Gran Canaria spricht über gelbe Wetterwarnungen, Ermittlungen wegen mutmaßlicher Tieraussetzung und den verlängerten Gesundheitsvertrag im Süden sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Gran Canaria hat weiter gelbe Warnstufen für Wind und Wellen erlebt
Aemet hat die Warnlage für Gran Canaria aktualisiert und bis mindestens Mittwoch verlängert. Betroffen waren die östlichen, südlichen und westlichen Hänge sowie die Gipfel, wo Böen von mindestens 70 km/h möglich waren, besonders in Artenara und in den Höhenlagen. Für die Küsten galt zusätzlich bis Dienstag 23.59 Uhr eine gelbe Warnung vor Wellen bei Nordostwind der Stärke 7 im Kanal zwischen Teneriffa und Gran Canaria.
Die Guardia Civil hat wegen Tieraussetzung in Tejeda ermittelt
Die Guardia Civil hat im Februar 2026 Ermittlungen gegen einen Mann auf Gran Canaria eingeleitet, der seinen Hund in Tejeda mutmaßlich ohne Versorgung zurückließ. Wanderer fanden das Tier angekettet und stark geschwächt, brachten es in eine Tierklinik, doch es starb trotz Behandlung.
Die Anzeige führte zur Übergabe an Seprona, die Umweltschutzabteilung der Guardia Civil. Eine Obduktion der Veterinärfakultät der Universität Las Palmas de Gran Canaria stellte unzureichende Versorgung als mitursächlich fest, die Unterlagen gingen an das Gericht in Arucas.
Die Kanaren-Regierung hat den Gesundheitsvertrag für den Süden verlängert
Die Regierung der Kanarischen Inseln hat die Verlängerung eines Vertrags für spezialisierte Gesundheitsdienste auf Gran Canaria genehmigt. Er betraf die Basisgesundheitsbereiche Maspalomas, Mogán, Tirajana und Vecindario und galt für Einwohner in Santa Lucía de Tirajana, San Bartolomé de Tirajana und Mogán.
Der Vertrag mit Clínicas San Roque Inversiones Sanitarias Sur, S.A. lief ein weiteres Jahr vom 1. Mai 2026 bis 30. April 2027 und umfasste 16.743.170 Euro. Das Gesundheitsministerium teilte mit, die Regelung verringere Wege in die Hauptstadt und entlaste das Universitätsklinikum Insular Materno Infantil.
Las Palmas de Gran Canaria hat den Alfredo-Kraus-Platz umgebaut
Die Stadtverwaltung von Las Palmas de Gran Canaria hat die Neugestaltung des Alfredo-Kraus-Platzes in Escaleritas begonnen. Das Amt für Straßen und Bauwesen erneuerte Gehwege, verbesserte die Entwässerung und ersetzte Trinkwasserleitungen zusammen mit dem städtischen Wasserdienst.
Die Stadträte Carlos Díaz und Betsaida González besichtigten am Montag die Baustelle. Das Projekt umfasste 1.102 Quadratmeter und lief in vier Phasen, damit die Belastung für Anwohner begrenzt blieb.
Gran Canaria hat Ziegen- und Schafzüchter wieder finanziell unterstützt
Gran Canaria hat die finanzielle Unterstützung für Familien in der Viehzucht wieder eingeführt und sie an Züchter von Ziegen und Schafen gerichtet, die als „Bomberos“ bezeichnet werden. Die Maßnahme sollte Kosten der Aufzucht ausgleichen und traditionelle Weidewirtschaft auf der Insel stützen.
Die Verwaltung bot technische Hilfe für das Antragsverfahren an. Zugleich verwies sie auf das Internationale Jahr der Grasländer und Hirten 2026 und stellte den Bezug zu nachhaltigen Weidepraktiken und Biodiversität her.
Die Kanaren haben die Wetterüberwachung technisch ausgebaut
Die Kanarischen Inseln haben die Wetterüberwachung mit einem neuen Radar auf Teneriffa und der Modernisierung des Radars auf Gran Canaria verbessert. Das System stützte sich zuvor weitgehend auf die Anlage auf Gran Canaria, was die Abdeckung des westlichen Teils der Inselgruppe einschränkte.
Die neue Technik erlaubte eine präzisere Unterscheidung von Wetterphänomenen und unterstützte kurzfristige Vorhersagen für Straßenverkehr und Luftfahrt. Unklar blieb, wann die Daten regelmäßig in einer für die Öffentlichkeit nutzbaren Form bereitstanden.
Gran Canaria hat sich mit Winterküche gegen kühle Tage beholfen
Die Temperaturen auf Gran Canaria sind gesunken und viele Einheimische haben auf herzhafte Klassiker gesetzt. Genannt wurden Sancocho Canario mit gesalzenem Fisch und Mojo, Puchero Canario als Eintopf sowie Gofio Escaldado, das mit heißer Brühe angerührt wird.
Als weitere Gerichte galten Potaje de Berros mit Brunnenkresse und Caldo de Pescado als Fischsuppe. Die Auswahl zeigte, wie stark traditionelle Rezepte in der Alltagsküche der Insel verankert blieben.










