Ariagona González, die Sprecherin der sozialistischen Fraktion im Cabildo von Lanzarote, hat die prekäre Lage der Obdachlosen während der jüngsten Hitzewelle auf der Insel kritisiert. Temperaturen über 40 Grad und eine rote Warnung der spanischen Wetterbehörde Aemet verschärften die Situation.
González erklärte, dass die Schließung von Unterkünften und Hilfseinrichtungen während der heißesten Tageszeiten die Obdachlosen einem erheblichen Gesundheitsrisiko aussetze. Sie betonte, dass dies nicht nur eine Frage der Unannehmlichkeit sei, sondern eine ernsthafte Gefahr für Gesundheit und Leben darstelle.
Hitzewelle auf Lanzarote gefährdet Obdachlose
Die sozialistische Sprecherin kritisierte die mangelnde Vorbereitung der zuständigen Behörden und forderte eine bessere Koordination zwischen dem Cabildo und den Gemeinden. Es sei notwendig, klimatisierte Räume mit Schatten und Zugang zu Wasser bereitzustellen, um niemanden der extremen Hitze auszusetzen.
González betonte, dass extreme Hitze keine Rücksicht auf Verwaltungszeiten oder interne Vorschriften nehme. Der PSOE von Lanzarote forderte in einer Mitteilung, die Betriebsprotokolle der Unterkünfte zu überprüfen und spezifische Notfallmaßnahmen für Obdachlose zu integrieren, um deren Gesundheit zu schützen.






