La Gomera spricht über Konsumgutscheine für den Handel, neue Hilfen für ländliches Wohnen und Forderungen nach Meeresschutzgebieten sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
La Gomera legt 2 Millionen Euro für „Yo compro en La Gomera“ bereit
Das Cabildo hat 2 Millionen Euro für Sommer und Weihnachten im Programm „Yo compro en La Gomera“ bereitgestellt. Präsident Casimiro Curbelo sagte, die Inselverwaltung habe dazu Gespräche mit Unternehmern und Selbstständigen abgeschlossen und deren Rückmeldungen in die neue Ausgabe einbezogen.
Tourismus, Handels und Verbraucherrätin María Isabel Méndez erklärte, in Valle Gran Rey und San Sebastián gelte ein Rabatt von 50 Prozent, in den übrigen Gemeinden von 60 Prozent. Sie kündigte zudem eine digitale Treueplattform an, die teilnehmende Geschäfte ganzjährig bei Kundenbindung und personalisierten Aktionen unterstützen soll.
Kanaren-Programm bringt San Sebastián 102.343,78 Euro für Wohnprojekte
Die kanarische Regierung hat ein neues Förderprogramm für Gemeinden mit weniger als 20.000 Einwohnern gestartet. Das Institut für Wohnungswesen der Kanaren, das ICAVI, kündigte die Förderperiode für 2026 an und setzte dafür 5 Millionen Euro für 58 Kommunen auf den Kanarischen Inseln an.
Die Mittel sollten Sanierung, Barrierefreiheit und Energieeffizienz stärken und auch die Regularisierung von Gebäuden außerhalb der Bauordnung ermöglichen. In La Gomera erhielt San Sebastián de La Gomera 102.343,78 Euro, Anträge konnten bis zum 15. Juni eingereicht werden.
IxLG hat beim Meeresschutz auf La Gomera mehr Tempo verlangt
IxLG hat beim Cabildo nach Fortschritten zu geplanten Meeresschutzgebieten auf La Gomera gefragt. Sprecher Aarón Rodríguez Ramos erklärte, seine Partei habe bereits im Mai 2024 nach dem Stand gefragt, nachdem ein Minister angekündigt hatte, die Gebiete sollten bis Ende 2026 als fischereiwirtschaftlich bedeutend erklärt werden.
Rodríguez Ramos sagte, IxLG wolle wissen, ob es Neuigkeiten gebe oder ob die Inselverwaltung technische Schritte anstoße. Er verwies auf Teneriffa, wo das Cabildo Tragsatec mit Unterlagen für Schutzgebiete in Teno und Anaga beauftragt habe, und forderte von der ASG mehr Druck auf Kanaren und Staat.
Hermigua hat digitale Bildschirme für Tourismus und Handel installiert
Die Gemeinde Hermigua hat drei hochauflösende digitale Bildschirme installiert und damit öffentliche und kommerzielle Räume modernisiert. Bürgermeisterin Solveida Clemente sagte, die Geräte sollten Informationen, Werbekampagnen und Kulturangebote an Orten wie der Plaza de Santo Domingo de Guzmán, dem Mirador de La Punta und dem Parque El Curato verbreiten.
Die Subvention der kanarischen Generaldirektion für Handel und Konsum lag bei 10.116,36 Euro, die Gemeinde steuerte 2.800 Euro bei. Tourismus und Handelsstadtrat Sergio Chávez erklärte, wegen der Qualität werde ein vierter Bildschirm am Mirador de Hermigua ergänzt, zudem erhielt die Plaza de La Encarnación eine neue Überdachung.
La Gomera hat mehr als 40.000 Euro in Fortbildung für Betreuung investiert
Das Cabildo hat mehr als 40.000 Euro in einen multidisziplinären Ausbildungsplan für Personal in inselabhängigen Zentren investiert. Präsident Casimiro Curbelo erklärte, das Abkommen verbessere Qualifikation und ermögliche eine spezialisiertere und menschlichere öffentliche Betreuung für ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen und Minderjährige.
Die Inselverwaltung unterzeichnete dazu eine Kooperation mit der Escuela de Servicios Sanitarios y Sociales de Canarias, kurz ESSSCAN. Deren Direktor José Francisco Montelongo sagte, die Zusammenarbeit solle die Qualität öffentlicher Dienste erhöhen, geplant waren Schulungen etwa zu psychischer Gesundheit, Burnout Prävention und Betreuung in der Abhängigkeit.
Buch vergleicht Töpferei aus El Cercado auf La Gomera und Venezuela
Die Inselverwaltung hat für Dienstag, 19. Mai, um 19.00 Uhr die Vorstellung des Buches „Alfarerías insulares. El Cercado de La Gomera y de Isla de Margarita“ im Plenarsaal angekündigt. Im Anschluss sollte eine Ausstellung die materielle und symbolische Bedeutung der traditionellen Töpferei vertiefen.
Herausgeber Miguel Ángel García Hernández, Direktor der Cátedra de Estudios Canarias Am érica der Fernuniversität UNED, bündelte Beiträge mehrerer Fachleute. Das Werk verglich Keramiktraditionen, die oft von Frauen ohne Töpferscheibe gefertigt wurden, und ging auf ein seit 2023 laufendes Forschungsprojekt samt Erhalt traditioneller Öfen in El Cercado ein.





