Gran Canaria spricht über den Zuschlag für einen Nachhaltigkeitsgipfel 2026, Sturmwarnungen mit hohen Wellen und die Karnevals-Cabalgata in Las Palmas sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Gran Canaria bekommt den Global Sustainable Islands Summit 2026
Gran Canaria hat den Zuschlag für den Global Sustainable Islands Summit 2026 erhalten. Die Veranstaltung brachte laut Ankündigung internationale Experten zusammen, um nachhaltige Praktiken auf Inseln zu diskutieren und die Zusammenarbeit zwischen teilnehmenden Inseln zu stärken.
Als zentrales Thema nannten die Organisatoren geothermische Innovationen. Die Registrierung sollte bald öffnen, Interessierte sollten sich frühzeitig anmelden. Hinter dem Format steht Island Innovation, eine Organisation, die weltweit Projekte und Treffen zur nachhaltigen Entwicklung auf Inseln vorantreibt.
Warnung vor Sturm, Regen und hohen Wellen auf Gran Canaria
Die Regionalregierung hat eine Warnung vor starken Winden auch für Gran Canaria ausgegeben. Sie galt ab Mitternacht, in Hochlagen sowie an südöstlichen, südwestlichen und mittleren Höhenlagen sollten Böen bis 90 bis 100 Kilometer pro Stunde auftreten.
Zudem trat eine Vorwarnung für Regen in Kraft, die den Norden von Gran Canaria betraf. Für die Küsten wurden hohe Wellen gemeldet, entlang nördlicher und westlicher Abschnitte waren 4 bis 5 Meter möglich. Für Freitag wurden Hochwasserzeiten zwischen 10.25 und 10.45 Uhr sowie 22.40 und 23.05 Uhr genannt.
Las Palmas sperrt Straßen für die Gran Cabalgata am Samstag
Die Stadtverwaltung von Las Palmas de Gran Canaria hat umfassende Straßensperrungen für die Gran Cabalgata del Carnaval de Las Vegas angekündigt. Der Umzug sollte am Samstag ab 16 Uhr zwischen Plaza de Manuel Becerra und Parque San Telmo durch die Stadt ziehen, rund 130 Fahrzeuge nahmen teil.
Die Verkehrsstörungen begannen sektorenweise ab 10 Uhr, Anwohner sollten Fahrzeuge ab 8 Uhr bis in die frühen Morgenstunden des Sonntags von der Route entfernen. Im Sebadal-Sektor startete die Räumung bereits am Freitag um 22 Uhr, zudem sollte der nördliche Tunnel der GC-1 ab 13.30 Uhr schließen.
Stadtplanung in Guanarteme muss nach Bericht korrigiert werden
Der Stadtrat von Las Palmas de Gran Canaria hat Planungsfehler bei der Verlängerung der Avenida de Mesa y López eingeräumt. Ein kommunaler Bericht zeigte, dass die Höhenlage mehrerer Blöcke an der Calle Luchana nicht berücksichtigt worden war, wodurch nach dem Ausbau der direkte Zugang zur neuen Straße gefehlt hätte.
Die städtische Gesellschaft Geursa erhielt den Auftrag, die Pläne zu ändern, ein erster Entwurf lag vor und wurde von Technikern geprüft. Betroffen waren laut Stadtquellen die Entwicklungspläne AD-12 bis AD-14, die auch Gebäude mit bis zu 16 Stockwerken vorsahen. Für Umweltprüfung und Bearbeitung wurden mehr als 56.000 Euro veranschlagt.
Guardia Civil nimmt Verdächtigen nach Messerbedrohung fest
Die Guardia Civil hat auf Gran Canaria einen Mann festgenommen. Er soll in der Gemeinde Las Palmas eine Frau mit einem Messer bedroht und ihren minderjährigen Sohn getreten haben, nachdem die Behörden Hinweise auf eine häusliche Auseinandersetzung erhalten hatten.
Die Beamten trafen den Verdächtigen laut Bericht in aggressivem Verhalten an und griffen sofort ein. Mutter und Kind erhielten Unterstützungsleistungen, der Mann sah sich Anklagen wegen Bedrohung und Körperverletzung gegenüber. Die Ermittlungen liefen weiter, während das Verfahren seinen Gang nahm.
Las Palmas hält am Antrag als angespannte Wohnzone fest
Las Palmas de Gran Canaria hat angekündigt, weiter um den Status als angespannte Zone zu kämpfen. Die Stadt begründete dies mit wachsenden Problemen bei Wohnen und Wirtschaft und warnte, eine Nichtanerkennung könne die Lage weiter verschärfen.
Lokale Verantwortliche sahen in der Einstufung die Grundlage für zusätzliche Ressourcen und Maßnahmen gegen die Wohnkrise. Die Stadt forderte eine zügige Entscheidung der Regierung der Kanarischen Inseln, während Diskussionen auch das Spannungsfeld zwischen Tourismusinteressen und Bedürfnissen der Einwohner berührten.
Erdbeben der Stärke 4,1 war auch auf Gran Canaria spürbar
Ein Erdbeben der Stärke 4,1 hat die Kanarischen Inseln erschüttert und war auch auf Gran Canaria deutlich zu spüren. Das Beben ereignete sich am Dienstag gegen 13.30 Uhr, das Epizentrum lag vor der Küste Gran Canarias.
Berichte über größere Schäden oder Verletzungen lagen nicht vor, Behörden führten Sicherheitsüberprüfungen durch. Die Notdienste erklärten, Einsatzteams stünden bereit und Überwachungssysteme prüften mögliche Nachbeben. Bewohner sollten wachsam bleiben und Schäden melden.
Literarischer Blick auf den Norden der Kanaren mit Radio und Poesie
Ein Beitrag hat den Norden der Kanarischen Inseln nach Regenfällen als grün und still beschrieben. Er schilderte Wanderwege, Schluchten und fast verlassene Dörfer, in denen vor allem ältere Bewohner noch Landwirtschaft betrieben, während Kirchen meist geschlossen blieben.
Im Mittelpunkt stand zudem Ricardo Hernández Bravo, Autor der Bücher „Papi, no se puede pagar sin aliento“ und „Porque tú me has hablado“. Er beschrieb Poesie als Spiegel gesprochener Sprache und als Zugang zu Erinnerung und Kindheit. Der Text verwies auch auf Radiosignale, die bis zu portugiesischen Sendern aus Madeira reichten.











