Gran Canaria beschäftigen derzeit gefährliche Straßen nach Sturm Therese, Ärger um Parkgebühren in Las Palmas und ein Streit um Karnevalstermine im Süden der Insel.
Inselverwaltung warnt vor gefährlichen Straßen im Inselinneren
Die Inselverwaltung warnt weiterhin vor gefährlichen Straßen im Inselinneren Gran Canarias. Anhaltend ungünstige Wetterbedingungen beeinträchtigen die Verkehrssicherheit und erhöhen das Risiko von Erdrutschen.
Zudem drohen Blockaden durch umgestürzte Bäume und Trümmer sowie eingeschränkte Sicht durch Nebel und Regen. Die Verwaltung rät, unnötige Fahrten zu vermeiden, sich laufend zu informieren und Vorfälle zu melden, während die Räumarbeiten weiterlaufen.
Las Palmas erhob Parkgebühren ohne Einhaltung der Steuerregeln
Die Stadtverwaltung von Las Palmas de Gran Canaria hat Gebühren für die blaue Parkzone ohne Einhaltung der Steuerbestimmungen erhoben. Sie räumte ein, bei Umsetzung und Erhebung die erforderlichen Steuergesetze nicht befolgt zu haben.
Bewohner fordern Klarheit, ob Rückerstattungen für falsch berechnete Beträge erfolgen und wie die Stadt ihre Praxis korrigiert. Die lokale Regierung steht unter Druck, schnell Transparenz herzustellen und künftige Fehler auszuschließen.
Bürgermeisterin Bueno kritisiert Karnevalsplanung der Nachbargemeinde
Mogáns Bürgermeisterin Onalia Bueno hat das Vorgehen des Festivitätsamtes von San Bartolomé de Tirajana als institutionelle Illoyalität bezeichnet. Die dortigen Termine seien auf Tage gelegt worden, die Mogán bereits für eigene Karnevalsveranstaltungen festgelegt hatte.
Bueno erklärte, Mogán habe deshalb den eigenen Plan ändern müssen und die Drag Gala auf den 27. März verschoben. Sie nannte Yilenia Vega als Festivitätsrätin von San Bartolomé de Tirajana und berichtete, Mogáns Kultur- und Festivitätsrat Mencey Santana habe um Abstimmung gebeten, aber keine Antwort erhalten.
Schulen nahmen Präsenzunterricht am Donnerstag wieder auf
Die Behörden haben den Präsenzunterricht auf Gran Canaria am Donnerstag wieder aufgenommen. Bildungs- und Gesundheitsbehörden begründeten die Entscheidung mit einer Bewertung der aktuellen Gesundheitssituation nach den jüngsten Stürmen.
Strenge Gesundheitsprotokolle bleiben in Kraft, darunter Maskenpflicht, Desinfektion und Abstandsregeln. Zusätzlich kündigten sie Unterstützung für Schüler an, die beim Online-Lernen Schwierigkeiten hatten.
Universität Las Palmas startete Präsenzbetrieb wieder
Die Universität von Las Palmas de Gran Canaria hat am Donnerstag den Präsenzunterricht auf Gran Canaria wieder aufgenommen. Die Rückkehr gehöre zur Strategie, wieder ein umfassendes Bildungserlebnis auf dem Campus zu ermöglichen.
Die Hochschule verwies auf geltende Gesundheits- und Sicherheitsprotokolle für Studierende und Beschäftigte. Sie beschrieb den Schritt als Beitrag zur Normalisierung des akademischen Lebens in der Region.
Sturm Therese brachte schwierigste Bedingungen
Sturm Therese hat auf Gran Canaria zeitweise die herausforderndsten Bedingungen gebracht. David Suárez, Delegierter des spanischen Wetterdienstes Aemet auf den Kanaren, sagte, besonders schwierig sei es am Dienstagmorgen auf Gran Canaria gewesen.
Aemet stufte Therese wegen seiner anhaltenden Wirkung als historisch ein und erwartete ab Donnerstag eine Rückkehr zur Normalität. Für die westlichen Teile Gran Canarias galt laut Bericht eine gelbe Wetterwarnung, während sich die Lage schrittweise beruhigte.
Foto einer durchnässten Maus machte Folgen des Sturms sichtbar
Ein Foto hat während des Sturms Therese die Aufmerksamkeit auf die Verwundbarkeit von Tieren auf Gran Canaria gelenkt. Angel Medina G von der Nachrichtenagentur EFE zeigte eine durchnässte Maus, die in der Kälte wieder Wärme zu finden versuchte.
Canarias Ahora veröffentlichte das Bild und beschrieb es als Moment, der oft übersehene Folgen rauer Wetterlagen festhielt. Der Beitrag erinnerte daran, dass viele Lebewesen still unter den Bedingungen litten.
Nachruf erinnerte an Dania Dévora
Ein Nachruftext hat an Dania Dévora als Quelle von Wärme und Geborgenheit erinnert. Der Autor schilderte, sie habe vielen Menschen Schutz vermittelt und Momente im Alltag und vor Konzerten in Maspalomas geprägt.
Der Text beschrieb die gemeinsame Zeit als kurz, aber außergewöhnlich, und endete mit dem Hinweis auf ein ausstehendes gemeinsames Mittagessen. Im Mittelpunkt stand die persönliche Bedeutung, die Dévora für das Umfeld gehabt habe.







