Die Zahl der Mitglieder in der Sozialversicherung auf den Kanaren hat im Juli um 4112 Personen abgenommen. Das entspricht einem Rückgang von 0,44 Prozent im Vergleich zum Vormonat, wie das spanische Ministerium für Inklusion, Sozialversicherung und Migration am Montag mitteilte. Trotz dieses Rückgangs bleibt der Archipel im Jahresvergleich auf Wachstumskurs. Im Vergleich zu Juli 2023 stieg die Zahl der Mitglieder um 28.596 Beschäftigte, was einem Zuwachs von 3,16 Prozent entspricht.
Sozialversicherung auf den Kanaren: Entwicklung nach Provinzen
In der Provinz Las Palmas lag die Zahl der Mitglieder Ende Juli bei 487.567. Das waren 2185 weniger als im Juni, ein Minus von 0,45 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete die Provinz jedoch einen Anstieg um 13.104 Beschäftigte, was einem Wachstum von 2,76 Prozent entspricht.
In Santa Cruz de Tenerife fiel der monatliche Rückgang mit 1927 weniger Mitgliedern etwas geringer aus, was einem Minus von 0,43 Prozent entspricht. Im Jahresvergleich legte die Provinz um 15.492 Mitglieder zu, ein Anstieg von 3,59 Prozent auf insgesamt 446.548 registrierte Beschäftigte.
Erwerbstätige und Kurzarbeit auf den Kanaren
Am Monatsende waren auf den Kanaren noch 1311 Menschen von einer befristeten Beschäftigungsregelung (ERTE) betroffen. Davon hatten 1233 Personen ihre Tätigkeit vollständig ausgesetzt.






