El Hierro spricht über ausgesetzte Hafengebühren in La Restinga, den Umbau der Seniorenresidenz in La Frontera und die Neurolimpiadas für Senioren sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Puertos Canarios setzt Hafengebühren in La Restinga aus
Puertos Canarios hat die Gebühren für Nutzer der Stege von La Restinga ausgesetzt. Die Maßnahme galt während der laufenden Umgestaltung, bereits gezahlte Beträge sollten zurückerstattet werden. Die Arbeiten, die am 1. Juli 2025 begannen, schränkten Wasser, Strom und Anlegemöglichkeiten deutlich ein.
Raúl Acosta von der Agrupación Herreña Independiente (AHI) hatte die Situation gemeldet und eine Aussetzung gefordert. Weil die Rechtslage das zunächst nicht vorsah, schlug er eine Änderung vor, die in die Haushaltsgesetze der Kanaren für 2026 aufgenommen wurde und rückwirkend für La Restinga greifen sollte.
Inselverwaltung vergibt Materialauftrag für Seniorenresidenz La Frontera
Die Inselverwaltung von El Hierro hat den Liefervertrag für Baumaterialien zur Renovierung der Seniorenresidenz in La Frontera vergeben. Das Verfahren lief über die öffentliche Gesellschaft TRAGSA und umfasste ein Gesamtvolumen von 123.200 Euro, aufgeteilt in drei Lose.
Ferretería Dacio Yanet S.L. erhielt den Auftrag für Hohlblocksteine für 16.050 Euro, Juan Morales Amaro bekam Bindemittel für 67.100 Euro und Fronverde S.L. lieferte Zuschlagstoffe für 40.050 Euro. TRAGSA teilte dem Inselrat für soziale Rechte, Amado Carballo, mit, die Maurer- und Trennwandarbeiten sollten nächste Woche beginnen.
Neurolimpiadas sollen aktives Altern in La Frontera stärken
Der Stadtrat von La Frontera hat die Neurolimpiadas im städtischen Fitnessstudio vorgestellt. Die Initiative der kanarischen Regierung richtet sich an Senioren, die regelmäßig an drei Gruppen für angepasste Gymnastik teilnehmen, die montags bis donnerstags von städtischem Personal betreut werden.
Das Programm kombiniert körperliche Übungen, kognitive Stimulation und soziale Interaktion und gehört zum Projekt Neurohierro. Bei der Präsentation nahmen Bürgermeister Pablo Rodríguez Cejas sowie die Stadträtinnen Rocío Armas für Soziales und Susana Pérez für Bürgerbeteiligung teil und trafen die Projektinitiatoren Óscar Morales und Besay Rodríguez.
Kanarische Regierung prüft sprunghaften Anstieg der Kraftstoffpreise
Die kanarische Regierung hat einen Bericht zum sofortigen Anstieg der Kraftstoffpreise nach Beginn des Konflikts mit Iran in Auftrag gegeben. Die Generaldirektion für Handel und Verbrauch führt die Untersuchung, nachdem Manuel Domínguez als Vizepräsident der Kanaren und Wirtschaftsminister die zeitgleiche Preisreaktion als Anomalie bezeichnet hatte.
Domínguez erklärte, die Regierung könne angesichts anhaltender Steigerungen nicht untätig bleiben, und kündigte bei bestätigtem Fehlverhalten Schritte an. Der Fall sollte dann an den Kanarischen Wettbewerbsrat gehen, zudem liefen Gespräche mit Branchenverbänden über mögliche Entlastungsmaßnahmen.








