Geplant sind Ausstellungen, Musik und Tanz sowie kulinarische Messen – auch mit Blick auf den Jakobsweg auf Gran Canaria.
Jakobsweg als Chance für Kultur und Wirtschaft
Teodoro Sosa beschrieb die Vereinbarung als mehr als reine Zusammenarbeit. Der Bürgermeister von Gáldar sagte, der Jakobsweg schaffe Bewegung und Chancen, die lokale Kultur, Bräuche und die Wirtschaft bereicherten. Francisco Perera erklärte, Tejeda wolle Pilger auf ihrer Route unterstützen und ermutigen; der Weg sei zwar anspruchsvoll, aber lohnend.
Galicische Delegation beim Santiago de Gáldar Festival
Eine Delegation aus Galicien nahm an den Feierlichkeiten des Santiago de Gáldar Festivals teil. Begoña Balado als Vertreterin der galicischen Vereinigung begrüßte die Einbindung der drei kanarischen Gemeinden und sagte, man werde als eine Gemeinschaft gemeinsam gehen. Das Fest endete am Samstag, 25. Juli, mit einer feierlichen Prozession zu Ehren des Apostels Santiago.





