La Gomera spricht über Energiesicherheit, Investitionen in Förderprogramme und Bauchaos in Vallehermoso sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
ASG drängt auf Schließung des Stromnetzes nach Valle Gran Rey
Casimiro Curbelo hat im Kanaren-Parlament einen Zeitplan für die Verbindung Gerián und Valle Gran Rey verlangt. Der Sprecher der Agrupación Socialista Gomera (ASG) sagte, die neue Stromverbindung zwischen Teneriffa und La Gomera bleibe unvollständig, solange das südliche Netz nicht geschlossen sei. Valle Gran Rey bleibe damit der verwundbarste Punkt, weil die Versorgung von 4.500 Einwohnern bei Störungen gefährdet sei.
Curbelo verwies auf Stromausfälle im Juli 2023 und im Januar dieses Jahres und erklärte, die Schließung sei eine Notwendigkeit. Das im Juli 2024 reformulierte Projekt brauche klare Planung und Fristen, zumal bereits 145 Millionen Euro in die Interkonnektion geflossen seien.
Inselverwaltung meldet mehr als 12 Millionen Euro an Anreizen
Casimiro Curbelo hat mehr als 12 Millionen Euro an öffentlichen Anreizen für La Gomera bilanziert. Der Präsident der Inselverwaltung berichtete, im vergangenen Jahr hätten rund 5.000 Einwohner von neun Förderlinien profitiert. Die Mittel hätten das wirtschaftliche und soziale Gefüge direkt beeinflusst und sollten Familien absichern sowie strategische Sektoren stärken.
Er nannte unter anderem mehr als 1,1 Millionen Euro für Studienbeihilfen und mehr als 932.000 Euro für Gesundheits und Sozialleistungen. Für Selbstständige und kleine und mittlere Unternehmen stellte die Verwaltung mehr als 1,6 Millionen Euro bereit, der Primärsektor erhielt 752.000 Euro. Weitere Ansätze betrafen Eigenverbrauch von Energie, nachhaltige Mobilität und Zuschüsse an Vereine.
Iniciativa por La Gomera fordert Lösungen für Verkehrschaos in Vallehermoso
Iniciativa por La Gomera hat Maßnahmen gegen das Verkehrschaos in Vallehermoso gefordert. Die lokale Parteigruppe kritisierte, die Bauarbeiten an der GM 1 und am Gebäude der ehemaligen Federación Obrera hätten den Zugang zum Ortskern für Einwohner und Besucher stark beeinträchtigt. Sprecherin Mariola Plasencia Ossorio sagte, man erkenne die Arbeiten an, doch es fehle politische Planung für die Zufahrt von der Straße von Epina.
Plasencia Ossorio erklärte, die gleichzeitigen Baustellen am Tunnel der Umgehungsstraße und in La Ladera hätten die Lage verschärft. Die Partei forderte Behörden und Bauunternehmen zu Lösungen wie Ampeln oder zeitweiligen Sperrungen auf und verwies auf ein seit Jahren bestehendes Zugangsproblem.
Wanderweg El Guro bis Salto del Agua ist instand gesetzt
Die Inselverwaltung hat die Instandhaltung des Wanderwegs El Guro bis Salto del Agua in Valle Gran Rey abgeschlossen. Sie führte Reinigungs, Reparatur und Beschilderungsarbeiten aus, um die landschaftlich bedeutende Route zu erhalten. Finanziert wurde das Projekt aus europäischen Next Generation Mitteln im Rahmen des Plans La Gomera Isla Circular.
Präsident Casimiro Curbelo erklärte, die Pflege der Wege stärke La Gomera als Reiseziel und sei eine Investition in die sozioökonomische Struktur. Tourismusrätin María Isabel Méndez sagte, der 1,9 Kilometer lange Abschnitt sei entbuscht und von exotischen Arten befreit worden, zudem habe man mehrsprachige Hinweise im geschützten Naturraum des Parque Rural de Valle Gran Rey ergänzt.
Turismo de La Gomera wirbt in Navarra für Natur und Aktivurlaub
Turismo de La Gomera hat die Insel auf der Tourismusmesse Navartur in Navarra präsentiert. Die Delegation war vom 20. bis 22. Februar am Stand der Kanarischen Inseln vertreten, der von Promotur koordiniert wurde. Ziel war es, Festlandstouristen zu binden, weil Spanien zu den wichtigsten Herkunftsmärkten gehört, besonders von Juni bis September.
Tourismusrätin María Isabel Méndez erklärte, La Gomera positioniere sich als Reiseziel abseits großer Menschenmengen und setze auf neue Produkte mit Nachhaltigkeit und Identität. Sie nannte Astrotourismus, langsamen Tourismus in den Lorbeerwäldern, Cyclotourismus und nautische Angebote sowie Agrar und Ethnotourismus mit Traditionen wie dem Silbo Gomero.
Kanaren-Regierung legt Leitfaden für Gärten mit einheimischer Flora vor
Die Kanaren-Regierung hat einen Leitfaden für nachhaltige Gartengestaltung veröffentlicht. Er richtete sich an Verwaltungen, Landschaftsgestalter und Bürger und sollte den Einsatz einheimischer Pflanzen fördern. Mariano H. Zapata, Leiter der Abteilung für Ökologische Transition und Energie, erklärte, der Ansatz schütze Naturerbe und Biodiversität und senke zugleich den Wasserverbrauch.
Der Leitfaden beschrieb Risiken exotischer Pflanzen, weil sie invasive Arten und Schädlinge begünstigen könnten. Er enthielt Kriterien zur Pflanzenwahl, Empfehlungen gegen Erosion und für ökologische Korridore sowie ein kartografisches Tool zum empfohlenen Anteil kanarischer Flora. Zudem listete er 90 Steckbriefe einheimischer Arten.
Kanaren starten Info-Reihe zur Reblaus, Termin auf La Gomera steht aus
Die Kanaren-Regierung hat eine Informationsreihe zu neuen Gesundheitsprotokollen gegen die Reblaus gestartet. Die Landwirtschaftsbehörde organisierte Treffen auf allen weinproduzierenden Inseln und stellte Vorgaben für Transport von Pflanzenmaterial, Umgang mit Schnittresten und Sicherheitsmaßnahmen auf Parzellen vor. Minister Narvay Quintero sagte, man müsse mit Wein Herkunftsräten und Inselverwaltungen weiter eng zusammenarbeiten.
Die Reihe begann morgen auf La Palma und setzte sich mit Terminen auf Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote, Fuerteventura und El Hierro fort, während La Gomera Datum und Uhrzeit noch bekanntgeben wird. Von 7.814 Untersuchungen seien 89 positiv gewesen, alle auf Teneriffa, und die Fälle seien behandelt und beseitigt worden.











