La Gomera spricht über die neue Umspannstation El Palmar, höhere Studienbeihilfen in Valle Gran Rey und neue Tourismusangebote auf der ITB sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Neue Umspannstation El Palmar verbindet La Gomera mit Teneriffa
Casimiro Curbelo hat neue Anlagen zur Netzanbindung des Unterseekabels eingeweiht. Er sagte als Präsident der Inselverwaltung, die Station von Endesa sei ein historischer Meilenstein und stärke Sicherheit und Stabilität der Versorgung. Die Infrastruktur kostete mehr als 8 Millionen Euro, integrierte neue Transformatoren und modernisierte ein System, das lange von El Palmar aus den 1960er Jahren abhing.
Curbelo forderte von der Regierung der Kanaren und Endesa den zügigen Ausbau des südlichen Stromrings über Valle Gran Rey. Er erklärte, eine technisch sowie optisch und ökologisch unauffällige Trasse solle Gerián mit Valle Gran Rey verbinden, um Ausfälle zu vermeiden. Fünf Windparks mit 11 Megawatt und mehr als 250 Photovoltaikprojekte sollten durch die neue Station wirksamer eingebunden werden.
Endesa hat El Palmar in elf Monaten fertiggestellt und Märzstart angekündigt
Endesa hat die Umspannstation El Palmar in nur elf Monaten fertiggestellt. Das Unternehmen erklärte, die Anlage solle Ende März in Betrieb gehen und über ein dreipoliges Wechselstrom Unterseekabel die Energiesysteme von La Gomera und Teneriffa koppeln. Die Station in San Sebastián de La Gomera habe 8 Millionen Euro gekostet und sichere die Versorgung für mehr als 15.000 Einwohner.
Mariano H. Zapata hat die Bedeutung nach dem Blackout von 2023 betont. Der kanarische Umweltminister sagte bei der Vorstellung am 4. März 2026, die Station verbessere die Energiesicherheit erheblich. Curbelo bezeichnete die Eröffnung als Schritt hin zu mehr Energieunabhängigkeit auf La Gomera.
Valle Gran Rey hat Studienbeihilfen auf 103.240 Euro erhöht
Der Stadtrat von Valle Gran Rey hat Studienbeihilfen für 2025/2026 vergeben. Bildungsdezernentin Lorena Damas erklärte, die Gemeinde habe 314 Anträge bewilligt und die Summe auf 103.240 Euro erhöht. Insgesamt lagen 329 Anträge vor, 15 lehnte die Verwaltung nach Prüfung ab.
Damas sagte, die Steigerung gegenüber der letzten Vergabe mit 92.000 Euro und 303 Anträgen zeige den Willen, Familien stärker zu entlasten. Die Auszahlungen sollten in den kommenden Tagen erfolgen. Antragsteller konnten den Status im elektronischen Amtsblatt von Valle Gran Rey einsehen.
La Gomera hat auf der ITB sechs neue Tourismusprodukte vorgestellt
Die Inseldelegation hat auf der ITB in Berlin neue Angebote für den deutschen Markt präsentiert. María Isabel Méndez sagte als Inselrätin für Tourismus, Handel und Verbrauch, La Gomera habe sechs Produktlinien gezeigt, die auf Nachhaltigkeit und Authentizität setzten. Es gehe um Erlebnisse, nicht nur um Landschaften, Gastronomie oder Kultur.
Méndez erklärte, 27 thematische Routen sollten langsamen Tourismus fördern und reichten von Ökotourismus bis Kultur und Ethnografie. Eine mehrsprachige Website und QR Codes hätten den Zugang zu Informationen erleichtert. Ein Kontaktsystem für Veranstalter und Medien sowie eine interaktive Aktion sollten Austausch und Datenerhebung verbessern.
Die Inselverwaltung hat Sportförderung für 2026 mit allen Gemeinden abgestimmt
Guillermo Medina hat eine gemeinsame Sportstrategie für 2026 vereinbart. Der Sportbeauftragte der Inselverwaltung traf sich mit Vertretern aller sechs Gemeinden und sagte, einheitliche Kriterien und enge Zusammenarbeit sollten den Sport als sozialen und wirtschaftlichen Motor auf La Gomera sichern.
Medina erklärte, die Planung des Sportkalenders müsse Ressourcen besser bündeln und Veranstaltungen gleichmäßiger über die Insel verteilen. Die Runde prüfte bestehende Kooperationsvereinbarungen, die Programme in den Gemeinden stützten. Zudem ging es um bessere Sportinfrastrukturen und Unterstützung lokaler Vereine.
Die Inselverwaltung hat das Reiseprogramm „La Gomera Viaja“ neu aufgelegt
Die Inselverwaltung hat das Programm „La Gomera Viaja“ gestartet. Präsident Casimiro Curbelo sagte, das Angebot richte sich an ältere Menschen sowie Personen mit Behinderungen oder eingeschränkter Mobilität und solle sozialen Zusammenhalt sowie aktives Altern fördern. Die Institution investierte dafür mehr als 600.000 Euro, während Teilnehmer nur eine geringe Anmeldegebühr zahlten.
Curbelo erklärte, Flüge, Transfers, Begleitpersonal und Versicherung gehörten zum Paket, zudem ein angepasstes Aktivitätenprogramm. Sozialministerin Rosa Elena García kündigte Informationsveranstaltungen in allen sechs Gemeinden an. Der Auftakt war am Mittwoch, 4. März, in Hermigua und Agulo, weitere Termine folgten in den übrigen Orten.
ASG Senator Chinea hat im Senat mehr Bildungsunterstützung für La Gomera gefordert
Fabián Chinea Correa hat im Senat stärkere Hilfe für Jugendliche in abgelegenen Gebieten verlangt. Der Senator der Agrupación Socialista Gomera sagte, auf La Gomera entstünden zusätzliche Bildungskosten, die Familien ohne staatliche Unterstützung oft nicht tragen könnten. Stipendien seien ein Instrument der Chancengleichheit.
Chinea verwies auf ein Stipendienprogramm der Inselverwaltung, das seit Jahren laufe. Er erklärte, die Initiative solle sicherstellen, dass kein junger Mensch aus finanziellen Gründen auf Bildung verzichten müsse.
IxLG hat Bauverzögerungen am einzigen Spielplatz in Alojera kritisiert
Ramón Hernández hat die Schließung des Spielplatzes in Alojera scharf kritisiert. Der Stadtrat von Iniciativa por La Gomera im Rathaus von Vallehermoso sagte, der einzige öffentliche Spielraum im Viertel sei seit mehr als einem Monat wegen Bauarbeiten abgesperrt, ohne dass die Arbeiten abgeschlossen worden seien.
Hernández erklärte, es gebe keine Alternative, wo Kinder sicher spielen könnten, und Familien verlören einen wichtigen Treffpunkt. Die Partei forderte eine öffentliche Erklärung, warum sich das Vorhaben verzögere, wann es ende und weshalb es nicht beschleunigt worden sei. Zudem verlangte sie sofortige Maßnahmen zur Fertigstellung.
Alajeró hat beim Karneval in Playa de Santiago einen Punto Violeta angeboten
Die Asociación de Mujeres Gara hat beim Karneval einen Punto Violeta eingerichtet. Der Verein stellte am Freitag, 6. März, in Playa de Santiago geschulte Fachkräfte bereit, die über Gewalt an Frauen informierten und Betroffene begleiteten. Auch Personen, die eine Risikosituation erkannten, konnten sich beraten lassen.
Die Gemeinde Alajeró unterstützte die Initiative und setzte damit ein Zeichen für Gleichstellung und Prävention bei öffentlichen Veranstaltungen. Der Verein erklärte, solche Anlaufstellen seien auf La Gomera noch selten, obwohl sie andernorts etabliert seien. Gara dankte der Kommune für das Vertrauen und warb für mehr Koordination, um Feste sicherer zu machen.
Vallehermoso hat den Frauentag mit Bildungsaktionen und „Voces de Mujer“ begangen
Emiliano Coello hat den Internationalen Frauentag in Vallehermoso mit einer Bildungsinitiative begleitet. Der Bürgermeister sagte, der 8. März bleibe wichtig, um Gleichstellung zu bekräftigen. Am Montag, 9. März, nahmen 120 Schüler von CEIP Alojera, CEIP Temocodá und dem CEO in Vallehermoso an einem Programm auf der Plaza de la Constitución teil.
Gleichstellungsbeauftragte Vanessa Hernández erklärte, „Creciendo Iguales“ stelle die Rolle der Frau in den Mittelpunkt. Workshops und Schülerprojekte ergänzten das Programm. Bereits am Donnerstag, 5. März, hatte eine vom Cabildo organisierte Runde „Voces de Mujer“ Frauen aus Vallehermoso eine Plattform gegeben, zudem fand am Sonntag, 8. März, eine Aktion von GuaguaGomera statt.
San Sebastián de La Gomera hat eine Gleichstellungseinheit im Rathaus beschlossen
Ventura del Carmen Rodríguez Herrera hat die Einrichtung einer Gleichstellungseinheit im Rathaus angekündigt. Die sozialistische Sprecherin sagte, die neue Struktur solle die Aktionspläne für 2026 und 2027 erarbeiten und Aufgaben des II. Gleichstellungsplans koordinieren, beraten und evaluieren. Die notwendigen Ressourcen sollten schrittweise bereitgestellt werden.
Rodríguez Herrera erklärte, symbolische Aktionen wie eine lila Schleife am 8. März reichten nicht aus. Der 2023 verabschiedete II. Plan verlange eine stabile organisatorische Basis, um Maßnahmen umzusetzen und zu bewerten. Die Einheit solle kommunale Politik mit geltenden Vorgaben in Einklang bringen und die Gleichstellung voranbringen.
Der kanarische Gesundheitsdienst hat Prüfungstermine zur Stellenstabilisierung festgelegt
Der Servicio Canario de la Salud hat neue Prüfungstermine zur Stabilisierung von Arbeitsplätzen veröffentlicht. Die Tests fanden am Samstag, 28. März, am Vormittag von 9.00 bis 11.00 Uhr und am Nachmittag von 14.00 bis 16.00 Uhr statt. Sie ergänzten Prüfungen aus Oktober 2025 für 61 Berufskategorien.
Betroffen waren medizinische und technische Bereiche wie Kardiologie, Geriatrie, Logopädie und Informatik, am Nachmittag unter anderem Anatomie und Radiotherapie. Der Dienst erklärte, nur Logopädie und Radiotherapie liefen im ordentlichen Verfahren. Antworten und Bewertungen sollten veröffentlicht werden.
Die EU hat POSEI Änderungen für 2026 genehmigt und Hilfen erhöht
Die Europäische Kommission hat die Aktualisierung des POSEI Programms 2026 genehmigt. Die kanarische Regierung veröffentlichte neue Maßnahmen, die Hilfen für Süßkartoffeln, tropische Ananas und Schweinezucht erhöhten. Das Programm umfasste 243,96 Millionen Euro, davon 206,32 Millionen aus EU Mitteln.
Landwirtschaftsminister Narvay Quintero erklärte, die Regierung fordere weiter mehr EU Mittel, um gestiegene Produktionskosten abzufedern. Die Hilfe für Süßkartoffeln stieg um 16,67 Prozent, für Ananas kamen Übergangsmaßnahmen hinzu. Für Schweinezucht erhöhte sich die Förderung pro Tier von 250 auf 305 Euro, zudem verlängerte die EU Hilfen für Betroffene des Vulkanausbruchs auf La Palma bis 2027.
Die Kanaren haben ein Portal für Klimawandelprojekte vorgestellt
Mariano H. Zapata hat ein neues Portal zum Klimawandel präsentiert. Der kanarische Umweltminister sagte, die Plattform bündele laufende Forschungs und Anpassungsprojekte und biete Werkzeuge für die praktische Nutzung durch Fachleute. Am 11. März auf Teneriffa und am 12. März auf Gran Canaria fanden Veranstaltungen für akademische, wissenschaftliche und technische Fachkräfte statt.
Die Termine liefen von 9.30 bis 13.00 Uhr an der Universität La Laguna und der Universität Las Palmas auf Gran Canaria. Vorgesehen waren Vorträge zu Klimaprojektionen, einer Biomasse Karte und einem Klimaatlas sowie zu Anpassungsinitiativen wie LIFE Garachico und Indikatoren für Klimawandel.
Hecansa hat 31 Touristenführer in Las Palmas de Gran Canaria zertifiziert
Die Hoteles Escuela de Canarias haben einen Kurs zu touristischen Attraktionen von Las Palmas de Gran Canaria abgeschlossen. 31 Touristenführer erhielten Zertifikate, die Paola Plasencia, Pedro Quevedo und Miriam Soriano überreichten. Die Schulung lief online und vor Ort, beteiligt waren auch Juan José Laforet, Josefina Domínguez, Santiago Gil und Yeray Rodríguez.
Die Ausbildung wurde mit Mitteln der Next Generation EU finanziert und gehörte zum Plan für Erholung, Transformation und Resilienz. Hecansa ordnete das Angebot als nicht regulierte Weiterbildung ein, die sich an den Bedarf der Hotel und Tourismusbranche anpasste.









