Die Regierung der Kanarischen Inseln hat 33 Fachkräfte des Cabildo von La Palma geschult, um das Team zur Bewertung des Grades der Behinderung auf der Insel zu verstärken. Ziel ist es, den Bewertungsprozess zu stabilisieren und zu beschleunigen.
Im Rahmen eines Abkommens mit dem Cabildo investierte die Regierung insgesamt 198.302 Euro, um die Berichte zu finanzieren, die von Fachleuten erstellt werden müssen. Dies teilte die Regierung in einer Mitteilung mit.
Maßnahmen zur Verbesserung der Bewertung auf La Palma
Um die Stabilität des Bewertungsprozesses zu gewährleisten, wurde mit dem Cabildo vereinbart, 15 Sozialarbeiter und 18 Psychologen des Cabildo-Personals zu qualifizieren. Diese sollen die Bewertungen des Behinderungsgrades auf La Palma in den erforderlichen Zeiträumen durchführen.
„Dies ermöglicht kontinuierliche Bewertungen, sodass Urlaub, Krankheit oder unvorhergesehene Umstände den Bewertungsrhythmus nicht beeinflussen“, erklärte Dulce Gutiérrez, die Generaldirektorin für Behinderung der Kanarischen Regierung. Sie betonte, dass das Ziel darin bestehe, „die Rechte der Bürger zu garantieren und zu schützen“.
Strukturelle Veränderungen im Bewertungsprozess
Die Direktorin erinnerte an weitere strukturelle Veränderungen, wie die Verstärkung des Personals, die Schaffung neuer technischer Bewertungsteams in ländlichen Gebieten und nicht-kapitalen Inseln sowie die Einführung von Künstlicher Intelligenz in die anfängliche Aktenverwaltung.
„Die ergriffenen Maßnahmen zielen darauf ab, das System strukturell zu transformieren, Verzögerungen zu reduzieren, Ressourcen zu optimieren und eine schnellere, gerechtere und zugänglichere Antwort für Menschen mit Behinderung auf den Kanaren zu gewährleisten“, sagte sie.
Investitionen in Barrierefreiheit und Unterstützung
Die Generaldirektion hat die vollständige Digitalisierung des Verfahrens, die Einführung von Künstlicher Intelligenz und die Automatisierung von Prozessen vorangetrieben. Außerdem wurden die professionellen Teams in Zusammenarbeit mit FUCAS verstärkt, eine mobile App für Bürger entwickelt und das neue Dekret zur Verwaltung von Behinderungen erlassen.
In diesem Jahr wurden zudem 4,8 Millionen Euro für die Prävention, Integration und Autonomie von Menschen mit Behinderung bereitgestellt. Weitere 3,3 Millionen Euro flossen durch IRPF-Subventionen, 69.859 Euro in direkte Subventionen und 2.618.724 Euro in nominierte Subventionen für gemeinnützige Organisationen, die Familien von Menschen mit Behinderung unterstützen.
Zusätzlich wurden europäische Mittel in den Kauf von 252 Induktionsschleifen zur Verbesserung der Kommunikation für Menschen mit Hörbehinderung in öffentlichen Einrichtungen investiert. Auch 76 Amphibiensessel wurden für verschiedene Strände der Inseln angeschafft.





