Die Abgeordnete Diana Lorenzo hat im Plenum des Parlaments die Umsetzung der 51 Maßnahmen gegen das demografische Problem auf den Kanaren thematisiert. Lorenzo betonte, dass bis zum Beginn der aktuellen Legislaturperiode das demografische Problem auf dem Archipel nicht ernsthaft behandelt worden sei. Sie verwies sowohl auf die Überfüllung in großen Städten als auch auf die Abwanderung und Stille in anderen Teilen der Inseln.
Die Abgeordnete aus La Palma hob hervor, dass erstmals in der Geschichte drei Präsidentenkonferenzen einberufen wurden. Daraus seien Arbeitsgruppen und eine vom Parlament initiierte Kommission zur Untersuchung der demografischen Herausforderung auf den Kanaren entstanden.
Demografische Entwicklung auf den Kanaren im Fokus
Auf die Frage, ob es auf dem Archipel zu viele oder zu wenige Menschen gebe, unterstrich Lorenzo die Bedeutung nachhaltiger Entscheidungen. Sie forderte, die Nachhaltigkeit der Inseln zu priorisieren und einen Ausgleich zwischen Entwicklung und Umweltschutz zu schaffen.
Lorenzo bezeichnete die demografische Entwicklung als größte Herausforderung der kanarischen Gesellschaft in jüngster Zeit. Sie betonte, dass die besondere geografische Lage und die Fragmentierung der Inseln die Zukunft prägten, aber auch ein Alleinstellungsmerkmal darstellten.





