Gran Canaria: UD Las Palmas trennt sich von Álvaro Killane, die Kanaren werden 2027 Hauptstadt der Sozialwirtschaft, und Greenpeace warnt vor wachsenden Küstenverlusten.
UD Las Palmas gibt Álvaro Killane an SD Huesca ab
UD Las Palmas hat Álvaro Killane kurz vor Schließung des Sommertransferfensters an SD Huesca abgegeben. Der Mittelfeldspieler stand seit 2021 auf Gran Canaria unter Vertrag und galt als Schlüsselspieler. Killane stimmte dem Wechsel zu, weil ihn die Entwicklungsperspektive in Huesca überzeugte. Zu finanziellen Details äußerten sich beide Vereine nicht. Las Palmas plant nach dem Transfer eine Kaderverstärkung.
Kanarische Inseln werden 2027 Hauptstadt der Sozialwirtschaft
Ángel Víctor Torres, Minister für Territorialpolitik und Demokratisches Gedächtnis, hat die Ernennung der Kanarischen Inseln zur Hauptstadt der Sozialwirtschaft 2027 als Erfolg seiner Amtszeit gewürdigt. Er verwies auf die entsprechende Ankündigung von Arbeitsministerin Yolanda Díaz. In einer Videobotschaft erklärte Torres, für 2027 seien zahlreiche Veranstaltungen in Santa Cruz de Tenerife und in Las Palmas de Gran Canaria geplant. Als Grundlage nannte er das Sozialwirtschaftsgesetz der Kanaren sowie das erste Genossenschaftsgesetz, das 2022 einstimmig im kanarischen Parlament verabschiedet worden war.
PSOE-Sprecherin Máñez ordnet die Ernennung politisch ein
Elena Máñez, Sprecherin der kanarischen PSOE, bezeichnete die Ernennung als Anerkennung der Arbeit der früheren kanarischen Regierung unter Torres. Die jüngste Gesetzgebung habe einen Wendepunkt für die Sozialwirtschaft markiert, sagte sie. Máñez stellte dem Ansatz ihrer Partei ein Modell gegenüber, das sie der aktuellen Regierung aus Coalición Canaria und Partido Popular zuschrieb. Die PSOE unterstütze nach ihren Worten Unternehmen, die geteilten Wohlstand priorisierten und Menschen an erste Stelle setzten.
Greenpeace warnt vor Küstenverlusten auf Gran Canaria und den Kanaren
Greenpeace hat eine wachsende Küstenkrise auf den Kanarischen Inseln angeprangert. Jährlich gingen vier Kilometer natürliche Küste durch Bebauung und steigende Meeresspiegel verloren, erklärte die Organisation. Ein Bericht prognostiziert bis Ende des Jahrhunderts einen Meeresspiegelanstieg von fast einem Meter. Greenpeace lobte zugleich die Entscheidung der Inselverwaltung Gran Canarias, ein großes Wolfsbarschzuchtprojekt in La Aldea gestoppt zu haben. Maria José Caballero von Greenpeace forderte ein adaptives Küstenmanagement, das Naturwiederherstellung priorisiert und den Bau in überschwemmungsgefährdeten Zonen stoppt.







