Fuerteventura meldet die Inbetriebnahme eines neuen Rettungshubschraubers, die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts nach Sturm Therese, den Abschluss eines Biodiversitätsprojekts in La Oliva sowie Auswirkungen des Unwetters auf den Flugverkehr und Ölreserven der Kanaren.
Dritter Rettungshubschrauber des SUC auf Fuerteventura stationiert
Fernando Clavijo hat am Montag einen dritten Rettungshubschrauber des Servicio de Urgencias Canario vorgestellt. Das Luftfahrzeug wurde auf der Helisuperficie des Hospital General de Fuerteventura stationiert und soll die Reaktionszeiten bei medizinischen Notfällen in der östlichen Provinz verkürzen. An der Präsentation nahmen neben Clavijo auch Dolores García, Präsidentin der Inselverwaltung von Fuerteventura, Adasat Goya, Direktor des Servicio Canario de la Salud, Tomás Pérez als Gesundheitsdirektor von Fuerteventura, David de Vera, Bürgermeister von Puerto del Rosario, sowie Noemí González, regionale Direktorin des SUC, teil.
Schulen kehren nach Sturmpause zum Präsenzunterricht zurück
Die kanarische Regierung hat die Rückkehr zum Präsenzunterricht ab Montag angeordnet. José Manuel Cabrera, Vizebildungsminister, erklärte, Überschwemmungen und Erdrutsche durch Sturmtief Therese hätten die vorsorgliche Aussetzung gerechtfertigt, weil der Schutz der Schulgemeinschaft Vorrang gehabt habe. Während der Umstellung lief der Unterricht nach Angaben der Bildungsbehörde weitgehend stabil über digitale Plattformen. Ab Montag sollten die Schulen mögliche Schäden bewerten. Zuvor waren einzelne Vorfälle gemeldet worden, darunter verschobene Klimaanlagen am Konservatorium in Las Palmas und ein umgestürzter Baum an einer Schule in Gran Canaria.
Biodiversitätsprojekt an der Biologischen Station La Oliva abgeschlossen
Die Inselverwaltung von Fuerteventura hat die Arbeiten an ihrem Umweltprojekt an der Biologischen Station in La Oliva abgeschlossen. Lola García, Präsidentin der Inselverwaltung, besichtigte den Stand gemeinsam mit Umweltbeauftragtem Carlos Rodríguez, Isaí Blanco, Bürgermeister von La Oliva, und Stadtrat David Fajardo. Das Projekt umfasste ein Mehrtunnel-Gewächshaus mit 3.224,50 Quadratmetern, eine 237,50 Quadratmeter große Halle sowie einen 2.626 Quadratmeter großen Genbankbereich für Samen und Stecklinge. Rodríguez nannte als Ziele die Wiederherstellung einheimischer Flora und die Beseitigung invasiver Arten. Finanziert wurde das Vorhaben aus Next-Generation-Mitteln.
Sturm Therese führte zu Flugausfällen auf den Kanaren
Sturm Therese hat am Samstag zu Flugausfällen auf den Kanaren geführt. Aena meldete 17 gestrichene Flüge und eine Umleitung. Am stärksten betroffen war der Flughafen Santa Cruz de La Palma. Dort fielen 15 Flüge aus, darunter Verbindungen mit Start in Teneriffa Nord, Gran Canaria und Teneriffa Süd. Ein Flug aus Porto musste umkehren. Außerdem strich der Flughafen Valverde auf El Hierro zwei Flüge aus Teneriffa Nord.
Kanaren verfügen über Ölreserven für rund 30 Tage
Das Ministerium für Energiewende der Regionalregierung hat Ölreserven für etwa 30 Tage gemeldet. Es begründete die Einordnung mit internationaler Unsicherheit durch den Konflikt im Iran und erklärte, dass auch Gasvorräte vorhanden seien. Die Regierung verlangte von Unternehmen der Branche konkrete Bestandsdaten und verwies auf nationale Vorgaben zu Mindestreserven. In Spanien genehmigte der Ministerrat die Freigabe von bis zu 11,5 Millionen Barrel aus strategischen Reserven. Die Kanaren rechneten laut Haushaltsplanung 2026 mit 355 Millionen Euro Einnahmen aus der Kraftstoffsteuer.





