Teneriffa investiert in neue Pflegeplätze im Norden, feiert 20 Jahre TLP Tenerife und fördert Gleichstellung in kleinen Betrieben.
La Ciudad de la Esperanza: 72 neue Pflegeplätze für Senioren im Norden Teneriffas
Die Inselverwaltung hat 2,3 Millionen Euro in das Projekt "La Ciudad de la Esperanza" in La Matanza investiert. Sozialdezernentin Águeda Fumero besuchte die Baustelle gemeinsam mit Bruder Julián Libreros Cabrera, CEO der Fraternidad Divina Providencia. Die Strategie priorisiere besonders schutzbedürftige Bürger und stärke das öffentliche Betreuungsnetz, erklärte Fumero.
Das Projekt entsteht auf einem Grundstück der Fundación Canaria Divina Providencia und schafft 72 Plätze für ältere Menschen. Die neue Infrastruktur unterstütze die Dezentralisierung wesentlicher Dienste und statte den Norden Teneriffas mit erstklassigen sozialen Ressourcen aus, so Fumero.
TLP Tenerife eröffnet: 20 Jahre LAN-Party im Recinto Ferial
Die TLP Tenerife hat im Recinto Ferial in Santa Cruz ihre Tore geöffnet. Tausende Besucher belebten die Hallen mit Computern, K-Pop und Cosplay; 1.200 Teilnehmer spielten rund um die Uhr. Inselratspräsidentin Rosa Dávila nannte die TLP ein nationales Vorbild für digitales Entertainment und Chancen für junge Menschen.
Innovationsrat Juan José Martínez betonte, das Event eröffne berufliche Wege in Technologie und Kreativität. Bürgermeister José Manuel Bermúdez lobte 20 Jahre Erfolg und hob die Unterstützung der Stadt hervor. Die Summer Con ist ab Mittwoch für die Allgemeinheit zugänglich.
Cabildo fördert Gleichstellung in kleinen Unternehmen mit 30.000 Euro
Die Inselverwaltung hat ein neues Förderprogramm für kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 49 Beschäftigten aufgelegt. Rosa Dávila erklärte, die Hilfe solle Betriebe ohne Pflicht zum Gleichstellungsplan beim Aufbau fairer Arbeitsumfelder unterstützen und Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie stärken.
Patricia León, Direktorin für Gleichstellung und Diversität, erläuterte: Die 30.000 Euro förderten Projekte wie Gleichstellungspläne, Schulungen, Präventionsprotokolle gegen sexuelle Belästigung und weitere Schritte zur Chancengleichheit. Förderfähig sind Firmen mit mindestens drei Jahren Bestand und Sitz sowie Tätigkeit auf Teneriffa.
Umbau des Estadio de Los Cuartos in La Orotava gestartet
Die Inselverwaltung investiert 400.000 Euro in den Umbau des Estadio de Los Cuartos in La Orotava. Die Arbeiten begannen im Juni und sollen ein Jahr dauern; die Gesamtkosten übersteigen eine Million Euro, an denen sich auch die Stadt La Orotava beteiligt. Geplant sind neue Umkleiden, ein Fitness- und Physiotherapiebereich sowie Bereiche für Schiedsrichter und Schulungen.
Sportdezernentin Yolanda Moliné besuchte die Baustelle mit dem örtlichen Sportbeauftragten Carlos Díaz. Díaz verwies auf den Infrastrukturplan 2022 bis 2026 und "Tenerife Activa": Die Modernisierung sei nötig, um internationale Spiele und Trainingslager zu ermöglichen. Im August fand im Stadion bereits das Trofeo Teide statt.
Why Tenerife? schult Institutionen zu Investitionsvorteilen auf der Insel
Das Netzwerk Why Tenerife? hat in der Handelskammer von Santa Cruz de Tenerife eine Fortbildung zu Standortvorteilen organisiert. Pedro González, Direktor für Außenbeziehungen des Cabildos, nahm teil und erklärte, die Sitzung habe Werkzeuge zur Gewinnung von Investitionen und internationalem Talent vermittelt.
Behandelt wurden das kanarische Wirtschaftssystem REF, die Freihandelszone Teneriffas, die Kanarische Sonderzone ZEC sowie Einwanderungs- und Visadienste. Auch Ressourcen des Technologischen Instituts und der Erneuerbaren Energien ITER standen auf dem Programm. González sagte, die Initiative verbessere die Koordination und den Service für Unternehmen, die sich auf der Insel ansiedeln wollten.
Rosa Dávila empfängt Mr.-Gay-España-Finalisten Israel de San Secundino
Inselratspräsidentin Rosa Dávila hat Israel de San Secundino im Palacio Insular empfangen und sein Engagement für Vielfalt gewürdigt. Der Kanarische Vertreter und Finalist von Mr. Gay España 2026 lebt auf Teneriffa und möchte mit seiner Kandidatur die Lebensrealität aus kleinen Dörfern und Inselregionen sichtbar machen. Dávila erklärte, er trage eine Botschaft von Freiheit und Respekt aus den Kanarischen Inseln ins ganze Land.
An dem Treffen nahmen auch Jugend- und Bildungsrat Serafín Mesa sowie Patricia León, Inseldirektorin für Gleichstellung, teil. De San Secundino erklärte, er wolle zeigen, dass niemand seine Wurzeln aufgeben müsse, um in Freiheit zu leben. Zugleich machte er Vitiligo sichtbar, eine Krankheit, die er kürzlich diagnostiziert bekam.







