Fuerteventura spricht über Streit um die Raumplanung, Investitionen in Hitzeschutz an Schulen und neue Weichenstellungen für Kulturprojekte sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
PP greift CC und PSOE wegen Planung und PORN Corralejo an
Der Partido Popular hat die Koalition aus Coalición Canaria und PSOE im Cabildo als Farce bezeichnet. Die Partei warf den Regierungspartnern vor, in der Raumplanung gescheitert zu sein, weil technisches Verständnis und Abstimmung fehlten. Claudio Gutiérrez, Sprecher des Partido Popular im Cabildo, verwies auf einen Bericht des Umweltamtes zum Plan de Ordenación de los Recursos Naturales von Corralejo. Die Umwelttechniker hätten darin festgehalten, dass sie an Koordinierungstreffen kaum beteiligt gewesen seien. Yolanda Malaquías, Abgeordnete des PP, sprach von einer verlorenen Legislaturperiode und nannte die Regierung erschöpft.
Bildungsbehörde vergibt Dach für Sportplatz am CEIP Pájara
Die kanarische Bildungsbehörde hat den Bau eines Daches für den Sportplatz des CEIP Pájara für 521.685,25 Euro vergeben. Die Maßnahme soll die Nutzung des Außenbereichs bei hohen Temperaturen verbessern und galt als zentrale Forderung der Schulgemeinschaft. Iván G. Carro, Generaldirektor für Infrastruktur, erklärte, solche Investitionen seien entscheidend für Schulen. Die Überdachung gehört zu einer Strategie, mit der die Kanarischen Inseln Bildungseinrichtungen besser vor Hitze schützen wollen. Das Programm der Behörde ist mit mehr als 30 Millionen Euro ausgestattet und umfasst auch Analysen, neue Räume sowie Kühlsysteme und erneuerbare Energien.
Inselverwaltung startet Beteiligungsprozess für Casas de la Florida
Der Cabildo hat den partizipativen Prozess zur künftigen Nutzung der Casas de la Florida in Tuineje gestartet. In der Bibliothek von Gran Tarajal kamen Anwohner, Fachleute und weitere Beteiligte zusammen, um Werte und Ziele für die Sanierung des Ensembles zu definieren. Lola García, Präsidentin der Inselverwaltung, sagte, das Projekt verbinde Denkmalschutz mit Bürgerbeteiligung und regionaler Belebung. Kulturdezernent Rayco León erklärte, kollektive Intelligenz solle eine Lösung liefern, die Identität stärke und dem Gebiet Wert gebe. Tuinejes Bürgermeister David Herrera dankte für die Aufwertung, Projektkoordinator José Álamo skizzierte die nächsten Phasen von Aktivierung bis Vorschlägen.
FEM 2026 kündigt Jubiläumsausgabe in El Cotillo an
Das Festival Fuerteventura en Música hat seine Jubiläumsausgabe für den 3. und 4. Juli an der Playa de la Concha in El Cotillo vorgestellt. Bei der Präsentation nahmen Lola García, Präsidentin des Cabildo, Isaí Blanco, Bürgermeister von La Oliva, Rayco León, Inselrat für Kultur, sowie David Hernández, Kulturdezernent, teil. García erklärte, das Festival ehre die Gründerin Dania Dévora, die 2026 erneut die künstlerische Leitung übernommen hatte und am 25. März starb. Danach habe ihr Sohn Sergio Miró die Leitung übernommen. Das Line-up nennt unter anderem Antonio Carmona, Femi Kuti & The Positive Force, Eskorzo, Pongo und La Sra. Tomasa sowie lokale Beiträge wie Marta Umpiérrez und das Projekt Arife.
Cabildo öffnet Trainingsfelder für Jagdhunde ab 17. Mai
Der Cabildo hat die Öffnung von Trainingsfeldern für Jagdhunde bekannt gegeben. Ab Sonntag, 17. Mai, stehen Coto de los Camachos, Parque Holandés, Barranco Río Cabras und Guerepe zur Verfügung. Die Verwaltung teilte mit, die Flächen blieben bis zum letzten Werktag vor Beginn der Jagdsaison 2026 geöffnet. Erlaubt seien Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag sowie nationale und regionale Feiertage von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Pro Jäger seien maximal vier Hunde zugelassen, die gechippt und geimpft sein müssten, Verluste seien binnen 48 Stunden zu melden.
La Oliva stellt XIII. Alevín Turnier zur Jugendförderung vor
Der Bürgermeister von La Oliva hat das XIII. Alevín Turnier vorgestellt. Die Veranstaltung ehrte Álvaro Carreño, der als geschätzter Spieler des Caima Clubs beschrieben wurde, und brachte Nachwuchsteams von Lanzarote, Gran Canaria und Fuerteventura zusammen. 148 junge Teilnehmer nahmen teil, um Technik zu verbessern und Erfahrungen zu sammeln. Isaí Blanco betonte die Bedeutung früher sportlicher Förderung sowie Teamarbeit und gesunde Konkurrenz. Gleiber Carreño, Sportdezernentin, erklärte, das Turnier solle sportliche Praxis stärken und den Austausch mit Gleichaltrigen ermöglichen.
Kanarische Regierung benennt sinkende Lohnlücke als Auftrag
Jéssica de León hat im Parlament der Kanaren einen deutlichen Rückgang der Lohnlücke hervorgehoben. Die Tourismus- und Arbeitsministerin sagte, sie sei in zehn Jahren von minus 14,8 Prozent auf etwa minus 4,7 Prozent im Jahr 2023 gesunken. De León erklärte, die Kanaren lägen bei Erwerbsquote und weiblicher Beschäftigung teils besser als der Landesdurchschnitt, doch das dürfe nicht genügen. Sie nannte als Ziele mehr unbefristete und Vollzeitstellen für Frauen sowie weniger Arbeitslosigkeit. Als Grundlage verwies sie auf den Bericht des kanarischen Arbeitsmarktobservatoriums und auf neue Instrumente wie eine 2026 gegründete Technische Kommission für Hausangestellte und Förderprogramme des Kanarischen Arbeitsdienstes.





