Der Ständige Tagoror von Cuna del Alma hat zu einem neuen Protest gegen das touristische Mega-Projekt Cuna del Alma aufgerufen. Die Demonstration fand am Freitag um 11.30 Uhr in Puertito de Adeje statt, wie die Comisiones Obreras Canarias (CCOO) am Donnerstag mitteilten.
Die Organisationen fordern einerseits den sofortigen und endgültigen Stopp der Bauarbeiten bei Cuna del Alma sowie die Enteignung des rustikalen Landes des Teilplans Sektor 06-El Puertito. Andererseits fordern sie die Schaffung eines Museums für die Geschichte und Natur Teneriffas.
Protest gegen Cuna del Alma auf Teneriffa
Die Gewerkschaft will ihre Unterstützung und ihren Widerstand gegen das Mega-Projekt zum Ausdruck bringen, das den Bau von 420 Luxusvillen in Puertito de Adeje vorsieht. Laut der Erklärung repräsentiert es ein erschöpftes Tourismusmodell, das die arbeitende Bevölkerung aus ihren Häusern vertreibt, unser Gebiet degradiert und die prekäre Arbeitssituation im Sektor aufrechterhält.
Darüber hinaus vertritt die CCOO die Ansicht, dass eine andere Art von Tourismus möglich sei – ein Tourismus, der die kanarische Biodiversität respektiert, nachhaltig ist und soziale sowie wirtschaftliche Verbesserungen für die Bewohner der Kanaren bringt.
Kritik am Tourismusmodell der Kanaren
Die Organisation erinnert daran, dass sie das aktuelle Tourismusmodell seit Jahren anprangert, das anstelle von Wohlstand nur niedrige Löhne, prekäre Verträge, Überlastung der öffentlichen Dienste und eine schwere Wohnkrise gebracht hat.
Die CCOO ist fest davon überzeugt, dass die Kanaren enormes Potenzial in Bereichen wie der blauen Wirtschaft, erneuerbaren Energien oder der Kreislaufwirtschaft haben – Sektoren, in die noch entschieden investiert werden muss, um eine gerechte und nachhaltige Entwicklung für die Bevölkerung zu gewährleisten.











