Gran Canaria beschäftigt sich mit drohender Wasserknappheit, Unruhe beim kanarischen Fernsehen und Forderungen von Erziehern sowie weiteren aktuellen Entwicklungen.
Wasserstudie warnt vor schrumpfenden Reserven
Eine Studie beschreibt einen drastischen Rückgang der Wasserreserven auf Gran Canaria bis Ende des Jahrhunderts. Trotz Rekordregen im März gibt der spanische Wetterdienst Aemet keine Entwarnung: Steigende Temperaturen erhöhen die Verdunstung und verschärfen den Wasserstress.
Juan Carlos Santamarta von der Universität La Laguna erklärt, intensive Regenfälle könnten eine strukturelle Dürre nicht umkehren. Er nennt demografischen und touristischen Druck sowie Verluste im Wassernetz als zusätzliche Treiber. Neben Entsalzung fordert er nachhaltiges Management, geringeren Verbrauch und mehr Wiederverwendung von Grauwasser.
Clavijo verschärft Kurs bei Televisión Canaria
Fernando Clavijo baut seine Strategie für die nächsten Wahlen auf den Kanarischen Inseln aus. Der Präsident der Kanaren will Fehler aus seiner ersten Amtszeit vermeiden und prüft Gespräche mit der PSOE, die ebenfalls Interesse an einem Bündnis mit der Coalición Canaria zeigt.
Im Zentrum steht die öffentliche Rundfunkanstalt RTVC mit der Televisión Canaria, deren Inhalte und Management laut Bericht eng aus der Präsidentschaft gesteuert werden. Alfonso Cabello, stellvertretender Minister der Präsidentschaft, überwacht die Anstalt, nachdem María Méndez durch César Toledo ersetzt wurde. Der Interzentrenausschuss meldet Zensurbedenken, während die Partido Popular unter Manolo Domínguez ein neues Debattenformat verlangt.
Erzieher fordern Reformen und bessere Bedingungen
Erzieher auf Gran Canaria mobilisieren sich und fordern geringere Betreuungsquoten. Sie erklären, zu viele Kinder pro Fachkraft hätten Lernen und Betreuung spürbar beeinträchtigt. Der Reformbedarf in der frühkindlichen Bildung wird zum zentralen Thema.
Viele Beschäftigte berichten von zu niedrigen Gehältern und fehlenden Ressourcen, die gute Arbeit erschweren. Eltern und lokale Organisationen unterstützen die Forderungen. Die Initiatoren wollen mit angekündigten Demonstrationen mehr Druck für Veränderungen aufbauen.
Astican repariert fünf Luxus-Kreuzfahrtschiffe im Hafen von Las Palmas
Astican setzt gleichzeitig fünf Luxus-Kreuzfahrtschiffe im Hafen von Las Palmas instand. Das Unternehmen nutzt das Trockendock und setzt nach eigenen Angaben auf moderne Verfahren, um Wartung und Modernisierung effizient abzuwickeln und die Rolle der Kanarischen Inseln im maritimen Geschäft zu stärken.
Ein Schwerpunkt liegt auf Innovationen zur Energieeffizienz, die umweltfreundlichere Abläufe unterstützen sollen. Astican will mit den Projekten seine Position im internationalen Reparaturmarkt ausbauen und verweist auf wachsende Nachfrage im Segment der Luxus-Kreuzfahrten.
Zwei Unfälle fordern Verletzte
Ein elfjähriger Junge erleidet bei einem Fahrradunfall in Montaña Alta in Guía schwere Mehrfachverletzungen. Die Eltern fahren ihn zum Gesundheitszentrum Santa María de Guía und erhalten dabei vom kanarischen Rettungsdienst Anweisungen zur Blutstillung und zur Kontrolle des Bewusstseins, bevor eine medizinische Ambulanz den Transport ins Universitätskrankenhaus Materno Infantil de Canarias übernimmt.
Ein 27-Jähriger verletzt sich am Dienstag bei einem Motorradunfall in Arucas. Der Notruf 1-1-2 Canarias meldet den Einsatz auf der Avenida Pedro Morales Déniz. Das Team des Servicio de Urgencias Canario versorgt den Mann vor Ort und bringt ihn mit einer mittelschweren Verletzung ins Universitätskrankenhaus Doctor Negrín.





