Teneriffa spricht über den Umbau der TF-180, neue Investitionen in den Wissenschafts- und Technologiepark und 20 Fahrzeuge für den Zivilschutz sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
TF-180 zwischen Santa Cruz und La Laguna wird zur Stadtstraße
Die Inselverwaltung hat den Umbau der TF-180 in eine städtische Straße beschlossen. Das Projekt kostete mehr als 15,2 Millionen Euro und sollte die Verkehrssicherheit sowie die Infrastruktur in Ofra verbessern.
Rosa Dávila, Präsidentin des Cabildo von Teneriffa, sagte, die Straße werde an die Bedürfnisse der Anwohner angepasst. Straßenrat Dámaso Arteaga erklärte, geplant seien barrierefreie Bereiche, neue Entwässerung, ein durchgehender Gehweg und künftig je ein Fahrstreifen pro Richtung.
Wissenschafts- und Technologiepark erhält 850.000 Euro zusätzlich
Das Cabildo hat den Wissenschafts- und Technologiepark mit 850.000 Euro gestärkt. Der Regierungsrat erhöhte die Kapitalzuwendung, weil die vom Park verwalteten Flächen nahezu vollständig ausgelastet waren.
Rosa Dávila erklärte, die Mittel flössen in Modernisierung, technische Ausstattung, Digitalisierung und neue Räume, um Talente und Investitionen anzuziehen. Die Zuwendung stieg auf 1.417.172,57 Euro und blieb unabhängig vom laufenden Reinraumprojekt in Cuevas Blancas.
Inselverwaltung kauft 20 Pick-ups für den freiwilligen Zivilschutz
Das Cabildo hat 1,1 Millionen Euro in 20 spezielle Fahrzeuge für Zivilschutzgruppen investiert. Die Pick-up 4×4 erhielten unter anderem Feuerlöschkits und sollten die Reaktionsfähigkeit bei Notfällen verbessern.
Inselrätin Blanca Pérez ordnete die Anschaffung der Strategie 2023 bis 2026 zu und würdigte das Engagement der Gemeinden. Sicherheitsdirektor Iván Martín sagte, die Fahrzeuge unterstützten Prävention, Waldüberwachung und Rettungsdienste, zunächst gingen 17 Wagen an Kommunen mit erfüllten Vorgaben.
Las Lajas bei Adeje hat jetzt elf Wohnmobilstellplätze
Die Inselverwaltung hat die Stellplatzkapazität für Wohnmobile in Las Lajas erweitert. Teams der Einheit für öffentlichen Gebrauch im Naturraum arbeiteten seit Juni an der Anlage im Naturpark Corona Forestal.
Rosa Dávila erklärte, die Erweiterung erfülle eine Forderung der Caravaning-Community nach sicheren, geordneten Plätzen. Blanca Pérez sagte, die Maßnahme biete eine nachhaltige Alternative zur unkontrollierten Nutzung geschützter Flächen, zudem plante das Cabildo Entsorgungspunkte an Wertstoffhöfen.
Industriegebiet Las Almenas in Icod bekommt neue Beleuchtung
Das Cabildo hat die Erneuerung der Beleuchtung im Industriegebiet Las Almenas genehmigt. Lope Afonso, Vizepräsident der Inselverwaltung, sagte, die Modernisierung solle den Energieverbrauch senken und die Nachhaltigkeitsziele stützen.
Das Projekt wurde mit 101.038,33 Euro finanziert, davon trug das Cabildo 80 Prozent und die Stadt Icod de los Vinos 20 Prozent. Industrieberater Manuel Fernández erklärte, man wolle die Degradierung von Industriegebieten vermeiden und setze dafür auch auf Erhaltungsorganisationen.
Sporthalle Santiago Martín soll ab 2027 klimatisiert sein
Die Inselverwaltung hat die zweite Projektphase zur Klimatisierung der Sporthalle Santiago Martín vorangetrieben. Lope Afonso und Sportministerin Yolanda Moliné nannten das erste Quartal 2027 als Termin für ein voll funktionsfähiges System.
Die Arbeiten kosteten mehr als 1,5 Millionen Euro und sollten den Komfort für Sportler, Teams, Schiedsrichter und Nutzer verbessern. Moliné sagte, die Planung sei mit dem Basketballclub CB Canarias abgestimmt worden, damit Training und Wettbewerbe weitgehend normal weiterlaufen konnten.
Freiwilligenorganisationen im Norden haben Zusammenarbeit ausgebaut
Das Cabildo hat ein Treffen von Freiwilligenorganisationen im Norden der Insel unterstützt. In Puerto de la Cruz kamen Vertreter des dritten Sektors zusammen, um Kooperation, Schulungen und Bürgerbeteiligung zu stärken.
Sozialdezernentin Águeda Fumero leitete die von der Gesellschaft Sinpromi organisierte Initiative und verwies auf das von der UNO ausgerufene Internationale Jahr der Freiwilligen für nachhaltige Entwicklung. Sie würdigte das Programm Tenerife Isla Solidaria, das mehr als 700 Organisationen vernetzte.
TEA zeigt „Rebuilding“ in Originalfassung mit Untertiteln
Das TEA Tenerife Espacio de las Artes hat die Vorführung von „Rebuilding“ gestartet. Der Film von Max Walker-Silverman stellte Resilienz nach Verlusten dem Cowboy-Mythos und der heutigen Umweltkrise gegenüber.
Die Originalversion mit spanischen Untertiteln lief von Freitag bis Sonntag jeweils um 19.00 Uhr. Das TEA verwies auf Auszeichnungen nach Premieren beim Sundance Festival und in Karlovy Vary sowie auf den Publikumspreis beim Americana Film Fest in Barcelona.






