El Hierro spricht über Sturmböe Regina, das Frauenprojekt Tierra Fértil und die Energieanlage Gorona del Viento sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Sturmböe Regina hat El Hierro mit Wind, Wellen und Regen getroffen
Die Sturmböe Regina hat auf El Hierro einen deutlichen Wetterumschwung gebracht. Die spanische Wetterbehörde Aemet meldete starken Wind, hohe Wellen und Regen.
Ein gelber Windalarm galt von Montag, 20 Uhr, bis Mittwoch, 6 Uhr, mit Böen bis 70 Kilometer pro Stunde. Parallel blieb ein gelber Küstenalarm bis Dienstag, 23.59 Uhr, bestehen, mit Wellen von vier bis fünf Metern und Nord bis Nordwestwind der Stärke 7.
Die Inselverwaltung hat mit „Tierra Fértil“ Frauen auf El Hierro gewürdigt
Die Inselverwaltung hat die dritte Ausgabe von „Tierra Fértil“ zum Internationalen Frauentag veranstaltet. Sie zeichnete die Weberin Mercedes Casañas Hernández aus Sabinosa als Bewahrerin traditionellen Wissens aus.
Unter dem Titel „El telar de la memoria“ lief ein Dokumentarfilm über ihre Geschichte. Inselrat Amado Carballo erklärte, Gleichheit entstehe auch durch die Würdigung realer Vorbilder. Die Ehrung fand am Sonntag um 12 Uhr im Casino von Sabinosa La Simpática statt.
Mario Picazo hat die Anlage Gorona del Viento auf El Hierro besucht
Mario Picazo hat die Rolle von Gorona del Viento für erneuerbare Energien auf El Hierro untersucht. Der Meteorologe erklärte in einem Video, wie Windkraft und Wasserkraft als Speichersystem zusammenarbeiteten.
Bei starkem Wind habe die Anlage Strom erzeugt und Wasser in ein höheres Reservoir gepumpt. Bei Windstille habe das gespeicherte Wasser Turbinen angetrieben. Seit 2015 habe das System die Insel mehrfach vollständig mit erneuerbarer Energie versorgt.
La Frontera hat die Modernisierung der Rambla de La Corredera angekündigt
Der Stadtrat von La Frontera hat ein Projekt zur Erneuerung der Rambla de La Corredera vorgestellt. Er wollte einen zentralen öffentlichen Raum umgestalten, der unter anderem Rathaus und Schule verbindet.
Geplant waren neues Gehwegpflaster, erneuerte Bordsteine und Übergänge für Barrierefreiheit sowie modernisierte Beleuchtung und Stadtmobiliar. Die Rambla sollte in drei Bereiche gegliedert werden, darunter eine Ruhezone und Flächen für Kultur sowie Freizeit. Bürgermeister Pablo Rodríguez Cejas verwies auf Unterstützung durch die kanarische Regierung.
Die Kanaren-Regierung hat Hilfen für Milch und Käse ausgezahlt
Die Kanaren-Regierung hat die Milchindustrie sowie handwerkliche Käsereien und Ziegen und Schafmilchbetriebe unterstützt. Sie zahlte dafür 7.903.164,28 Euro aus dem POSEI-Programm für das erste Halbjahr 2025.
Insgesamt profitierten 551 Personen, finanziert über den Europäischen Garantiefonds für die Landwirtschaft. Der zuständige Minister Narvay Quintero sagte, die Hilfen stärkten die lokale Produktion und die Versorgung mit regionalen Produkten. Grundlage waren Milchmengen, die zwischen 1. Januar und 30. Juni 2025 verarbeitet wurden.











