Der Inselrat von Teneriffa hat am Montag die weitere Unterstützung für den Kartoffelsektor auf der Insel beschlossen. Grundlage ist der Insulare Kartoffelplan von Teneriffa (PIPT), der sechs zentrale Maßnahmen zur Förderung des Anbaus vorsieht.
Die Inselverwaltung setzt damit die im PIPT festgelegten Schwerpunkte fort. Dazu zählen die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit, der Einsatz neuer Vermarktungstechnologien, die Förderung der Sozialwirtschaft, die Vermehrung zertifizierter Saatkartoffeln, der Ausbau von Agrarsystemen und Biodiversität sowie die Erhöhung der Selbstversorgung. Geplant sind die Erneuerung und der Neubau von Lager- und Konservierungsanlagen für lokale Kartoffeln. Außerdem sollen die Protokolle zur endgültigen Anerkennung der CO2-Quarantänekammer durch die Europäische Union vorangetrieben werden. Den Landwirten wird künftig ein geeigneter Ort zur Lagerung ihrer Ernte bereitgestellt, um ihnen bei Verkauf und Vermarktung mehr Verhandlungsspielraum zu verschaffen.
Kartoffelanbau auf Teneriffa im Fokus des PIPT
Der Insulare Kartoffelplan von Teneriffa wurde nach zehnjähriger Entwicklung im Januar verabschiedet. Das Konzept entstand im Konsens mit allen Akteuren des Sektors und landwirtschaftlichen Organisationen. Ziel ist es, die Herausforderungen für die Kartoffel als drittwichtigste Anbaukultur auf der Insel nach Wein und Bananen zu bewältigen.








