Der kanarische Regierung hat die Warnstufe Rot wegen extremer Hitze auf drei Inseln aufrechterhalten und Vorsichtsmaßnahmen aufgrund von Calima empfohlen. Zudem wurde das Protokoll für saharauische Kinder im Programm ‚Ferien in Frieden‘ aktualisiert.
Am Montag, dem 11. August 2025, aktualisierte die kanarische Regierung über die Generaldirektion für Notfälle die höchste Warnstufe für extreme Temperaturen auf den Kanarischen Inseln. Diese Entscheidung, die ab 13 Uhr galt, basierte auf Daten der staatlichen Wetteragentur und anderer offizieller Quellen.
Warnstufe Rot auf Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura
Obwohl die Temperaturen leicht sanken, wurden Höchstwerte zwischen 34 und 38 °C erwartet, vor allem im Landesinneren, in mittleren Höhenlagen und in höheren Regionen. Dort blieben auch die tropischen Nächte mit Mindesttemperaturen über 20 °C bestehen. Die Behörden rieten der Bevölkerung, die Selbstschutzmaßnahmen zu befolgen, um Risiken zu vermeiden.
Parallel dazu hielt das Gesundheitsministerium die Warnstufe Rot für Gesundheitsrisiken in den Gipfelregionen und im Süden von Gran Canaria sowie auf ganz Fuerteventura und Lanzarote aufrecht. Diese Warnstufe sollte auf Gran Canaria bis zum 15. August andauern und auf den anderen beiden Inseln am Dienstag abklingen. Zudem blieben orangefarbene Warnungen im Großraum Teneriffa und in den Gipfeln von La Palma sowie gelbe Warnungen im Westen von La Palma aktiv.
Calima und Schutzmaßnahmen auf den Kanaren
Zusätzlich wurde Calima auf mehreren Inseln vorhergesagt. Die Generaldirektion für öffentliche Gesundheit empfahl, besonders bei Kindern, älteren Menschen und Personen mit Atemwegs- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen Vorsicht walten zu lassen. Zu den Maßnahmen gehörten das Schließen von Türen und Fenstern, das Vermeiden von körperlichen Aktivitäten im Freien, häufiges Trinken und das Reinigen von Innenräumen mit feuchten Tüchern.
Darüber hinaus aktualisierte das Gesundheitsministerium das Betreuungsprotokoll für saharauische Kinder, die am Solidaritätsprogramm ‚Ferien in Frieden‘ teilnehmen. Das neue Dokument stärkte die medizinischen Untersuchungen, die Unfallprävention, die Impfaktualisierung und die Förderung einer gesunden, kulturell angepassten Ernährung. Es förderte auch die soziale Integration während des Aufenthalts auf den Kanarischen Inseln und die Schaffung ausgeglichener familiärer Umfelder in den Gastfamilien.
Mit diesen Maßnahmen strebt die kanarische Regierung eine koordinierte Bewältigung der Auswirkungen von Hitze und Calima auf die Bevölkerung an und verstärkt gleichzeitig die Betreuung besonders gefährdeter Gruppen in dieser Sommerzeit.
Weitere Informationen zu den Hitzewarnungen des Gesundheitsministeriums sind auf dieser Webseite verfügbar: https://www3.gobiernodecanarias.org/sanidad/scs/contenidoGenerico.jsp?idDocument=30a5f6ee-9733-11e9-9152-a1daeb75409c&idCarpeta=b25ca6dc-a9a4-11dd-b574-dd4e320f085c











