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    Fuerteventura Nachrichten 24. Juli 20264 Min. Lesedauer

    Mehr Sicherheit gefordert: Messerattacke in Morro Jable!

    Kanaren News Fuerteventura News-Ticker

    Fuerteventura beschäftigt sich mit neuen Rettungswagen, mehr Sicherheit in Morro Jable, dem Entwicklungsfonds FDCAN und weiteren aktuellen Themen.

    Rettungswagen-Pläne lösen Streit zwischen Regierung und PSOE aus

    Gesundheitsministerin Esther Monzón hat drei neue Rettungswagen für Fuerteventura angekündigt. Zwei Einheiten für den erweiterten Lebensunterhalt sollen in Gran Tarajal und Corralejo stationiert werden, eine Basis-Ambulanz in El Castillo – ergänzt durch den im März eingeführten Rettungshubschrauber.

    Der PSOE auf Fuerteventura hat die Ankündigung als Propaganda kritisiert. Manuel Hernández Cerezo, stellvertretender Generalsekretär der Sozialisten, erklärte, die Fahrzeuge hingen von einer künftigen Ausschreibung ab, die noch nicht begonnen habe. Er verwies zudem auf den Arbeitskonflikt der Rettungssanitäter, die seit Dezember 2024 ohne Tarifvertrag sind.

    PP Pájara fordert nach Messerattacke mehr Polizeipräsenz in Morro Jable

    Nach einer schweren Auseinandersetzung nahe eines Einkaufszentrums in Morro Jable hat der Partido Popular in Pájara sofortige Sicherheitsmaßnahmen gefordert. Eine Person wurde dabei durch einen Messerstich schwer verletzt und musste dringend nach Gran Canaria verlegt werden.

    Domingo Pérez, Vorsitzender des lokalen PP-Komitees in Pájara, machte den Bürgermeister für Versäumnisse verantwortlich und kritisierte die Untätigkeit der Stadtverwaltung trotz monatelanger Hinweise aus der Nachbarschaft. Er forderte einen Aktionsplan mit mehr Polizeipräsenz und Überwachung in den nächtlichen Vergnügungszonen – auch mit Blick auf Lärm und das touristische Image.

    FDCAN 2026 bis 2036 soll Fuerteventura mehr Investitionsspielraum verschaffen

    Cabildo-Präsidentin Lola García hat auf einer Präsidentenkonferenz die Neuaufstellung des Entwicklungsfonds der Kanaren, FDCAN 2026 bis 2036, hervorgehoben. Der Entwurf sei besser auf die Bedürfnisse der einzelnen Inseln zugeschnitten und solle voraussichtlich 1.626 Millionen Euro umfassen.

    García zufolge sind auf Fuerteventura bereits mehr als 200 Millionen Euro in Infrastruktur und Dienste wie Wasser, Straßen und Beschäftigungspolitik geflossen. Das Cabildo habe außerdem erreicht, dass künftig auch Wohnungsbau und soziale Gesundheitsressourcen finanzierbar seien. Fuerteventura behalte einen Finanzierungsanteil von 80 Prozent, was die doppelte Insularität berücksichtige.

    Cabildo öffnet Frist für Zuschüsse zu Beschäftigung und Gründungen

    Das Cabildo von Fuerteventura hat eine Frist zur Einreichung oder Korrektur von Unterlagen für Zuschüsse zur Beschäftigungsförderung und für Unternehmensinitiativen geöffnet. Antragsteller konnten ihre Dokumente vom 23. Juli bis zum 5. August nachreichen, damit die Verfahren weiter bearbeitet werden.

    Cabildo-Präsidentin Lola García erklärte, die Hilfen stärkten Beschäftigung und Wirtschaft auf Fuerteventura. Wirtschafts- und Beschäftigungsrätin Nuria Cabrera sagte, die Programme seien bei kleinen und mittleren Unternehmen, Selbstständigen und Unternehmern stark nachgefragt. Finanziert wird die Ausschreibung aus Eigenmitteln und dem FDCAN.

    Freies Campen soll auf den Kanaren per Erlass verboten werden

    Die kanarische Tourismusbehörde hat einen Erlass zur Regulierung von Freiluftunterkünften vorgelegt, der freies Campen auf den Kanarischen Inseln untersagen soll. Den Entwurf legte sie dem Consejo Consultivo vor und begründete die Initiative mit der stark wachsenden Zahl von Wohnmobilen ohne ausreichende Kontrolle.

    Der Erlass definiert freies Campen als Übernachten ohne Genehmigung in Zelten, Wohnwagen oder anderen Schutzvorrichtungen und sieht Sanktionen nach dem Tourismusgesetz vor. Zugelassene Stellplätze müssen strenge Vorgaben erfüllen, darunter Entsorgungsstationen, Sanitäranlagen ab 15 Fahrzeugen sowie Ladestationen für Elektroautos ab mehr als 30 Plätzen.

    Ruta de las Tapas in Puerto del Rosario: Anmeldung bis 27. Juli

    Die Stadtverwaltung von Puerto del Rosario hat die Anmeldung zur siebten Ruta de las Tapas geöffnet. Das gastronomische Event findet vom 10. bis 19. September in der Hauptstadt statt; Bars, Cafés und Restaurants konnten sich bis zum 27. Juli registrieren.

    Tapas mit Getränk kosten 4,50 Euro, angeboten jeweils donnerstags bis samstags. Der Hauptpreis Tapa Platino ist mit 1.000 Euro dotiert, dazu kommen weitere Auszeichnungen. Sieben Finalisten wählt das Publikum, die Gewinner bestimmt anschließend eine Fachjury.

    XXI. Internationaler Improvisatoren-Treff belebt Corralejo

    Der XXI. Internationale Improvisatoren-Treff hat in Corralejo stattgefunden. Auftritte am Muelle Chico und auf der Plaza Patricio Calero zogen kanarische und internationale Künstler an, darunter den kubanischen Dichter Alexis Díaz Pimienta.

    La Olivas Bürgermeister Isaí Blanco sagte, das Treffen habe die Sichtbarkeit des Casco Viejo gestärkt. Rayco León, Kulturbeauftragter des Cabildo von Fuerteventura, betonte die Bedeutung der Kultur für Corralejo. Organisiert wurde das Event von der Fundación Ocho Sílabas und dem Kollektiv La Razón de un Pueblo mit Unterstützung der Inselverwaltung und der Gemeinde.

    Kanaren drängen Aena wegen Flughafengebühren – Fuerteventura betroffen

    Tourismusministerin Jéssica de León hat im Parlament Aena zur Rücknahme der geplanten Erhöhung der Flughafengebühren Ende 2026 aufgefordert. Steigende Kosten träfen die Kanaren als ultraperipheres und fragmentiertes Gebiet besonders hart und könnten die Anbindung sowie die Wettbewerbsfähigkeit des Reiseziels schwächen.

    De León verwies auf einen Bericht der CNMC, der eine angepasste Tarifpolitik für die Kanaren stütze, und kritisierte Aenas Kurs. Sie forderte zudem das spanische Ministerium für Verkehr und nachhaltige Mobilität auf, eine Flughafenpolitik zu fördern, die Ultraperipherie und territoriale Kohäsion berücksichtigt.

    Gesundheit Kanaren-Tourismus Politik Puerto del Rosario Wirtschaft
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