La Palma spricht über Schutzmaßnahmen für Weinberge, mehr Flüge nach Madrid und Kritik an Entsalzungsplänen sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Fuencaliente: Inselverwaltung prüft jagdlichen Notstand für Weinberge
Die Inselverwaltung hat in Las Machuqueras eine technische Untersuchung zum jagdlichen Notstand gestartet. Inselpräsident Sergio Rodríguez besuchte das Gebiet mit Umweltbeauftragter Mónica Gómez, Fuencalientes Bürgermeister Gregorio Alonso sowie Technikern und Winzern. Rodríguez begründete den Schritt mit einer unhaltbaren Lage durch Wildtiere wie Kaninchen, die Kulturen schädigten. Fachleute prüften abgegrenzte Kontrollzonen, Schutzumzäunungen und Methoden nach Umweltvorgaben. Alonso warnte, ein Aufgeben der jahrhundertealten Weinberge gefährde Identität, Landschaft und Agrobiodiversität am Naturdenkmal der Vulkane von Teneguía.
Iberia Express plant bis zu zehn Madrid-Flüge pro Woche
Iberia Express hat bis zu zehn wöchentliche Flüge pro Richtung zwischen La Palma und Madrid eingeplant. Die Airline setzt dabei auf bis zu zwei tägliche Verbindungen und optimierte Zeiten für Anschlüsse an mehr als 100 Ziele der Iberia-Gruppe. Vertriebsleiterin Isabel Rodríguez erklärte, das Programm orientiere sich an den Bedürfnissen der Inselbewohner und stütze den Tourismus. Die Planung ist Teil einer Kanaren-Strategie, die auch andere Inseln einbezieht und insgesamt 370 wöchentliche Flüge zwischen den Kanarischen Inseln und dem Festland vorsieht.
Bürgerinitiative kritisiert Entsalzungspläne scharf
Agua para La Palma hat Cabildo und den Inselwasserrat Consejo Insular de Aguas (CIALP) wegen geplanter Entsalzungsanlagen angegriffen. Die Initiative erklärte, die hydrologische Planung weise ein vierfaches Grundwasservolumen im Vergleich zum Verbrauch aus. Die Gruppe kritisierte besonders eine im Notfallverfahren geplante Anlage in Breña Baja und warnte vor Energieabhängigkeit durch Ölpreise und Versorgungskrisen. Sie verwies auf bis zu 50 Prozent Verluste in Transportnetzen und forderte Modernisierung, bessere Speicherung und mehr Unterstützung für Wassergemeinschaften statt neuer Entsalzung.
Santa Cruz de La Palma: PSOE prangert Verfall von Spielplätzen an
Der PSOE hat in Santa Cruz de La Palma den schlechten Zustand mehrerer Spielplätze und Sportanlagen kritisiert. Stadtrat Manuel Garrido bemängelte besonders den Park Llano de Las Monjas, dessen Arbeiten seit mehr als einem Jahr laufen. Garrido sagte, ein Projekt mit 45 Tagen Bauzeit sei trotz Vergabe vor einem Jahr nicht fertig geworden, zudem habe die Stadt sechs Monate für ein Protokoll gebraucht. Er verwies auf eine neue Vergabe vom 18. März 2026 für 39.822,26 Euro und forderte Fristenkontrolle. Auch Mirca und San Telmo nannte er, während das Budget 2026 höhere Mittel für Reinigung, Beleuchtung sowie Parks und Gärten vorsieht.
Tazacorte: Erweiterung der Seniorenresidenz in entscheidender Phase
Das Rathaus von Tazacorte hat die Erweiterung des städtischen Altenheims vorangetrieben. Bürgermeister David Ruiz erklärte, eine Vereinbarung mit der kanarischen Regierung habe das Projekt in eine entscheidende Phase geführt. Die Gemeinde verfügt über 1,2 Millionen Euro, womit Planung und Grundstückskauf möglich wurden. Wegen komplexer Vorarbeiten beantragten beide Verwaltungen eine Fristverlängerung, um Baukosten technisch zu aktualisieren. Sozialministerin Candelaria Delgado sagte nach einem Treffen zu, die fehlenden 700.000 Euro zu prüfen, während Tazacorte zusätzlich 600.000 Euro aus Gemeindemitteln einplanen will.
Breña Alta: PP verlangt Lösungen für Parksituation in El Porvenir
Der Partido Popular hat in Breña Alta Maßnahmen gegen Parkplatzmangel in El Porvenir gefordert. Sprecherin Melisa Rodríguez erklärte, das Parken habe sich in den letzten Jahren durch mehr Nutzung, Anwohner und wirtschaftliche Aktivität spürbar verschärft. Rodríguez schlug vor, Rotation in bestimmten Bereichen zu prüfen und vorhandene Flächen besser zu nutzen. Sie verlangte einen datenbasierten Dialog mit Anwohnern und Händlern und betonte, Anwohnerparkplätze müssten Priorität haben, während die Planung zugleich auf das Wachstum der Aktivitäten reagieren müsse.
Los Llanos de Aridane: PP wirbt für Umwelt- und Sozialwerte in Schulen
Der Partido Popular hat in Los Llanos de Aridane eine Umweltkampagne an Schulen umgesetzt. Eduardo Pérez und Arón León leiteten Workshops mit Percussion aus recycelten Materialien und ließen Wandgemälde gestalten. Die Initiative sollte Recycling und Nachhaltigkeit vermitteln und zugleich Respekt sowie Empathie stärken, auch als Signal gegen Mobbing. Pérez sagte, frühes Lernen durch Kreativität helfe bei der Anwendung im Alltag. León erklärte, Bildung sei Grundlage für Umweltpflege und Zusammenleben, ergänzt durch verteilte Brettspiele zur Förderung sozialer Fähigkeiten.
El Paso: Mercadillo kündigt Programm zum Monat des Buches an
El Paso hat für Freitag, 24., und Samstag, 25. April, Kulturangebote im Mercadillo Municipal angekündigt. Bürgermeister Eloy Martín erklärte, wechselnde Orte sollten Beteiligung fördern und den Mercadillo als Treffpunkt stärken. Die Stadträtinnen Isabel García und Yaiza González verwiesen auf gute Resonanz im Monat des Buches. Geplant waren unter anderem Workshops, Theater, Live-Musik, Buchfreigaben und Präsentationen. Die Bibliothek Antonio Pino Pérez erweiterte zudem ihren Bestand um Brettspiele und didaktische Ressourcen, die Familien vor Ort kennenlernen konnten.





