La Gomera spricht über den neuen Nachhaltigkeitsplan des Biosphärenreservats, die Kritik an der geschlossenen Inselbodega und Investitionen in kommunale Infrastruktur sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Biosphärenreservat La Gomera setzt Prioritäten bis 2036
Der Rat des Biosphärenreservats La Gomera hat die nächsten Schritte für den Managementplan 2026 bis 2036 priorisiert. Casimiro Curbelo, Präsident der Inselverwaltung, sagte, der bereits vom Verwaltungsrat genehmigte Plan solle Natur und Kultur bewahren und ein nachhaltiges Modell nach UNESCO-Prinzipien stärken.
Diego Chinea, Koordinator des Biosphärenreservats, erklärte, die Arbeitsräume hätten Nachhaltigkeit, territoriale Balance und Bürgerbeteiligung gefestigt. Der Plan setzte auf Mitbestimmung, Gleichstellung sowie Jugendintegration, sollte Netzwerke lokaler Organisationen stärken und externe Finanzierung für Projekte zur Lebensqualität sichern.
Linker Politiker kritisiert Stillstand bei der Bodega Insular
Guzmán Correa Marichal hat die Untätigkeit der Inselverwaltung zur seit 2021 geschlossenen Bodega Insular kritisiert. Der linke Parteivertreter sagte, die Schließung habe den Weinbau auf La Gomera erheblich geschädigt, während Inselpräsident Casimiro Curbelo keine konkreten Schritte zur Wiedereröffnung vorgestellt habe.
Correa Marichal forderte, die Verwaltung müsse als Eigentümer Verantwortung übernehmen und transparent über den Stand der Arbeiten informieren. Er erinnerte daran, dass die Agrupación Socialista Gomera (ASG) im damaligen Regierungsbündnis einen Nordplan angekündigt habe, der ausblieb, und dass der Umbau der Bodega zu einem Museum seit einem Jahr stillstehe.
Vallehermoso schreibt Solaranlage für Wasserbehälter aus
Der Stadtrat von Vallehermoso hat die Installation von Photovoltaik auf dem Dach des Trinkwasserbehälters in Las Rosas de Las Piedras ausgeschrieben. Das Projekt sollte den Stromverbrauch der Wasserversorgung senken und das Gebäude integrieren, ohne die Umgebung zu verändern.
Geplant waren 48 Solarmodule mit fast 26 kWp sowie Wechselrichter und Speicher, die die Produktion an den Bedarf anpassten. Das Budget lag bei 95.336,15 Euro, die Bauzeit bei drei Monaten, finanziert aus den europäischen Next Generation Fonds über eine Ausschreibung der kanarischen Regierung.
Vallehermoso erweitert Friedhöfe und baut Ortsteilprojekte aus
Der Stadtrat von Vallehermoso hat die Erweiterung des Friedhofs im Ortskern beschlossen. Damit sollte die Zahl der Grabnischen steigen, während in Alojera zunächst ein neuer Nischenblock im bestehenden Gelände entstand.
Die Gemeinde plante zudem eine spätere Ausschreibung für die Friedhofserweiterung mit rund 500.000 Euro. In den vergangenen Monaten hatte Vallehermoso bereits den Friedhof in Chipude erweitert, Arbeiten in La Dama und Epina umgesetzt und weitere Projekte wie Beleuchtung und Wasserversorgung in Tazo und Cubaba sowie Zugangsverbesserungen nach Arguamul und Guillama vorangetrieben.
La Gomera zeigt Skulpturen von Víctor García Marín
Die Inselverwaltung hat das Buch „Naturaleza, metales, cirugía“ vorgestellt und eine Ausstellung von Víctor García Marín eröffnet. Die Präsentation fand am Donnerstag um 17.00 Uhr im Plenarsaal statt, anschließend öffnete „Solaz, entre naturaleza y metales“ in der Ausstellungshalle.
Das Buch enthielt ein Vorwort von Inselpräsident Casimiro Curbelo und entstand in Zusammenarbeit mit dem Journalisten Luis Ortega Abraham. Die Ausstellung zeigte mehr als 100 Werke aus García Maríns Freizeit, nutzte teils recycelte Materialien und blieb bis zum 20. März zugänglich.
Kanaren lösen Hürden für Ausbildungsprogramme mit Beschäftigung
Der Servicio Canario de Empleo hat Sondermaßnahmen zur Reaktivierung der Programme zur Ausbildung in Verbindung mit Beschäftigung beschlossen. Jéssica de León, Tourismus- und Beschäftigungsministerin der Kanaren, sagte, die Schritte mit der Federación Canaria de Municipios sollten Starts trotz rechtlicher Hürden ermöglichen.
De León erklärte, Gesetzesänderungen hätten die Einstellung von Leitungsteams blockiert, nachdem ein Sonderrahmen aus dem Gesetz 3/2023 ausgelaufen war. Der Dienst wollte Listen für Lehrkräfte und Verwaltungspersonal schaffen, um Mittel zu sichern, während 2024 mehr als 51 Millionen Euro in die Programme flossen und mehr als 1.350 Personen profitieren sollten.











