Gran Canaria beschäftigen derzeit neue Wetterwarnungen, ein Betrugsfall an einer Seniorin und der Kurs Richtung saubere Energie sowie weitere Entwicklungen.
Aemet gibt neue Wind- und Wellenwarnungen für Gran Canaria aus
Aemet hat für Gran Canaria neue gelbe Warnungen vor starkem Wind und hohem Wellengang ausgegeben. Die staatliche Wetteragentur teilte mit, dass die Windwarnung am Samstag von 00.00 Uhr bis 12.00 Uhr galt und Böen bis 70 km/h im Osten, Süden und Westen möglich machte. Für die Küsten setzte Aemet zudem eine Wellenwarnung von Samstag 00.00 Uhr bis 23.59 Uhr an. Betroffen waren die östlichen, südlichen und westlichen Küstenabschnitte, erwartet wurden Nordostwinde von 50 bis 61 km/h der Stärke sieben.
Guardia Civil nimmt Verdächtige nach Betrug an Seniorin fest
Die Guardia Civil hat auf Gran Canaria eine Frau festgenommen, die eine schutzbedürftige Seniorin um mehr als 27.000 Euro gebracht haben soll. Die Ermittler nannten Bankbetrug, Geheimnisverrat und Identitätsdiebstahl als Vorwürfe, nachdem die Geschädigte bei der Hauptwache in Vecindario Anzeige erstattet hatte. Die Beamten erklärten, die Verdächtige habe als zeitweise Mitbewohnerin in Santa Lucía de Tirajana das Handy der Seniorin genutzt und biometrische Sperren per Fingerabdruck umgangen. Sie habe zudem Benachrichtigungen gelöscht. 18.500 Euro Bargeld seien sichergestellt und Konten eingefroren worden, die Akte ging an das Gericht in San Bartolomé de Tirajana.
Präsident der Inselverwaltung fordert mehr Tempo bei erneuerbaren Energien
Der Präsident der Inselverwaltung hat die Umstellung auf saubere Energie als Antwort auf schwankende Ölpreise hervorgehoben. Er sagte, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen mache die Wirtschaft anfällig für externe Schocks und verlange eine klare Strategie für erneuerbare Energien. Er erklärte, Investitionen in Solar und Wind sowie mehr Energieeffizienz sollten die Abhängigkeit von importierten Brennstoffen senken. Die Insel könne damit Energiesouveränität stärken und eine widerstandsfähigere Wirtschaft aufbauen, die unvorhersehbaren Preisbewegungen am Ölmarkt besser standhalte.
Marineschiff Relámpago startet Sicherheitsmission von Las Palmas aus
Das Patrouillenschiff BAM Relámpago hat vom Arsenal in Las Palmas de Gran Canaria aus eine Sicherheitsoperation in den Gewässern der Kanarischen Inseln gestartet. Das Verteidigungsministerium teilte mit, die Mission solle die ganze Woche dauern und Teil der Operationen für Präsenz, Überwachung und Abschreckung sein. Das Ministerium erklärte, die Besatzung habe maritime Überwachung übernommen, um Sicherheit in Bereichen von nationalem Interesse zu gewährleisten. Zugleich solle die Mission das Lagebild auf See verbessern und die Freiheit der Schifffahrt in verschiedenen Zonen rund um die Kanaren unterstützen.
Rund 500 Menschen demonstrieren in Las Palmas gegen die NATO
Rund 500 Menschen haben sich in Las Palmas versammelt und ihre Ablehnung gegenüber der NATO bekräftigt. Die Demonstration wurde von sozialen und politischen Gruppen organisiert, die militärische Operationen kritisierten und Folgen für die Kanarischen Inseln thematisierten. Die Teilnehmer trugen Plakate und skandierten Parolen, ein Sprecher der Veranstalter forderte mehr Gehör für die Positionen gegen Militarisierung. Die Koalition kündigte weitere Aktionen an, um die Kampagne fortzusetzen und mehr Beteiligung in der Bevölkerung zu erreichen.
Fachverbände kritisieren Entwurf des neuen Forstgesetzes
Fachverbände haben auf den Kanaren Änderungen am Entwurf des neuen Forstgesetzes verlangt. Am Donnerstag warnten das Kollegium der Agraringenieure von Las Palmas sowie Forstingenieurverbände, der Text schütze Wälder, vernachlässige aber Primärsektor und Bevölkerung und schaffe rechtliche Unsicherheiten. Die Unterzeichner, die nach eigenen Angaben mehr als 800 Fachleute vertraten, forderten aktive Landbewirtschaftung als Brandbarriere und klare Entschädigungen bei Auflagen. Auch die Union der Biosphärenreservate von Gran Canaria und Izquierda Unida äußerten Kritik am zentralisierten Governance-Modell.
Pflegekolleg Las Palmas richtet Meldekanal für Übergriffe ein
Das Pflegekolleg Las Palmas hat einen neuen Meldekanal für Angriffe auf Gesundheitsfachkräfte gestartet. Die Initiative soll laut Mitteilung helfen, die gestiegene Zahl von Übergriffen zu erfassen und Betroffenen Unterstützung zu geben. Das Kolleg verwies auf einen besorgniserregenden Trend mit Vorfällen von Beleidigungen bis zu körperlicher Gewalt. Behörden riefen dazu auf, Aggressionen zu melden, um ein sichereres Umfeld in medizinischen Einrichtungen auf den Kanarischen Inseln zu schaffen.
Majuga behauptet sich als Adresse für kanarische Küche auf Gran Canaria
Majuga hat sich auf Gran Canaria als kulinarische Institution etabliert. Der Bericht beschrieb, wie Braulio Rodríguez mit seinem Team auf lokale Produkte und Saisonalität setzt und Technik dem Geschmack unterordnet, obwohl das Haus in großen Guides kaum auftaucht. Als prägend nannte der Text den Service von José Luis und Elisa sowie eine klarere Speisekarte. Hervorgehoben wurden hausgebeizte Sardine auf Ziegenbutter, ein Escaldón de Gofio mit Sama-Fisch und Reisgerichte wie der am Tisch vollendete Carbonara-Reis, ergänzt durch eine Weinkarte mit lokalen und internationalen Positionen.





