La Gomera beschäftigt sich mit den Folgen von Sturm Therese, Infrastrukturproblemen in Valle Gran Rey und neuen Zuschüssen für Vereine. Die wichtigsten Entwicklungen im Überblick.
Sturm Therese löst Sperrungen und Einsätze auf La Gomera aus
Die Inselverwaltung hat 20 Vorfälle durch Sturm Therese bearbeitet. Der Insulare Notfallplan blieb aktiv, vorsorglich schloss die Verwaltung Erholungsgebiete, Wege und Pfade. Das Centro Coordinador de Operativa Insular (CECOPIN) registrierte Erdrutsche, herabfallende Äste und kleinere Überschwemmungen.
Héctor Cabrera, Notfallberater der Inselverwaltung, meldete Erdrutsche auf der GM-1 bei Tamargada und Macayo in Vallehermoso sowie bei Las Orijamas und Vueltas in Valle Gran Rey. Auf der GM-2 gab es Erdrutsche am Zugang nach San Sebastián, im Nationalpark Garajonay fielen Äste.
Valle Gran Rey warnt vor Fahrten und sagt Sonntagsmarkt ab
Der Stadtrat von Valle Gran Rey rief die Bevölkerung zu Vorsicht auf. Wegen der Wetterlage sollten Bürger unnötige Fahrten vermeiden und den Anweisungen der Behörden folgen. Der Sturm brachte Regen, Wind, Wellen und Abflüsse und beeinträchtigte mehrere Bereiche der Gemeinde.
Besonders betroffen war der Trinkwasserspeicher in Lomo del Balo, den Abflüsse und Erdrutsche aus Schluchten trafen. Der Stadtrat meldete Versorgungsprobleme unter anderem in Lomo del Balo, Los Descansaderos, San Antonio sowie im Umfeld von Friedhof und Schule. Vorsorglich sagte die Gemeinde den für Sonntag geplanten Markt auf der Plaza del Lomo del Riego ab.
Abflüsse und Wellengang beeinträchtigen Infrastruktur und Veranstaltungen
Die Gemeinde sperrte mehrere Zugänge wegen Erdrutschen und Materialansammlungen. Betroffen war auch der Zugang zur Plaza des Santuario de Los Reyes, weil der Bach anstieg. Die Pfarrgemeinde sagte deshalb die religiösen Aktivitäten am Wochenende ab.
Die Uferstraße blieb für Fahrzeuge gesperrt, da der Bach gestiegen war und das Meer rau blieb. Auch der Zugang zu La Playa war vom starken Wellengang betroffen, blieb aber vorsichtig geöffnet. Der Stadtrat arbeitete weiter an der Bewertung der Vorfälle und überwachte die Wetterlage.
Inselverwaltung stellt 345.000 Euro für Sport, Kultur und Bildung bereit
Der Inselrat hat 345.000 Euro für gemeinnützige Aktivitäten auf La Gomera bereitgestellt. Casimiro Curbelo, Präsident des Inselrats, berichtete von 61 Anträgen aus Sport, Kultur und Bildung. Die Gesamtsumme könne um 50.000 Euro steigen, damit alle Projekte gefördert würden.
Für kulturelle und Bildungseinrichtungen standen 120.000 Euro bereit, erweiterbar um 25.000 Euro, für Sporteinrichtungen 225.000 Euro, ebenfalls erweiterbar um 25.000 Euro. Die Zuschüsse richteten sich an rechtlich anerkannte Vereine mit Sitz auf La Gomera und durften die Projektkosten nicht zu 100 Prozent überschreiten.
Curbelo kündigt angepasste Finanzierungsregeln für die Kanaren an
Casimiro Curbelo hat eine Debatte zur Reform der autonomen Finanzierungsregelungen angekündigt. Der Vorsitzende der Agrupación Socialista Gomera erklärte, der Staat müsse Maßnahmen an die wirtschaftliche Realität der Kanarischen Inseln anpassen. Es gehe um territoriale Gerechtigkeit und nicht um Privilegien.
Für die nächste Regierungskontrollsitzung am Samstag, 21. März, kündigte der ASG-Sprecher Fragen zur Wirksamkeit staatlicher Maßnahmen wegen der Krise im Nahen Osten an. Er sagte, steigende Kraftstoffpreise und Transportkosten beeinflussten Lebensmittel und Grundgüter direkt. Viele fiskalische Maßnahmen wirkten auf den Kanaren wegen des IGIC statt der Mehrwertsteuer nur begrenzt.







