El Hierro spricht über sinkende Arbeitslosigkeit, neue 3D-Buchstaben in La Frontera und eine mögliche Ehrung für Malerin Lola González sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Arbeitsmarkt: Partido Popular meldet stärksten Rückgang auf El Hierro
Der Partido Popular auf El Hierro hat sinkende Arbeitslosenzahlen für Februar hervorgehoben. Die Partei erklärte am Montag unter Berufung auf das Arbeitsministerium und das kanarische Statistikamt Instituto Canario de Estadística (ISTAC), die Insel habe den größten monatlichen Rückgang auf den Kanarischen Inseln erreicht.
Der PP nannte 6,2 Prozent weniger Arbeitslose gegenüber dem Vormonat und 13,4 Prozent weniger im Jahresvergleich. Juan Pedro Armas, Präsident der PP-Kommission auf El Hierro, führte das auf eine Neuausrichtung der regionalen Wirtschaftspolitik zurück und verwies auf Maßnahmen des kanarischen Vizepräsidenten und Wirtschaftsministers Manuel Domínguez.
La Frontera ersetzt Puntagrande-Schriftzug mit 3D-Druck aus Mikrobeton
Der Stadtrat von La Frontera hat die Erneuerung der großen Buchstaben am Aussichtspunkt Puntagrande in Las Puntas gestartet. Die Gemeinde ersetzte damit die 2017 installierten Elemente, die nach Angaben der Verwaltung durch salzhaltige Meeresluft stark beschädigt worden waren.
Die neuen, 140 Zentimeter hohen Buchstaben entstanden per 3D-Druck aus hochfestem Mikrobeton, während Design und weiße Farbe gleich blieben. Bürgermeister Pablo Rodríguez Cejas nannte Haltbarkeit und geringere Wartung als Ziel, Tourismusstadträtin Adelaida González verwies auf die Bedeutung als Fotomotiv. Das Projekt kostete 13.500 Euro, lief auf geschütztem Küstenboden und sollte bis 31. März fertig sein, die Beleuchtung wird an Starlight-Standards angepasst.
Inselverwaltung prüft Umbenennung einer Ausstellungshalle nach Lola González
Die Asociación Feminista No más Anónimas hat erreicht, dass die Inselverwaltung von El Hierro eine Umbenennung der aktuellen Ausstellungshalle im Geburtshaus der Malerin Lola González prüft. Die Vereinigung erneuerte ihre Forderung zum Internationalen Frauentag am 8. März, nachdem sie den Wunsch bereits vor drei Jahren vorgetragen hatte.
Die Gruppe bezeichnete González als eine der international bedeutendsten Persönlichkeiten von El Hierro und begründete den Vorstoß mit einer dauerhaften Würdigung ihrer Karriere. Zugleich wollte die Organisation Beiträge von Frauen zur Kultur und Geschichte der Insel sichtbarer machen und hoffte auf eine institutionelle Anerkennung.
Valverde kündigt „Tacones Prohibidos“ mit Lili Quintana bei freiem Eintritt an
Das Rathaus von Valverde hat das Plakat für das Theaterstück „Tacones Prohibidos“ vorgestellt. Die Organisatoren teilten mit, dass die kanarische Schauspielerin Lili Quintana am Samstag, 14. März, um 20 Uhr im Centro Cultural Asabanos auftreten wird.
Die von Clapso produzierte Komödie verband laut Ankündigung Humor, Musik und Reflexion und zeichnete in fünf Texten und fünf Liedern Porträts weiblicher Figuren. Bürgermeister Carlos Brito erklärte, die Aufführung solle das kulturelle Leben der Gemeinde beleben, Kulturdezernent Juan Pedro Sánchez lud zum Besuch ein. Der Eintritt bleibt frei, solange Plätze verfügbar sind.
El Pinar organisiert Wanderung, die Frauenarbeit in der Gemeinde sichtbar macht
Der Stadtrat von El Pinar hat eine partizipative Wanderung zur Würdigung von Frauen angekündigt. Die Veranstaltung sollte am Sonntag, 15. März, um 11 Uhr am El Mentidero starten und richtete sich an körperlich fitte Personen ab neun Jahren.
Die Route über den Rundweg El Mentidero, El Cascajo und zurück dauerte etwa anderthalb Stunden. Entlang des Weges hielten Frauen aus der Gemeinde kurze Vorträge über ihre Rolle in Landwirtschaft und ländlichem Alltag früherer Zeiten. Bürgermeister Juan Miguel Padrón Brito und Gleichstellungsbeauftragte Magaly González betonten den Wert für Erinnerung und Weitergabe von Wissen.











