Die Inselverwaltung hat ein Parkverbot in der Avenida José Aguiar in San Sebastián angekündigt. Es galt ab Montag, 18. Mai, jeweils von 8 bis 18 Uhr und betraf die Strecke von der Rotunde am Krankenhaus bis zur Zone El Pulpo. Grund waren Erneuerungsarbeiten an den horizontalen Straßenmarkierungen.
Die Arbeiten liefen abschnittsweise, um Anwohner und Nutzer möglichst wenig zu beeinträchtigen. Vorübergehende Schilder und Informationstafeln wiesen auf die jeweiligen Sperrtage hin. Einsatzfahrzeuge und der öffentliche Nahverkehr hatten durchgehend Vorfahrt.
ASG-Politiker Ramos fordert mehr Mitsprache bei der Energiewende
Jesús Ramos, stellvertretender Sprecher der Agrupación Socialista Gomera, hat mehr Einfluss für Inselräte und Gemeinden bei der Ausweisung von Zonen für erneuerbare Energien gefordert. Die Kanarischen Inseln lägen derzeit bei 21 Prozent erneuerbarer Energie, bis 2030 gelte ein Ziel von 58 Prozent – da dürfe man nicht untätig bleiben, sagte Ramos am Samstag.
Der Ausbau müsse mit institutionellem Konsens, territorialer Planung und Rücksicht auf die Besonderheiten jeder Insel erfolgen, erklärte er. Die Rolle des zuständigen Ministeriums als Vermittler erkannte Ramos an, warnte aber vor einer Blockade des Diskurses und betonte die Verantwortung der Inselverwaltungen bei der Abgrenzung geeigneter Flächen.
Stromnetz-Ausbau und Verbindung nach Teneriffa als Schlüssel für La Gomera
Den Ausbau von Stromnetzen und Verteilungskapazität bezeichnete Ramos als Grundvoraussetzung für die Energiewende. Neue Infrastrukturen allein reichten nicht aus, wenn die Netze nicht mitwüchsen. Als Beispiel nannte er La Gomera: Dort könnten Windparks zwar ausreichend Energie erzeugen, doch werde nur ein Bruchteil davon tatsächlich genutzt.
Die elektrische Verbindung zwischen La Gomera und Teneriffa sei entscheidend, um erneuerbare Energien besser einzubinden, so Ramos. Er verwies zudem auf Projekte wie "La Gomera 100% Sostenible" und die "Estrategia Gomera 36", die auf eine saubere und sichere Energiezukunft abzielen.





