Die spanische Verteidigungsministerin Margarita Robles hat am Freitag betont, dass La Palma stets im Ministerrat präsent gewesen ist. Dies äußerte sie während eines Besuchs im Koordinationszentrum für Gesundheitsdienste des Militärs, das psychologische Unterstützung für die von der Vulkanausbruch 2021 betroffenen Menschen bietet.
Bei ihrem Besuch in der Kaserne El Fuerte in Breña Baja und den von dem Vulkan Tajogaite betroffenen Gemeinden erklärte Robles, dass in nahezu jeder Ministerratssitzung über La Palma gesprochen werde. Sie würdigte das Leid und die Anstrengungen der Inselbewohner.
Verteidigungsministerin Robles besucht La Palma
Robles hob die Bedeutung der Einheit und der Fokussierung auf die Menschen in der politischen Arbeit hervor. Sie lobte die Stärke der palmerischen Gesellschaft, die gezeigt habe, dass man selbst aus den härtesten Zeiten mit Würde und Solidarität hervorgehen könne. Dies sei ein Beispiel und eine Lehre für ganz Spanien.
Während des Besuchs informierten die kanarische Präsidentschaftsministerin Nieves Lady Barreto, der Präsident des Cabildo von La Palma, Sergio Rodríguez, sowie die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden die Ministerin über den Stand des Wiederaufbaus und die aktuellen Bedürfnisse der Insel.
Erneute Unterstützung für La Palma gefordert
Barreto bat Robles, dem Ministerrat die Bitte der Regionalregierung zu übermitteln, 200 Millionen Euro aus autonomen Rücklagen für die Fortsetzung des Entschädigungsplans zu verwenden. Diese Mittel seien für die Wiederherstellung der betroffenen Ländereien notwendig.
Der Inselpräsident Sergio Rodríguez erinnerte daran, wie das Cecoss auf La Palma nach dem Besuch der spanischen Könige am 6. Juni dieses Jahres eingerichtet wurde. Er berichtete, dass die Ministerin nach einer Woche drei Psychologen des Verteidigungsministeriums zur Unterstützung der Betroffenen entsandt habe.
Der psychologische Unterstützungsdienst des Militärs ist seit Mitte Juni aktiv und betreut ein Team von zwei bis drei rotierenden Fachleuten. Bisher wurden etwa 30 Personen betreut, wobei eine Nachverfolgung von rund zehn Fällen erfolgt. Das Programm ist zunächst auf vier Monate angelegt, mit der Möglichkeit einer Verlängerung.











